Plus 51'886! Jetzt leben 1,772 Millionen Ausländer in der Schweiz

  • Publiziert: 20.02.2012, Aktualisiert: 22.02.2012

Die Zahl der Ausländer in der Schweiz ist massiv gestiegen. Vor allem kommen Deutsche, Portugiesen und Kosovaren. Der Fall Hochdorf zeigt, wie unverbesserliche Kriminelle allen Ausländern schaden.

Vor fünf Jahren lebten rund 1,5 Millionen Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz. Jetzt sind es bereits rund 1,772 Millionen. Das sind immerhin rund 22 Prozent der Gesamtbevölkerung. Nicht eingerechnet in dieser Zahl sind die 75'000 Menschen aus dem Asylbereich und die rund 37'000 Menschen, die letztes Jahr neu eingebürgert wurden.

Immer noch machen die rund 1,1 Millionen Einwanderer aus den «alten» EU-Staaten die grosse Mehrheit aus. Mehr als 50'000 davon stammen aus den EU-Ländern Osteuropas. An der Spitze liegen die Italiener mit rund 290'000. An zweiter Stelle stehen die Deutschen mit 276'000, an dritter Stelle die Portugiesen mit 225'000.  An vierter Stelle sind die Serben mit 102'000.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer, die neu in der Schweiz leben, um drei Prozent gestiegen. Das sind rund 51'000, was der Grösse der Stadt Biel BE entspricht. 

Am attraktivsten ist die Schweiz für die Deutschen, die Portugiesen und die Kosovaren. Deren Zahl nahm in absoluten Zahlen am meisten zu. Doch auch auf die Menschen aus Ländern wie Polen, Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Rumänien übt die Schweiz eine grosse Anziehungskraft aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zuwachsrate um einen Fünftel.

Zahl der Einbürgerungen hat abgenommen

Mit über 10'000 ist die Zahl der in der Schweiz wohnhaften Serbinnen und Serben sehr stark zurückgegangen. Rückläufig ist auch die Zahl der Bosnier, Kroaten und Tamilen, was dem Trend der letzten Jahre entspricht, wie das Bundesamt für Migration festhält.

Mit Ausnahme von Solothurn ist in jedem Kanton die Zahl der Ausländer gestiegen. Zahlenmässig am meisten zugenommen haben mit 12'600 die Ausländerinnen und Ausländer im Kanton Zürich. An zweiter Stelle steht der Kanton Waadt, an dritter Stelle der Kanton Aargau.

Insgesamt sind im vergangenen Jahr rund 142'000 Menschen in die Schweiz eingewandert. Ein Drittel davon ist Familiennachzug. 40 Prozent gehören in die Kategorie «Ausländer mit Erwerbstätigkeit ohne Kontingentierung». Das sind beispielsweise deutsche oder französische Ärzte.

Abgenommen hat dagegen die Zahl der Einbürgerungen. Im 2011 wurden insgesamt knapp 370'00 Menschen eingebürgert. Ein Jahr zuvor waren es noch 39'000.

Kommentare (32)

  • mey , Rapperswil
    Schlussendlich hatte Schwarzenbach doch recht und Ausländer auf 18 zu beschränken gegenüber den Eidgenossen.
    • 21.02.2012
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  • alois  Leimgruber , Villmergen
    Unser Land wird regelrecht von den Ausländern überrannt,man kann heute die negativen Auswirkungen sehen. Ich erwäge unser Land zu verlassen,so kann es einfach nicht mehr weitergehen !
    • 21.02.2012
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  • Daniel  Muenger , Zürich
    Wir haben gefühlte 50 Ausländer! Wenn man mit offenen Augen und Ohren und Nase durch Zürich geht, fühlt man sich mancherorts wie im Ausland. Nicht nur wegen der andersartigen Menschen, auch wegen der andersartigen Meinung zu Ordnung und Sauberkeit.
    • 21.02.2012
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  • Frank  Bussmann , Solothurn
    Vom grössten Teil der hiesigen Zuwanderer liest und hört man so gut wie nichts, jedenfalls nichts Schlechtes. Dafür leider um so mehr von wenigen Unverbesserlichen, die hier nicht bloss Angst und Schrecken verbreiten und uns Unsummen an Ressourcen kosten. Nein, die sind es auch, die den Ruf ihrer wohlanständigen und hart arbeitenden Landsleute beschmutzen und bei einigen gar eine Allergie auf Ausländer im Allgemeinen auslösen. Schade.
    • 21.02.2012
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  • Roland  Achermann , Egolzwil
    Da stellt sich schon die berechtigte Frage, ob wir es uns noch leisten können, weiterhin einfach jeden Ausländer in die Schweiz zu holen. Wer sich nicht anpassen kann, die Gesetze und Vorschriften in unserem wunderbaren Land nicht respektiert, die gehören sofort wieder ausgeschafft. Dazu sollte jeder eine Kaution hinterlegen, damit die Ausschaffung schon bezahlt ist. Es sollten nicht die Schweizer für solche Leute finanziell noch aufkommen müssen, das wünscht sich sicherlich jeder korrekte Schweizer und Ausländer. Die Schweiz sollte bei der Einwanderung solche Vorgaben haben, wie z.B. in Neuseeland es der Fall ist. Dort herrschen nicht so large Gesetze wie bei uns.
    • 21.02.2012
    • 9 Gefällt mir
    • Anita  Burri , Luzern
      Kann Ihren Beitrag nur unterschreiben. Wie schon gesagt, wer z.B. in Australien/ Kanada leben will, muss zuerst mal einen nicht grad kleinen Geldbetrag leisten, damit überhaupt das Gesuch angeschaut wird.
      • 21.02.2012
      • als Kommentar auf Roland  Achermann , Egolzwil
      • 9 Gefällt mir
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