Gender-Wahn bei den Genossen SP erfindet «Parlamentsmitgliederinnen»

Die SP Schweiz kämpft für Gleichberechtigung – auch wenn es um die deutsche Sprache geht. Nun hat sie sich aber einen Faux-Pas geleistet.

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Gender-Wahn bei der SP: SP erfindet Parlamentsmitgliederinnen play
Edith Graf-LitscherNationalrätin TG, SP parlament.ch

Dass die SP Frauen nicht mehr einfach SP Frauen, sondern SP Frauen* heissen, hat ihnen bereits einiges an Häme eingetragen. Die Organisation will damit aufzeigen, dass sie sich auch für Menschen engagiert, die sich keinem der beiden Geschlechter zugehörig fühlen.

Für die Gleichberechtigung setzt sich aber ohnehin auch die Mutterpartei ein. Penibel wird darauf geachtet, stets die weibliche und männliche Form zu benutzen. Gestern haben es die Sozialdemokraten aber übertrieben.

Gender-Wahn bei der SP: SP erfindet Parlamentsmitgliederinnen play
Auszug aus der Medienmitteilung der SP.

In einem Communiqué zu Entscheiden der nationalrätlichen Medienkommission wird Nationalrätin Edith Graf-Litscher damit zitiert, dass die SRG künftig «auf der Wohlwollen der Parlamentsmitgliederinnen und Parlamentsmitglieder» angewiesen sei.

Dumm nur: «Das Mitglied» ist ein Neutrum, also ein geschlechtsneutrales Nomen. Die korrekte Schreibweise im Plural lautet denn auch «die Mitglieder».

Der Faux-Pas sorgt selbst bei Genossen für Schmunzeln. «Manchmal geht also auch mir die SP Schweiz etwas weit...», twittert Nationalrat Cédric Wermuth. (vuc)

Publiziert am 31.08.2016 | Aktualisiert am 21.10.2016
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38 Kommentare
  • David  Brunner aus Wetzikon
    02.09.2016
    Gender-gerecht bietet Facebook in den USA und in Deutschland 60 Geschlechternuancen an, verschiedenste natürliche und künstliche Geschlechter und sexuelle Ausrichtungen, von androgyn über geschlechtslos, nicht-binär, transfeminin, Pangender usw. bis hin zu Zwitter und Hermaphrodit. Männlich und weiblich kommen auch vor. Die Liste wird nie vollständig sein und insofern immer für manche diskriminierend bleiben. Fehlen tun heute z.B. die Optionen für den homophoben Hetero und die impedierte Lesbe.
  • David  Brunner aus Wetzikon
    02.09.2016
    Gender-Gaga, egal, wie willkürlich und absurd manche Forderungen und Begründungen des Gender-Mainstreaming daher kommen, diese totalitäre Ideologie bestätigt die Linken in ihrem Selbstverständnis und im Anspruch auf unentwegte Gängelung und Fremdbestimmung der Leute.
  • Alex  Grendelmeier aus Aarburg
    01.09.2016
    Es gibt doch ganz einfach Parlamentsmitglieder und Parlamentsohneglieder. Schwieriger wird es erst bei Mischformen.
  • Paul  Neidhart aus Zürich
    01.09.2016
    tja bei Glied(Neutrum) tut sich die SP schwer - ich frage mich warum es überhaupt noch männlich SPler gibt?
  • Urs  Walter aus Basel
    01.09.2016
    Früher machten wir noch Witze darüber, dass man die Kinder bald nicht mehr tauft, bis sie alt genug sind, sich selber zu entscheiden, ob sie nun Mädchen oder Junge sind. Hat uns nun leider tatsächlich eingeholt. Ich bin wohl zu alt für das "Gender". Ich frage ja beim Hotdog auch nicht, was nun Brötchen und was Würschtli ist.