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Vor fünf Jahren lebten rund 1,5 Millionen Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz. Jetzt sind es bereits rund 1,772 Millionen. Das sind immerhin rund 22 Prozent der Gesamtbevölkerung. Nicht eingerechnet in dieser Zahl sind die 75'000 Menschen aus dem Asylbereich und die rund 37'000 Menschen, die letztes Jahr neu eingebürgert wurden.
Immer noch machen die rund 1,1 Millionen Einwanderer aus den «alten» EU-Staaten die grosse Mehrheit aus. Mehr als 50'000 davon stammen aus den EU-Ländern Osteuropas. An der Spitze liegen die Italiener mit rund 290'000. An zweiter Stelle stehen die Deutschen mit 276'000, an dritter Stelle die Portugiesen mit 225'000. An vierter Stelle sind die Serben mit 102'000.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer, die neu in der Schweiz leben, um drei Prozent gestiegen. Das sind rund 51'000, was der Grösse der Stadt Biel BE entspricht.
Am attraktivsten ist die Schweiz für die Deutschen, die Portugiesen und die Kosovaren. Deren Zahl nahm in absoluten Zahlen am meisten zu. Doch auch auf die Menschen aus Ländern wie Polen, Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Rumänien übt die Schweiz eine grosse Anziehungskraft aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zuwachsrate um einen Fünftel.
Mit über 10'000 ist die Zahl der in der Schweiz wohnhaften Serbinnen und Serben sehr stark zurückgegangen. Rückläufig ist auch die Zahl der Bosnier, Kroaten und Tamilen, was dem Trend der letzten Jahre entspricht, wie das Bundesamt für Migration festhält.
Mit Ausnahme von Solothurn ist in jedem Kanton die Zahl der Ausländer gestiegen. Zahlenmässig am meisten zugenommen haben mit 12'600 die Ausländerinnen und Ausländer im Kanton Zürich. An zweiter Stelle steht der Kanton Waadt, an dritter Stelle der Kanton Aargau.
Insgesamt sind im vergangenen Jahr rund 142'000 Menschen in die Schweiz eingewandert. Ein Drittel davon ist Familiennachzug. 40 Prozent gehören in die Kategorie «Ausländer mit Erwerbstätigkeit ohne Kontingentierung». Das sind beispielsweise deutsche oder französische Ärzte.
Abgenommen hat dagegen die Zahl der Einbürgerungen. Im 2011 wurden insgesamt knapp 370'00 Menschen eingebürgert. Ein Jahr zuvor waren es noch 39'000.
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