Jungpolitiker machen mobil gegen Ecopop Diesmal sind wir nicht zu spät!

Junge Politikerinnen und Politiker bangen dem 30. November entgegen. Sie haben Angst vor einem Ja zur Ecopop-Initiative. Blick.ch sagten sie warum.

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Morgen soll in Bern die grosse Kundgebung gegen Ecopop steigen. «Diesmal sind wir nicht zu spät», schreiben die Veranstalter in Anspielung auf den 9. Februar und dem Volks-Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative auf ihrer Facebook-Seite.

Schon heute haben sich Jungpolitiker auf dem Bundesplatz in Szene gesetzt. Ihre Botschaft: Ein Ja zu Ecopop würde die Jugend mehr treffen als jede andere Generation.

Organisiert hat die Kampagne die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände, die über 60 Jugendorganisationen vertritt.

Mit der Fotoaktion wollen die Politiker der verschiedenen Parteien möglichst viele Menschen ihrer Generation an die Urne bringen. Denn gerade für Junge sei der Austausch mit Leuten aus anderen Ländern essentiell, sind sich alle einig.

Tiana Angelina Moser, Fraktionschef der Grünliberalen, sagt: «Die Welt ist heute ein Dorf. Die Schweiz kann sich nicht von allen anderen isolieren.» Die Folgen einer Annahme der Initiative würde «jahrzehntelang gravierende Folgen nach sich ziehen», ist die Zürcherin überzeugt.

Ähnlich tönt es bei SP-Nationalrätin Rebecca Ruiz. Die Waadtländerin sieht die Bildungschancen und der Zugang zum europäsischen Arbeitsmarkt für junge Schweizer in Gefahr. «Die Situation ist nach dem 9. Februar schon schwierig. Wir dürfen sie am 30. November nicht noch verschlimmern.» 

Und Claudine Esseiva, Generalsekretärin der FDP-Frauen, findet, es sei «Zeit für eine weltoffene, moderne und zukunftsgerichtete Schweiz», in welcher Junge «ihre Talente frei verwirklichen können».

Zwar deuten die Umfragen auf ein Nein hin – die Gegner eines Zuwanderungsstopps haben aber aus der Abstimmung über die Masseneinwanderungsinitiative gelernt. Auch im Februar lagen sie in den Umfragen vorne und erlebten am Abstimmungssonntag eine böse Überraschung. (vuc)

Publiziert am 31.10.2014 | Aktualisiert am 31.10.2014
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45 Kommentare
  • Daniel  Schlatter , via Facebook 01.11.2014
    Wenn ich die Kommentare lese, wird mir wirklich übel! Was ist aus der Schweiz nur geworden! Die Schweiz, die meine Heimat sein sollte, wird mehr und mehr zu einem Land geprägt durch Neid, Missgunst, Angst und Angstmacherei, ein Land, das sich verschliessen will, dass alle und alles Fremde ablehnt.

    Meine Heimat ist ein Land geworden, auf das ich nicht mehr stolz bin. Ein Land, das mich zwingt, auf meine alten Tage über Auswandern nachzudenken. Das macht traurig.
    • Franz  Steiger 01.11.2014
      Ans Auswandern verschwende ich keine Gedanken, aber die Sache mit Neid, Missgunst und vor allem Angstmacherei hat enorm zugenommen in den letzten Jahren.
      Man kann aber auch nicht verschweigen, dass es gerade in der Ausländerpolitik grosse Versäumnisse gab. Das rächt sich jetzt genau mit solchen Denkzettel-Voten, Leute, die es "denen in Bern" mal zeigen wollen, ohne nachzudenken, was für Konsequenzen dies hätte. Ich hoffe auf ein Nein, aber wäre nicht erstaunt, wenn es ein Ja gäbe.
  • Roman  Loser aus Embrach
    01.11.2014
    Wir Menschenfreunde machen uns kein Gewissen draus den sich im Entwicklungsstadium befindenden Ländern die gut ausgebildeten Fachkräfte abzuluchsen! Da sollte ja eigentlich der Bundesrat dagegen geeignete Massnahmen ergreifen! Oder etwa nicht....?!
  • Marco  Filisetti aus Schlieren
    01.11.2014
    Es kann einfach so nicht weitergehen sehen die Politiker das einfach nicht oder werden sie von der Wirtschaft so gut bezahlt? Wenn ich sehe das unsere Bundesrätin In der Arena nur über Wirtschaft labert.
    Es geht doch das man heute kein platz hat alles ist überfüllt, es wird kaum noch schweizerdeutsch gesprochen. Wo bin ich überhaupt ist das die Schweiz? nein das ist nur ein zweites Amerika Profit und noch mehr Profit arm und reich Mittelstand gibs bald nicht mehr. Ja zu Ecopop
  • Roman  Loser aus Embrach
    01.11.2014
    In ein paar Jahren sehen die alle alt aus wenn sie endlich selbst checken dass sie jahrelang auf dem falschen Dampfer gefahren sind!
  • Barbara  Sägesser 01.11.2014
    Die natürlichen Lebensgrundlagen reichen nicht mal annähernd für alle Schweizer. Die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz darf infolge Zuwanderung im dreijährigen Durchschnitt nicht um mehr als 0,2 Prozent pro Jahr wachsen Auslandschweizer gehören aus meiner Sicht nicht zur ständigen Wohnbevölkerung. Die freiwillige Familienplanung funktioniert auch nicht immer nach Wunsch. Ecopop kann man also nicht umsetzen. Nein dazu!!