Flucht nach vorn Genfer SVP-Nationalrätin (37) gibt Suff-Fahrt zu

GENF - Die Genfer SVP-Nationalrätin Céline Amaudruz (37) hat sich mit zu viel Alkohol intus ans Steuer eines Autos gesetzt. Bei einer Polizeikontrolle wurde sie erwischt, wie sie selbst mitteilte. Sie bedauert den Vorfall.

Céline Amaudruz (SVP, 37). play

Céline Amaudruz (SVP, 37).

Joseph Khakshouri

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Alt Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf distanziert sich von ihrer...
2 Deutlicher Rückgang Nur noch 4200 auf der Ausschaffungs-Warteliste
3 Unternehmer und Politiker warnen vor Nein zur Steuerreform «Ein Nein...

Politik

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
25 shares
6 Kommentare
Fehler
Melden

Amaudruz sprach von mehr Alkohol am Steuer als gesetzlich erlaubt. Kontrolliert wurde sie von der Genfer Polizei auf dem Heimweg von einem internationalen Pferdesportanlass in Genf. Einzelheiten gab sie in ihrem Communiqué vom Mittwoch nicht bekannt. Das sei Privatsache, machte sie geltend.

Auch die SVP-Leitung setzte Amaudruz über den Vorfall ins Bild. Diese haben die Gesetzesverletzung verurteilt, ihr aber das Vertrauen ausgesprochen, schrieb sie. Den Polizisten, die sie kontrolliert hatten, dankte Amaudruz: Sie hätten sich sehr menschlich verhalten und ihre Persönlichkeit und ihre Rechte respektiert. (SDA)

Publiziert am 21.12.2016 | Aktualisiert am 21.12.2016
teilen
teilen
25 shares
6 Kommentare
Fehler
Melden

6 Kommentare
  • Jean Pierre  Stocker 21.12.2016
    Dürfen wir uns jetzt darauf freuen, jedesmal wenn ein Politiker eine Politikerin einen über den Durst getrunken hat, dies hier nachzulesen?
  • Fridolin  Glarner-Walker aus Genf
    21.12.2016
    Gemäss http://www.suchtmonitoring.ch/ wurden im Jahr 2015 aufgrund von Angetrunkenheit 15686 Führerausweise entzogen (gilt ab 0.80‰). Die Mehrheit die betrunken am Steuer ist, wird meistens gar nicht erwischt. Sollten Sie jedoch in betrunkenem Zustand, schuldig oder nicht schuldig, in einen Unfall verwickelt sein, kann dies lebenslängliche finanzielle Konsequenzen haben, denn die Versicherungen werden auf sie zurückkommen.
    • Peter  Muster aus Koppigen
      21.12.2016
      Ist so. Wenn man etwas getrunken hat (über 0.5 promille) auch wenns 0.6 sind was bei den meisten, die 2-3 mal in der woche etwas trinken, nicht mal etwas merken oder verzögerte reaktionen haben, ist Automatisch der alkohol schuld bei einem unfall. Auch wenn man nüchtern auf der eisigen fahrbahn vielleicht genauso z.b in ein feld hinaus gefahren wäre. Man kann halt einfach nicht 100 Prozent ig ausschliessen, das der alkohol einen einfluss hatte.
  • Hans  Müller aus Bern
    21.12.2016
    Komisch das immer alle alles nachträglich bedauern wollen. Wär es nicht einmal intelligenter vorher ein wenig zu studieren. Das scheint vielen schwer zu fallen oder sie sind einfach nicht fähig dazu. Bei Alkohol am Steuer darf es einfach kein erbarmen geben. Hier geht es um Menschenleben im Strassenverkehr!
  • Bruno  Füchslin aus Richterswil
    21.12.2016
    Also ich weiss nicht - wenn ich SVP-Mitglied wäre, müsste ich wohl auch ab und zu was über den Durst trinken, um all das auszuhalten, was da alles an "Landesverteidigern" herum schwirrt.
    • Remo  Wyss 21.12.2016
      Stimmt einerseits, nur wäre ich soweit, würde ich mir eine bessere Partei suchen. Was nicht schwer sein dürfte.