Gotthard-Debatte nach Tod von Leonz Leuthard (†90) verschoben Leuthard sagt «Arena»-Auftritt ab

Wegen des Todes von Doris Leuthards Vater muss «Arena»-Moderator Jonas Projer umdisponieren. Statt über den Gotthard debattiert er diese Woche über die Heiratsstrafe.

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Leonz Leuthard (1926 - 2016) bei der Wahl seiner Tochter in den Bundesrat. SI

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Am Montag ist der Vater von Bundesrätin Doris Leuthard 90-jährig verstorben. Die CVP-Bundesrätin hat darum mehrere Termine abgesagt, darunter auch den geplanten Auftritt zur Gotthard-Abstimmung in der «Arena» auf SRF am Freitag. Am Samstag wird Leuthards Vater beigesetzt. 

Laut einem Tweet von Moderator Jonas Projer wird die Gotthard-«Arena» um zwei Wochen geschoben, weil Leuthard «aus familiären Gründen ausfällt». Dafür gibts diesen Freitag die Sendung zur Heiratsstrafe.

«Ich werde zeigen, dass ich nicht Matters Gehilfe bin.» Jonas Projer zur Kritik, dass ihn TV-Chef Ruedi Matter persönlich als Fragesteller ausgewählt hat. play
Arena-Moderator Jonas Projer muss umdisponieren. SRF/Oscar Alessio

Die Umstellung bringt Projer ein wenig ins Schwitzen. Da die Arena schon am Donnerstag aufgezeichnet werde, habe er genau 48 Stunden, um sich «in die Heiratsstrafe einzulesen», schreibt Projer auf Twitter weiter. (jow)

Publiziert am 27.01.2016 | Aktualisiert am 31.05.2016
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15 Kommentare
  • Fritz  Jäger aus Widnau
    27.01.2016
    Das Beste wäre gewesen, die Arena ganz abzusagen, diese lausige Sendung mit diesem Moderator braucht doch niemand.
  • Edith  Hauser , via Facebook 27.01.2016
    Jeder Mensch hat nur ein Vater!
    Mein Beileid und mein Verständnis für die Trauer sollte jedem normalen
    Menschen einleuchten. Es gibt nicht nur Politik und Job in diesem Leben.
  • Jonas  vonAh aus Zürich
    27.01.2016
    Respekt für Frau Leuthard, dass sie die alte Kultur der Trauertage pflegt. Endlich mal Jemand von Rang, der nicht nach dem Motto "The Show must go on" lebt. Mein Beileid!
  • Andreas  Hasler 27.01.2016
    Auch bei allen politischen Differenzen welche ich immer wieder mit Frau Leuthard habe: Ich wünsche Ihnen viel Kraft in dieser schweren Stunde und kondoliere Ihnen ganz herzlich.
  • Edmund  Naef aus Amden
    27.01.2016
    Den Bundesräten ist es nicht gestattet, im Hinblick auf Abstimmungen, in den Medien das Volk zu beeinflussen, weder pro noch kontra.

    Kann mich jemand in dieser Sache aufklären??
    • Marco  Hanhart , via Facebook 27.01.2016
      Wie kommen Sie denn auf sowas?
      Es ist doch grade die Aufgabe vom Bundesrat zu informieren und auch eine Empfehlung abzugeben. Können Sie in jedem Abstimmungsbüchlein lesen und für die ganz bequemen gibt es sogar, Wochen im Voraus, Video-Ansprachen des Bundesrates zu den einzelnen Themen auf den Bundesseiten.
    • Hans  Meyerhofer 27.01.2016
      Herr Naef, die Maulkorbinitiative der SVP wurde 2008 mit 75 Prozent Nein abgelehnt. Doch, die Bundesräte dürfen sich sogar deutlich demokratisch legitimiert äussern.
    • Rolf  Hess 27.01.2016
      Die dürfen da sogar Wahrheiten erzählen, die sich danach als Unwahrheiten entpuppt haben. Nach bestem Wissen und Gewissen eben. Das heisst: Wenn Beides nicht vorhanden ist, gibt es das trotzdem.
    • Hanspeter  Zürcher aus Rudolfstetten
      27.01.2016
      Lieber Herr Naef, Natürlich dürfen die Mitglieder des Bundesrates Wahlpropaganda betreiben, sofern sie dem Bundesratsentscheid entspricht. Da ist dann auch lügen und vortäuschen falscher Tatsachen durchaus ein probates Mittel. Am Schluss kümmert er sich ja sowieso nicht um den Volksentscheid. Siehe diverse Initiativen die zwar angenommen aber nicht duchgesetzt werden. Deshalb gibts ja die Durchsetzungsinitiative und es wird nicht die letzte sein.
    • Heidi  Engel , via Facebook 28.01.2016
      Ihren Kommentar passt nicht zu dem, was den Tod von Doris Leuthards
      Vater Betrifft!!!! Darum Daumen nach unten Herrn Naef
      Herzliches Beileid Frau D.Leuthard, und viel Kraft!!!