Juso demonstriert gegen SBB-Ribars Maserati-Parkplatz «Hier parkt ein Bonze»

RÜSCHLIKON - ZH - Der Luxus-Parkplatz für die Luxus-Karosse der neuen SBB-Präsidentin Monika Ribar wird zum Politikum.

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Der Gratis-Parkplatz von SBB-Verwaltungsratspräsidentin Monika Ribar sorgt nach dessen Enthüllung durch BLICK schweizweit für Schlagzeilen.

Viele Menschen stören sich daran, dass ausgerechnet die ÖV-Vertreterin den kurzen Weg zum Bahnhof mit ihrem Auto, einem Maserati, zurücklegt und auch noch einen Extra-Parkplatz erhält. Notabene einer, der kurz vorher von weiss zu gelb umgesprüht wurde. Es ist das «Gelbe Wunder» von Rüschlikon.

 

Juso demonstriert gegen Maserati-Parkplatz von SBB-Chefin Monika Ribar play
 

Die Zürcher Jungsozialisten versuchen nun daraus Kapital zu schlagen. In einem Brief an Ribar, der BLICK vorliegt, schreiben sie: «Das ist eine bodenlose Frechheit!».

Leben «mit Privilegien vergoldet»

Konkret werfen die Jungpolitiker der SBB-Chefin vor, dass sie sich ihr Leben «mit Privilegien vergoldet» und ihr Unternehmen nebenbei «Leute auf die Strasse stellt» und den Mitarbeitern «mehr Arbeit für dengleichen Lohn» aufhalse.

Die Juso fordern Ribar auf, den Parkplatz aufzugeben und den Arbeitsweg mit dem öffentlichen Verkehr zu absolvieren. «Wir ermutigen Sie ausserdem, Ihre Abbaupläne zu stoppen, Ihr teures Auto zu verkaufen und den Erlös der SBB zu spenden.»

Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, erteilten sie Ribar eine «Busse». Dabei hatten sie Glück: Der Maserati ist nach wie vor genau auf dem umstrittenen Parkplatz abgestellt.

«Selfservice statt Service publique»

Die Juso ist übrigens nicht die einzige Partei, bei der der das «Gelbe Wunder» für Verwunderung sorgt.

Bereits am Samstag twitterte CVP-Präsident Gerhard Pfister höchstselbst: «Dabei hat Frau Ribar bei SBB piu che solo quattro porte zur freien Verfügung. Selfservice statt Service publique.» Mit dem Spruch, dass die SBB mehr als vier Türen hätten, spielte er natürlich auf die Maserati Modellbezeichnung «Quattroporte» an. (vuc)

Publiziert am 03.10.2016 | Aktualisiert am 03.11.2016
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19 Kommentare
  • Marion  Jost aus Schönenwerd
    04.10.2016
    Also ich glaube hier geht es nicht um den Neid sondern darum dass die Dame soviel Lohn bekommt dass sie Problemlos einen Maserati kaufen kann, den Parkplatz geschenkt bekommt und auf der anderen Seite Jobs abbaut!! Wenn sie jetzt von A nach B nur mit den öV fahren würde, sähe es vielleicht schon anders aus! Es gibt mehr als genug Superreiche die bescheiden geblieben sind und denen neidet niemand was!
  • Uriella  Bianca aus Utopia
    04.10.2016
    Politik in der Schweiz wird immer mehr zum Wettbewerb der Kindsköpfe. Nach dem Motto - wir nicht, die anderen auch. Und die Presse profitiert, das gibt Schlagzeilen
  • Valentin  Vieli 04.10.2016
    So haben die unflätigen Jusos wieder was zum Motzen. Bei jeder Firma gibt es so mancherlei Privilegien. Bank- oder Versicherungsmitarbeiter erhalten Rabatte auf Hypotheken, jetzt hat Frau Ribar einen Gratis-Parkplatz, was soll dieses Gejammer. Auch CVP Pfister sollte in sich gehen: Er kassiert wie alle Nationalräte 130000.- für ein Nebenamt,zudem kann er (steuerfrei) für zusätzliche 33000 Franken einen Mitarbeiter beschäftigen oder selber etwas weniger arbeiten und das Geld in den Sack stecken
  • Thomas  Jauslin aus Niederglatt ZH
    04.10.2016
    Ja so sind sie die Linken. Als Dauer-Studenten motzen sie über die Menschen, welche viel Geld verdienen. Viele Jahre nach dem Studium, welches die Allgemeinheit bezahlt hat, verdienen sie dann selber viel Geld. Dann nehmen sie in einem multinationalen Unternehmen einen guten Job an. So viel zum Thema Glaubwürdigkeit der Linken. Unter anderem auch darum sind für mich die Linken nicht wählbar.
  • Gian  Schumacher aus Köniz
    04.10.2016
    als ich noch in der Pubertät steckte, kein Geld hatte und ein Niemand war ätzte ich auch gegen Reiche, gegen Chefs, gegen Gutverdienende, gegen Autoritäten. Ich hab aber verpasst eine Partei zu gründen- z.B. die junge Neidhammelpartei. Mann wäre das ein Erfolg geworden.