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Durch diese «geheime Türe» in der Herrentoilette des Bundeshauses «flüchtete» der Nachrichtendienstchef gestern vor den Journalisten. (Screenshot SF)
BERN - Die «Tagesschau» verriet gestern ein Geheimnis aus dem Bundeshaus – oder doch nicht?
Gestern Abend musste Markus Seiler, Chef des Nachrichtendiensts des Bundes (NDB), bei der Sicherheitspolitischen Kommission antraben und sich mit kritischen Fragen löchern lassen.
Was er gesagt hat, durften aber die Kommissionsmitglieder nicht verraten. Und Seiler hatte offenbar auch genug von kritischen Fragen. Deshalb entging er der unangenehmen Konfrontation mit den wartenden Journalisten, indem er durch eine «geheime Türe» verschwand, berichtete gestern die «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens.
Doch der «geheime» Fluchtweg steht nicht nur dem Chef-Spion offen. Es handelt sich um einen normalen Notausgang, verraten Bundeshaus-Insider. Der Ausgang befindet sich in der Männertoilette in der Nähe des Kommissionszimmers.
Erhielt er den Tipp für den französischen Abgang von SiK-Präsidentin Chantal Galladé?
«Nein, ich hatte keine Kenntnis davon. Ausserdem ist es doch befremdend, dass sich der Notausgang auf der Herren-Toilette befindet. So haben wir Frauen ja gar keinen Zugang», schmunzelte die Zürcher SP-Nationalrätin heute an der Pressekonferenz zu den SiK-Sitzungen und erntete dafür einige Lacher.
Auch wenn Galladé den Notausgang bisher nicht kannte: Im Notfall müsste sie ausnahmsweise den Weg durchs Herren-WC nehmen. (vuc)
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