FDP-Nationalrat Thierry Burkart Im Nachtclub dreist beklaut

Nach einer ausgelassenen Party wurde Thierry Burkart von Unbekannten in der Berner Cuba Bar bestohlen.

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Am Donnerstagabend jeder dritten Sessionswoche treffen sich junge und jung gebliebene Parlamentarier im Ausgang – zur legendären U-35-Party. Dieses Mal ging es zum Feiern ins Du Théâtre beim Zytgloggeturm in der Berner Altstadt. Obwohl der Nationalrat am Freitag um acht Uhr  früh wieder tagte, gaben die Politiker richtig Gas. Bis drei Uhr morgens hatten sie es lustig.

Als der Club schloss, wollte sich ein Grüppchen Unverwüstlicher noch weiter amüsieren. Mit von der Partie: der Aargauer FDP-Nationalrat Thierry Burkart (41). Da in Bern die Optionen für Nachtschwärmer begrenzt sind, zogen die National- und Ständeräte zur Cuba-Bar. Das Du Théatre geniesst einen guten Ruf, dieser Nachtclub aber hat ein etwas anrüchiges Image. Immer wieder gerät das Etablissement mit Prügeleien und Diebstählen in die Schlagzeilen.

Ganz wohl war es darum auch Burkart nicht: «Die Bar entspricht eigentlich nicht meinem Geschmack.» Er verkehre sonst nicht in solchen Lokalen, habe es aber nicht gekannt, da er zuvor in der Bundesstadt noch nie richtig im Ausgang gewesen sei.

Gut möglich, dass er künftig wieder einen grossen Bogen um den Club macht, denn der freisinnige Hoffnungsträger wurde bestohlen. Als er sein Jackett für einen Moment unbeaufsichtigt liess, hat ein Dieb seine Bank- und Kreditkarten sowie sein Generalabonnement 1. Klasse entwendet. «Es war schon ärgerlich, ich musste sofort alles sperren lassen», sagt Burkart.

Trotz allen Ärgers: Anzeige erstatten will der Aargauer Freisinnige nicht. «Das wäre wohl sinnlos, denn ich glaube nicht, dass sich der Dieb finden lässt.»

Trotz der aufreibenden Nacht sass Burkart wenige Stunden nach dem Diebstahl wieder brav an seinem Platz im Parlament für die Schlussabstimmungen am letzten Sessionstag.

Publiziert am 02.10.2016 | Aktualisiert am 04.10.2016
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11 Kommentare
  • Ernst  Rietmann aus Weinfelden
    04.10.2016
    Will hier ein Politiker medial auf sich aufmerksam machen? Warum geht er denn überhaupt rein, wenn ihm das Lokal schon anrüchig erschien? Die sollen in Bern arbeiten und nicht saufen, dafür sind sie auch sehr gut bezahlt...
  • Köbi  Karrer 03.10.2016
    In einem Nachclub wird man so oder so bestohlen. Darum geht man ja in einen Nachtclub. Oder findet jemand Fr. 600.- für eine Flasche Champagner angemessen? Also Herr Burkhart, lieber zu Hause Plöterliwasser von der Migros trinken, das bekommt euch Politikern besser.
  • Chris  Hug aus Dubai
    03.10.2016
    Ja keine Anzeige, denn das wirkt sich doch auf die ohnehin falschen Statistiken aus. Gib dem Dieb lieber noch eine zweite Chance!
  • Werner  Caviezel , via Facebook 02.10.2016
    Die waren am festen, nicht am feiern. Da sollte man seine 7 Sachen schon nicht aus den Augen lassen.
  • Heinrich  Zimmermann , via Facebook 02.10.2016
    Thierry Burkart ? Noch nie etwas von ihm gehört. Ist das Ganze ein PR-Trick um auf ihn aufmerksam zu machen? Grundsätzlich für mich, wer sich beklauen lässt ist selber schuld.