Abgewiesene Asylbewerber aus Nigeria dealen mit Drogen – und überweisen den Gewinn in ihr Heimatland. Ständerätin Karin Keller-Sutter (FDP/SG) will dagegen vorgehen.
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Zürcher Polizisten kontrollieren einen mutmasslichen Dealer im Langstrassenqaurtier. Der Kokainhandel auf der Strasse wird zu einem grossen Teil von Asylbewerbern betrieben.
(Keystone )
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FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter fordert Massnahmen gegen den Drogenhandel von Nigerianern. (Keystone)
Sie erhalten Nothilfe, dealen mit Drogen, und schicken das erwirtschaftete Geld in die Heimat. Das wird dort investiert. Etwa in Liegenschaften. Werden sie in der Schweiz erwischt und müssen ins Gefängnis, ist das für sie ein kleines Problem, denn sie wissen: Zu Hause in der Heimat wartet ein schönes Haus auf sie.
So beschreibt die St. Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter (FDP) in einem Interview mit dem «St. Galler Tagblatt» die Machenschaften von nigerianischen Drogendealern, oftmals abgewiesene Asylbewerber.
Deswegen fordert sie ein Rechtshilfeabkommen mit Nigeria. So könnten die Vermögenswerte der Drogenhändler im Herkunftsland beschlagnahmt werden. «Deshalb wäre es für die Schweiz und Nigeria eine klassische Win-Win-Situation», sagt sie der Zeitung.
Die Idee findet Anhänger. SP-Nationalrätin Silvia Schenker (BS) etwa erachtet Keller-Sutters Idee als «prüfenswert», wie sie sagt. Denn die Schweiz müsse alles daran setzen, um den Drogenhandel in der Schweiz zu unterbinden.
Unterstützung erhält die Idee auch vom Zürcher SVP-Nationalrat Hans Fehr. Der «himmeltraurige Markt» müsse mit alllen Mitteln ausgetrocknet und die Täter ausgeschafft werden.
Ein Rechtshilfeabkommen würde er begrüssen. Als mögliches Problem erachtet er die Korruption in Nigeria. (vuc)
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