James Foley (49), Sprecher der US-Republikaner in der Schweiz, gab seine Stimme Johnson Selbst Schweizer Republikaner zweifeln an Trump

Nach der TV-Monsterdebatte herrscht in Genf Ernüchterung. «Ich bin enttäuscht von Trump, er hätte es besser machen können», sagt James Foley (49), Sprecher der US-Republikaner in der Schweiz.

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Der aus New Orleans stammende Foley wünscht sich, dass Donald Trump vermehrt die Schwächen von Hillary Clinton ausnützt: «Bei Themen wie Jobbeschaffung, Steuern, Einwanderung und Sicherheit ist Clinton Theoretikerin und hat nur wenig Ahnung. Trump hingegen hat als erfolgreicher Geschäftsmann bewiesen, dass er von diesen Themen etwas versteht.»

Dass Trump bei seinen Aus­sagen gerne Fakten verdrehte oder sich gar selber widersprach, erachtet Foley als nicht problematisch. «Trump pas­sieren Fehler, weil er kein Profi-Politiker ist. Er kandidiert nicht, weil er muss, sondern weil er seinem Land, das sich in Not befindet, helfen will.»

James Foley lebt seit drei Jahren in Genf und arbeitet in der Autoindustrie. Er hat bereits per Internet gewählt. Und – Überraschung – er gab seine Stimme nicht etwa Donald Trump, sondern Gary E. Johnson (63) von der Libertären Partei.

Foley gibt zu, dass er in den vergangenen Jahren mit den Kandidaten seiner Partei nicht immer glücklich war und es ihm auch nicht passt, dass nur zwei Parteien bei der Präsidentschaft mitreden können. Er hofft dennoch auf einen Sieg seiner Republikaner: «Meine Stimme für Johnson ist in erster Linie ein Protest gegen das Zwei-Par­teien-System.»

Die Republicans Overseas Switzerland zählen 150 Mitglieder. Ihr Vorsitzender ist Edward Karr (47), Gründer und Chef des Finanzdienstleisters Rampartners SA in Genf.

In der Schweiz leben aktuell gegen 20'000 US-Amerikaner.

Publiziert am 28.09.2016 | Aktualisiert am 30.09.2016
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7 Kommentare
  • Alex  Stör 28.09.2016
    CNN wird als Clintons News Network - mit Recht nachdem ich an den Themen des Clinton - Trump Disputs denke.
  • jean  flieger aus emmenbrücke
    28.09.2016
    Der Spendenzufluss hat für Donald Trump massiv zugenommen ... nach der Fernsehdiskussion .... das sagt doch genug aus für die Berichterstattung in der deutschschweizerischen Medien, oder nicht?
    • Thomas   Wassmer 28.09.2016
      Was sagt es denn über die Medien aus, dass selbst FOX sagt, dass Trump verloren hat?
      Dieser Sender steht bekanntermaßen den Republikanern sehr nahe.
  • Bünzli  Schorsch aus Buxtehude
    28.09.2016
    Er hat in praktisch allen Online-Votings gewonnen ausser auf CNN. Gewöhnt Euch dran. Die Berichterstattung in deutsch-sprachigen Zeitungen, Online-Portalen und TV-Sendungen treibt einem dem Mageninhalt in die Kehle. "Er hats vergeigt, das wars, er war so schlecht, CNN zeigt klaren Sieg für Clinton, er hat beim Händeschütteln defensiv und unsicher gewirkt, er ist ausfallend geworden, Polit-Experten (...) zeigen ein desaströses Bild..." Nicht umsonst laufen dem Mainstream scharenweise Kunden weg.
    • Thomas   Wassmer 28.09.2016
      Wäre doch schön wäre es so. Die Realität ist hingegen eine andere. Selbst FOX hat Trump zum Verlierer erklärt.
    • Bünzli  Schorsch aus Buxtehude
      28.09.2016
      Herr Wassmer: Ich verfolge das alles SEHR genau. FOX hat gesagt, dass er “technically“ schlechter war. FOX hat aber auch gesagt, dass er die Publikumswahl weitestgehend gewonnen hat. Bei unzähligen Votings.
  • Niels  Huggli aus Zug
    28.09.2016
    Die USA befinden sich in Not? Der Mann war noch nie in Syrien oder in der Ostukraine. Fakten verstehen ist sehr wohl problematisch. Man stellte sich vor, Trump will ein Land x angreifen und sagt dann aus Versehen man soll Land y mit Atombomben angreifen. Fakten verdrehen kann schnell zu total falschen Lösungen führen. Trump ist für diese Stelle nicht geeignet. Er lässt sich zu leicht provozieren, hat die Themen nicht im Griff. Wann zeigt er seine Steuererklärung?