Für den Regierungsrat hat es nicht gereicht… Jetzt fasst Esther Friedli doch noch ein Polit-Jöbli

ST. GALLEN - Sie scheiterte mit ihrer Regierungsratskandidatur. Jetzt bekommt Esther Friedli, die Lebenspartnerin von Toni Brunner, doch einen Polit-Job in St. Gallen. Sie übernimmt die Führung des Parteisekretariats.

Statt Regierungsrat: Esther Friedli wird SVP-Parteisekretärin play
Esther Friedli mit ihrem Lebenspartner Toni Brunner. Sabine Wunderlin

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Was haben Roger Köppel und die SVP St. Gallen gemeinsam? Sie lassen ihre Kampagnen von Esther Friedli managen. Die Lebenspartnerin von Ex-SVP-Schweiz-Präsident Toni Brunner übernimmt nämlich die Leitung des Parteisekretariats der St. Galler Kantonalpartei.

Mit der Kündigung von Parteisekretärin Monika Eggenberger werde per 1. Februar 2017 das Parteisekretariat der SVP des Kantons St. Gallen neu besetzt und organisiert, schreibt die Partei in einer Mitteilung.

Esther Friedli aus Ebnat-Kappel werde das Parteisekretariat als politische Sekretärin neu leiten. Sie sei dabei zuständig für die politische Begleitung der Kantonsratsfraktion, der Parteileitung, für Kampagnen und die Koordination der Medienanfragen. «Die SVP des Kantons St. Gallen hat ihr diesbezüglich ein Mandat im Umfang von 50 Prozent übergeben.»

Vom Kanton zur Kantonalpartei

Esther Friedli führt die Kommunikationsfirma polestica gmbh, welche verschiedene Mandate auf nationaler und interkantonaler Ebene im Bereich der politischen Kommunikation und der politischen Beratung innehat. Zuvor war Friedli Generalsekretärin des Bildungsdepartements des Kantons St. Gallen.

Friedli hatte 2016 vergeblich für die St. Galler Regierung kandidiert. Im gleichen Jahr hatte sie auch die erfolgreiche Kampagne gegen eine Expo in der Ostschweiz organisiert. Und last, but not least war sie für den Wahlkampf von Roger Köppel verantwortlich. (hlm)

Publiziert am 10.01.2017 | Aktualisiert am 10.01.2017
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8 Kommentare
  • René  Merten aus St.Gallen
    10.01.2017
    Esther Friedli ist eine intelligente und überlegte Politikerin und zudem eine angenehme Person. Solche Leute brauchen wir in der Politik. Man müsste ihr empfehlen, bei den nächsten Regierungsratswahlen nochmals anzutreten. Bis heute hört man nur gutes über ihre Kompetenzen und ihre Arbeitsweise !
    • Thomas  Meier 10.01.2017
      Richtig, Hr Merten, das seeich genauso. Berufspolitiker, Berufslobbyisten und Berufsparteisekretäre haben wir noch lange nicht genug; wir brauchen noch viel mehr.
  • Sebastian  Neumeier , via Facebook 10.01.2017
    Es ist Sache der SVP ihre Angestellten auszuwählen und Esther Friedli kann das sicher. Gleichzeitig zeigt sich aber, dass Sie als Unternehmerin wenig erfolgreich war.
  • Ruedi  Lanz aus Aarburg
    10.01.2017
    Natürlich hat man den Job von Frau Eggenberger intern ausgeschrieben und ja nicht etwa durch Beimischung von Vitaminen einfach Frau Friedli zugeteilt!
  • Michel  Müller aus Zurich
    10.01.2017
    Ja wer hat noch nicht ? Wer will nochmal einen kleinen Lobbyjob. Was in der Schweiz eins gemauchelt wird ist schon beeindruckend.
    • René  Merten aus St.Gallen
      10.01.2017
      Sie sollten nicht nur in korrekter deutscher Sprache schreiben, sondern vor einem so blamablen Kommentar zuerst Erkundigungen über ihren beruflichen Werdegang einholen - dann würde nämlich Ihr Kommentar anders ausfallen. Es ist entsetzlich, wie wenig Leute informiert sind. In allen Zeitungen wurde über die Person Friedli ausgiebig geschrieben !
  • Alfredo  Gehring aus Gera Lario
    10.01.2017
    Unglaublich diese SVP! Frau Friedli, erst sehr kurze Zeit in der Partei und schon zuständig für die politische Begleitung der Kantonsratsfraktion, der Parteileitung, für Kampagnen und die Koordination der Medienanfragen. Erstaunlich, erstaunlich..........
    • René  Merten aus St.Gallen
      10.01.2017
      was daran ist erstaunlich; Hr. Gehring ? Es gibt noch fähige Leute in der CH - auch wenn man sich in politischen Kreisen das nicht oft gewohnt ist ! Erstens hat Frau Friedli schon öfters einen guten Job gemacht und wird diese Herausforderung mit links bewältigen. Mich erstaunen nur die 123 Likes von Personen, die keine Ahnung haben, wie erfolgreich Leute arbeiten können und dazu nicht die warmen Amstsstuben benötigen !