Gegen Lockerung beim Schutz Ständerat hat ein Herz für Wölfe

Die Walliser haben eine Niederlage erlitten: Der Ständerat stimmte gegen eine Lockerung beim Schutz des Wolfes. Problemwölfe sollen nicht einfacher geschossen werden können

Darf der Wolf gejagt werden?

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Mit 17 gegen 26 Stimmen stimmt der Ständerat gegen eine Lockerung des Schutzes des Wolfes. Er hat eine entsprechende Motion des ehemaligen Walliser Ständerates René Imoberdorf abgelehnt. Diese forderte, dass der Wolf als ganzjährig jagbare Art eingestuft wird. Keine Mehrheit fand dagegen eine Standesinitiative des Kantons Wallis, die noch viel weiter gegangen wäre. Diese hätte auch eine Kündigung der Berner Konvention zum Schutz europäischer wildlebender Tiere und Pflanzen.

Publiziert am 09.03.2016 | Aktualisiert am 17.03.2016
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10 Kommentare
  • Reini  Walker 12.03.2016
    Volltreffer! Wenn man in Bern meint, man kann alle Schäfer zum Narren halten und die Wölfe schützen statt die Schafe und auch die Natur, dann kann man nur sagen: "Volltreffer!" Wer es noch nicht weiss: Viele Schäfer überlegen sich die Schafzucht aufzugeben, einige haben dies bereits getan! Dies wäre eine Riesenkatastrophe, denn die Natur würde überwuchert, die Wanderwege würden nicht mehr von den Schäfern gewartet und es würde anschliessend teils schrecklich in der Natur aussehen.
    • Stéphane  Graul aus Bönigen
      12.03.2016
      Wenn man von Natur schreibt, sollte man auch die Natur als Ganzes sehen! Oder gehört der Wolf nicht zur Natur? Mit Herdenschutzhunden ist das Problem gelöst, aber dafür muss man auch etwas tun und nicht nur auf Subevntionen hoffen! Andere Länder beweisen, dass mit Herdenschutzhunden keine Wölfe Schafe reissen! Vielleicht das Video zu Contra auch anschauen. Ethik und Naur gehört zusammen. Wie gesagt man muss für seinen Beruf auch etwas tun!
  • Marcus  Trajanus aus Münchenstein
    09.03.2016
    Hahahaha...köstlich...als würde sich im Wallis mit dem Entscheid etwas ändern. Dort wird halt wie bisher (Hier auch bestätigt durch Herrn Ständerat Rieder) das Problem in Walliser Manier gelöst, durch ein illegales "Päng, päng". Der Walliser toleriert keine Wölfe auf seinem Gebiet, egal was die Üsserschwyzer oder Brüssel sagen.
  • Ines Maria  Giezendanner aus Viganello
    09.03.2016
    Der beste Entscheid, den der Ständerat in den letzten Jahren gefasst hat !
  • Marco  Zürcher aus Zürich
    09.03.2016
    was will die Schweiz mit den Bergkantonen, ein Naturreservat machen
    1. Raumplanungsgesetzt gegen uns
    2. Zweitwohnungsinitiative gegen uns
    3. Wolf wird künstlich eingepflanzt
    • Bruno  Imhof 09.03.2016
      Er wird nicht künstlich eingepflanzt, er wandert von selbst aus den Abruzzen ein. Da können die Walliser noch so viele Wölfe abknallen, er wird wieder kommen.
    • Stéphane  Graul aus Bönigen
      12.03.2016
      Künstlich? Künstlich ist das abschiessen zum sogenannten Schutz! da spricht ein wahrer kenner aus dem Berggebiet Zürich :-)
  • Peter  Nüesch aus Balgach
    09.03.2016
    das hat weniger mit Herz für Wolf zu tun als vielmehr mit Heuchelei und Zurschaustellung von angeblicher, pseudomässiger Tierliebe und Umweltschutz-Einstellung. Denn die gleichen Leute, die "ein Herz für den Wolf" zur Schau stellen, fahren bedenkenlos durch die Gegend und überfahren dabei Frösche, Igel, Vögel, Hasen, Rehe, Katzen usw. Und wer sagt, Wölfe seien vor Menschen dagewesen: Mag stimmen, aber nicht nur im VS etc., sondern auch in Zürich, Aarau etc. also: Wölfe umsiedeln nach Zürich etc.