Glyphosat: Für den Bundesrat sind Tampons kein Problem

Laut einer Studie enthalten die meisten hygienischen Binden, Tampons und Windeln Glyphosat. Dabei handelt es sich um ein Herbizid, das möglicherweise krebserregend ist. Der Bundesrat sieht jedoch angesichts der geringen Menge kein Gesundheitsrisiko.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 SP-Nationalrat Cédric Wermuth will vielen Ausländern rasch zum roten...
2 SVP-Nationalrat zu Gast in Doppel-«Arena» Köppel stellt sich dumm
3 «Es ist Zeit, Widerstand zu leisten!» Die SP fährt die Krallen aus

Politik

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
46 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

Die in der Studie der argentinischen Universität La Plata gemessenen Glyphosat-Werte bewegten sich in Konzentrationen, die 1000 mal geringer seien als diejenigen, die in Lebensmitteln als gesundheitlich unbedenklich gälten, schreibt der Bundesrat in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss.

In der Schweiz gilt für diese Art von Produkten der Grundsatz der Selbstkontrolle. Die Hersteller müssen also die Risiken beurteilen. Die kantonalen Laboratorien überprüfen die Risikobeurteilung. Zu Glyphosatrückständen sind laut dem Bundesrat allerdings noch keine Kontrollen durchgeführt worden.

Sollte sich herausstellen, dass Rückstände des Schadstoffs eine Gefahr für die Gesundheit darstellten, will der Bundesrat in Zusammenarbeit mit den kantonalen Laboratorien Kontrollen vorsehen. Er weist indes darauf hin, dass die Unternehmen auf ihren guten Ruf bedacht seien. Es sei nicht in ihrem Interesse, Produkte auf den Markt zu bringen, welche die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten gefährdeten. (SDA)

Publiziert am 25.02.2016 | Aktualisiert am 25.02.2016
teilen
teilen
46 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

2 Kommentare
  • Jean-Piere  Neidhart aus Sattahip/Chonburi
    26.02.2016
    Ich habe mit Glyphosat gearbeitet im Labor und ich weiss, dass dieser Stoff giftig ist und Krebs ausloesen kann. Gemaess europaeische Politik ist es aber so, dass Glyphosat ungiftig zu sein hat und nun schon im Bier nachgewiesen wurde. Danke danke liebe Politiker dass ihr immer alles besser wisst als diejenigen welche davon betroffen sind.
  • rolf  sulzer 26.02.2016
    Ich denke niemand im Bundesrat ist davon direkt betroffen.