Jetzt lädt die Pnos zum Parteitag Wieder wollen deutsche Neonazis in die Schweiz

Am 12. November findet im Oberaargau der Pnos-Parteitag statt. Auf der Rednerliste steht ein rechtsextremer Appenzeller, Musik macht eine faschistische Band aus Deutschland.

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Im Kanton Waadt wurde diese Woche ein Anlass verboten, an dem neben dem verurteilen Holocaust-Leugner Philippe Brennenstuhl auch die französische Naziband Frakass hätte auftreten sollen (BLICK berichtete).

Der nächste Anlass für Faschos ist schon am 12. November im Oberaargau oder im Luzerner Hinterland geplant: In dieser Region soll der Parteitag der Pnos stattfinden. Ein genauer Ort ist, wie bei solchen Anlässen von Extremisten üblich, noch nicht bekannt. Gefeiert wird das 16-jährige Bestehen der rechtsextremen Partei.

Die Redner sind alle einschlägig bekannt

Auf der Rednerliste steht natürlich Dominic Lüthard, Pnos-Gründer und Ex-Sänger der Schweizer Band Indiziert, deren Musik wegen Rassenhass in Deutschland auf dem Index ist. Als zweiter Referent tritt Florian Gerber auf, der im Umfeld der Neonazi-Vereinigung der Hammerskins verkehrt. 

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Musikalisch begleitet wird der Anlass von der deutschen Neonazi-Band Wut aus Liebe. Deren Gitarrist, «der Baron» genannt, wurde durch das Projekt Lunikoff & der Baron bekannt. Für dieses Projekt kooperierte er 2013 mit Michael «Lunikoff» Regener, einem bekannten Rechtsextremisten.

Klarer geht es kaum

Regener wurde in Deutschland wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung und Volksverhetzung zu einer mehrjährigen unbedingten Gefängnisstrafe verurteilt. Sängerin von Wut aus Liebe ist NPD-Liedermacherin Karin Mundt.

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Szene aus einem «Wut-aus-Liebe»-Video. Screenshot YouTube

 

Übrigens: Wut aus Liebe schreibt «liebe Grüsse» immer mit zwei grossen «S», ein unverhohlener Hinweis auf die Schutzstaffel (SS) im Dritten Reich und damit eine klare Botschaft an ihre Fans.

Die Kantonspolizei Bern teilt auf Anfrage mit, sie habe Kenntnis von diesem Anlass, kommentiere ihn aber nicht weiter.

Publiziert am 04.11.2016 | Aktualisiert am 15.01.2017
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7 Kommentare
  • Uriella  Bianca aus Utopia
    05.11.2016
    sie sollten diese Zusammenkunft unter Hammer und Sichel Flagggen durchführen, am besten in Bern. Dort ist man sich solche Auftritte gewohnt, unter dieser Flagge hat man carte blanche.
  • marc  klauser aus schmitten
    05.11.2016
    Das Versagen der Politik weltweit führt zum katastrophalen Ende der Menschheit. Die Schweiz mit der EU sind mir sowas von unglaubwürdig wie das Asyl-Flüchtlingswesen , gesteuert von Linksextrem ohne Gewähr. Es wird und ist ein Debakel, das Volk wird sich niemals entscheiden dürfen, das hat es bereits.
  • Thomas  Schweizer 05.11.2016
    Ehrlich gesagt.Sind mir die rechten die öffentlich auftreten viel lieber,wie die Hassprediger aus Winterthur usw.!
  • marc  klauser aus schmitten
    05.11.2016
    Das Versagen der Politik weltweit führt zum katastrophalen Ende der Menschheit. Die Schweiz mit der EU sind mir sowas von unglaubwürdig wie das Asyl-Flüchtlingswesen , gesteuert von Linksextrem ohne Gewähr. Es wird und ist ein Debakel, das Volk wird sich niemals entscheiden dürfen, das hat es bereits.
  • Anna  Rusch 05.11.2016
    Unsere Politik gehört verboten! Denn diese Menschen tragen nach aussen, was sehr viele mittlerweile denken! Der Bevölkerung in Europa wird mit diesem humanitären Wahnsinn zu viel zugemutet und es bestehen keine beruhigenden Kontrollen über die Leute die reingelassen und versorgt werden, auf deren Kosten! Die Schweiz ist auch ein Pulverfass geworden und dass sind die Konsequenzen die daraus entstehen, wenn das Volk die Wut mit sich trägt...