Keller-Sutter will kriminelle Asylbewerber stoppen In der Schweiz dealen, in Nigeria ein Haus bauen

Abgewiesene Asylbewerber aus Nigeria dealen mit Drogen – und überweisen den Gewinn in ihr Heimatland. Ständerätin Karin Keller-Sutter (FDP/SG) will dagegen vorgehen.

  • Publiziert: 24.08.2012
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Zürcher Polizisten kontrollieren einen mutmasslichen Dealer im Langstrassenqaurtier. Der Kokainhandel auf der Strasse wird zu einem grossen Teil von Asylbewerbern betrieben.

(Keystone )
play FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter fordert Massnahmen gegen den Drogenhandel von Nigerianern. (Keystone)

Sie erhalten Nothilfe, dealen mit Drogen, und schicken das erwirtschaftete Geld in die Heimat. Das wird dort investiert. Etwa in Liegenschaften. Werden sie in der Schweiz erwischt und müssen ins Gefängnis, ist das für sie ein kleines Problem, denn sie wissen: Zu Hause in der Heimat wartet ein schönes Haus auf sie.

So beschreibt die St. Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter (FDP) in einem Interview mit dem «St. Galler Tagblatt» die Machenschaften von nigerianischen Drogendealern, oftmals abgewiesene Asylbewerber.

«Wäre eine Win-Win-Situation»

Deswegen fordert sie ein Rechtshilfeabkommen mit Nigeria. So könnten die Vermögenswerte der Drogenhändler im Herkunftsland beschlagnahmt werden. «Deshalb wäre es für die Schweiz und Nigeria eine klassische Win-Win-Situation», sagt sie der Zeitung.

Die Idee findet Anhänger. SP-Nationalrätin Silvia Schenker (BS) etwa erachtet Keller-Sutters Idee als «prüfenswert», wie sie sagt. Denn die Schweiz müsse alles daran setzen, um den Drogenhandel in der Schweiz zu unterbinden.

SVP-Fehr: «Himmeltrauriger Markt»

Unterstützung erhält die Idee auch vom Zürcher SVP-Nationalrat Hans Fehr. Der «himmeltraurige Markt» müsse mit alllen Mitteln ausgetrocknet und die Täter ausgeschafft werden.

Ein Rechtshilfeabkommen würde er begrüssen. Als mögliches Problem erachtet er die Korruption in Nigeria. (vuc)

Beliebteste Kommentare

  • Tom  Holly
    Wie immer ein grosses Blablabla aus dem Bundeshaus. Gemacht wird nichts. Diese Thema ist uralt und es wird von Jahr zu Jahr schlimmer. Obwohl die Gesetze zum Ausschaffen da sind, kriegen es diese Politiker nicht auf die Reihe. Werft endlich diese Kuschelpolitiker aus dem Bundeshaus, die taugen nichts.
  • roger  waibel
    das muss einfach aufhören.sind die in bern nicht fähig?

Alle Kommentare (27)

  •   Peter Streit , Bern
    Die sollte man nicht noch rumlaufen lassen wenn sie abgewiesen wurden. Macht mal eine Runde mit dem Auto auf der Schützenmatte Parkplatz in Bern oder auf der grossen Schanze, wie offen sie dir Drogen anbieten, da kommt mir die Galle hoch
  • Peter  Ineichen , via Facebook
    Die Korruption in Nigerien kann uns hier zum Vorteil gereichen. Das Abkommen erlaubt es Nigerien, das Vermögen des kriminellen Nigerianers zu beschlagnahmen. Der korrupte nigerianische Staatsbeamte zweigt einen Teil davon in die eigene Tasche ab. Wir können den Kriminellen nach Nigeria abschieben und sparen dadurch viel Geld. Eine Win-Win-Situation.
  • Daniel  Metzener , Zürich , via Facebook
    Asylanten sollten kontrolliert untergebracht werden und daher ein generell kurz angelegtes Ausgangs-Rayon erhalten dürfen mit entsprechenden sporadische Kontrollen durch die Polizei. Somit würde unser schönes Land viel weniger attraktiv für potentielle nachfolgende Möchtegerne-Asylanten, welche keine sind.
  • Martin  Müller , Regensdorf , via Facebook
    Diese Geschichte macht mich 55 wütend. Mit 20 Jahren habe ich mich selbstständig gemacht und etwas aufgebaut. Als ich 40 war, wurde meine Firma von der ESBK Spielbankenkommission geschlossen. 10 JAHRE hatte ich ein Strafverfahren und mit URTEIL rechtskräftig UNSCCHULDIG. Jetzt bin ich 55 Jahre alt, habe nichts mehr, bekomme keine Entschädigung vom Staat, muss zum Sozialamt und niemand kümmerts! Googeln: Zoff in der Zockerszene
  • Rolf  Fritz
    Und wenn die Polizei im Langstrassenquartier hauptsächlich Schwarze überprüft, schreit die SP wieder "Rassismus", gell, Frau Silvia Schenker
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