Nächste Niederlage für Franz Weber Helvetia Nostra darf keine Einsprachen machen

  • Publiziert: 26.10.2012
play Die Organisation Helvetia Nostra ist gar nicht beschwerdeberechtigt, sagt das Walliser Kantonsgericht. (Keystone)

Die Initianten der Zweitwohnungs-Initiative müssen im Kanton Wallis eine Niederlage einstecken. Das Kantonsgericht hat die Beschwerdeberechtigung von Helvetia Nostra verneint.

Die Organisation von Mitinitiant Franz Weber hat bisher gegen 316 Bauprojekte, die nach Annahme der Zweitwohnungs-Initiative am 11. März dieses Jahres bewilligt worden sind, Beschwerde geführt.

Zwei Drittel der Rekurse stammen aus dem Wallis, sagt Mitinitiantin Vera Weber. Das Kantonsgericht bestätigte mit seinem Urteil einen Entscheid des Walliser Staatsrats.

Es handle sich bei der Anwendung des neuen Verfassungsartikels nicht um eine Bundesaufgabe, weshalb der Umweltschutzorganisation Helvetia Nostra keine Beschwerdeberechtigung zukomme, teilt das Gericht mit.

Laut Weber wird Helvetia Nostra den Entscheid vom Bundesgericht überprüfen lassen.

Es ist die zweite Niederlage für die Umweltschützerfamilie Weber innerhalb von einer Woche.

Bereits am Mittwoch entschied das Bündner Verwaltungsgericht, dass bis Ende Jahr noch Baugesuche für Zweitwohnungen gestellt werden dürfen (Blick.ch berichtete).  (sda/vuc)

Beliebteste Kommentare

  • Rolf  Jenny , via Facebook
    sind wir nun in einer demokratie oder in einer bananenrepuplik???
  • rolf  sulzer
    was muss man davon halten, auf der riederalp sind stangen für bauvorhaben wie pilze aus dem boden geschossen, soweit das auge reicht, deren 70 baugesuche laufen auf grund und boden, wo man vor einem jahr noch der meinung war, hier wird nie gebaut!

Alle Kommentare (23)

  • Patrik  Weiss
    Hoffe nur Herr Weber hat selber keine Zweitwohnung in Paris oder in der Schweiz.
    • Albert  Funk
      Doch, er hat eine Zweitwohnung in Frankreich, das darf aber niemand wissen! Wäre schlecht für seine Glaubwürdigkeit.
      • 27.10.2012
      • als Kommentar auf Patrik  Weiss
      • 24
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  • Adrian  Teuscher , via Facebook
    Das Ganze ist nur noch eine Farce und eine Schweinerei. Dass die VS machen was sie wollen solange es Ihrem Geldsack nützt ist ja hinlänglich bekannt. Das jetzt auch noch die korrupte VS Justiz gegen den Volkswillen auflehnt ist einfach unter aller Sau.
  • Levis  Methin
    Soll sich das Vallis von der Schweiz abspalten, habe nicht dagegen, Dieser Kanton lebt sowieso nur vom Finanzausgleich der Zürcher und unter Demokratie verstehen Sie sowieso nur das was ihnen nutzt. Das ist beim Bär, Wolf und Luchs und in vielen anderen Sachen so. Und so einen Schandkanton finanziere ich noch mit meinen Steuergeldern...sollen sie doch nach Frankreich gehen, die werden schon noch auf die Welt kommen
  • Fridolin  Glarner-Walker , Genf
    Warum musste den die ganze Schweiz an die Urne, wenn die Umsetzung nun im Wallis entschieden wird? Wie können nur immer wieder solche Initiativ-Texte zur Abstimmung kommen, wenn sie hinterher nicht durchführbar sind?
  • anton  lienhard
    Meine nächsten Winterferien hab ich im Vorarlberg gebucht. Mit Sicherheit mach ich keine Ferien mehr im Wallis oder Bündnerland. Solche Leute, die den Volkswillen missachten, bekommen von mir keinen einzigen Franken mehr.
    • Christian  Kaelin , Oftringen
      Sie sollten aber berücksichtigen, dass Sie ja Ihr Geld in der Schweiz verdienen. Und zudem bin ich der Meinung, dass hier das einfache Unterländervolk den betroffenen Kantonen einen schlechten Dienst erwiesen haben.
      • 27.10.2012
      • als Kommentar auf anton  lienhard
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