K.o.-Tropfen-K.o. Wegen diesem Witz schmiss Spiess-Hegglin hin

Jolanda Spiess-Hegglin hat bei den Grünen ihren Austritt gegeben. Grund war ein Scherz im Parteiblatt.

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Jolanda Spiess-Hegglin ist am 31. Dezember 2015 bei den Grünen Zug ausgetreten. «Im Parteiblatt der Grünen erschien eine Kolumne, in der man sich auf meine Kosten über K.o.-Tropfen lustig machte», so die Zugerin zu BLICK. Sie fände es bedenklich, wenn bei den Zuger Grünen solche Spässe möglich seien. Witze über K.o.-Tropfen seien Bestandteil der Vergewaltigungs-Kultur. «Darum ist es für mich nicht mehr denkbar, weiter Parteimitglied zu sein.»

Eigentlich nimmt die Kolumne «Frontal» im Parteiblatt der Grünen Zug ja Neu-Nationalrätin Magdalena Martullo Blocher aufs Korn: Der unbekannte Autor macht sich über die Blocher-Tochter lustig, weil sie dem ebenfalls neu gewählten SP-Nationalrat und Ex-Diplomaten Tim Guldimann in einer TV-Übertragung dauernd ins Wort fällt. Mit der Bemerkung «Da sind K.-o.-Tropfen unnötig – eine Überdosis Magdalena reicht» soll wohl ausgedrückt werden, wie ungeniessbar der Verfasser die Szene fand.

Es ist aber nicht die einzige Spitze gegen Jolanda Spiess-Hegglin im Text: Zum Thema «Zugisierung der Medien» macht sich die Kolumne über die Damenslip-Aktion anlässlich Jolanda-Spiess' Geburtstag lustig. Via Facebook hatte die Zuger Politikerin im November alle ihre Unterstützer eingeladen. Natürlich kamen auch die Medienvertreter: «Frau J. S. aus O. bei Z. war aber trotzdem nicht zufrieden», schreibt der Kolumnist. «An Tele Züri erging der Twitter-Befehl: 'Schickt bitte nächstes Mal nicht mehr den Praktikanten nach Zug.' Nicht wenige in Zug würden gerne Frau J. nach Züri schicken.»

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Den Schlusspunkt setzte die Kolumne dann mit einem Seitenhieb auf die äusserst aktive Tweet-Schreiberin Spiess-Hegglin: «Viel geistiger Litter, eher schitter und weniger fitter – alles dank Twitter.»

Publiziert am 08.01.2016 | Aktualisiert am 08.01.2016
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48 Kommentare
  • Peter  Vogel aus Klingnau
    08.01.2016
    Hört dieses Spiess-Theater denn eigentlich nie mehr auf?
  • Hermann  Dornauer aus Bishkek
    08.01.2016
    Hoffentlich wars das nun endlich!?
  • Ueli  Baltensperger aus Muhen
    08.01.2016
    Ist das nun endlich der Schlusspunkt!
  • Edy  Breuss aus Wettingen
    08.01.2016
    Ein "Witzli" beendet also ihre Polit-Karriere.??????
    Dabei kommen sicher noch gröbere Sachen auf sie zu. Die "Schnitzelbänkler" werden diese Dame an der kommenden Fasnacht ganz sicher mit ihren Sprüchen noch total zerreissen.
    Um ihre Nerven zu schonen empfehle ich ihnen: machen sie Ferien im Ausland und schalten sie ihren Compi nie ein.
  • Elis  Züst , via Facebook 08.01.2016
    Die Frau finde ich Klasse. Uebrigens was ist mit diesem Hürlimann????? Na klar ist ja ein Mann der darf alles. Aber immer auf Frau Spiess herumhacken ist sehr einfach und schwach. Aber die wehrt sich schon und lässt sich nicht unterkriegen. Weiter so gefällt mir. Nur starke Männer lieben solche Frauen, alle andern sind für mich Weicheier.
    • Rolf  Hobi 08.01.2016
      Ich fühle mich auch sehr wohl bei taffen Frauen, wenn sie auch zu ihren Fehlern und Marotten stehen. Die reflexartige Abwehrhaltung bei Frau Spiess beläuft sich bisher lediglich auf falsche Beschuldigungen, Ausreden und der unendlich dilettantischen Medienpräsenz. Das ist für mich keine taffe Frau!