«Sicherheit des Landes steht auf dem Spiel» FDP fordert mehr Polizei und härtere Strafen

  • Publiziert: 26.10.2012
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(Keystone)

Die FDP glaubt, dass die Schweiz immer unsicherer wird. Deshalb will sie mit härteren Strafen für Kleinkriminelle, Wiederholungstäter und Drogendealer Gegensteuer geben.

«Die Sicherheitsprobleme werden in der Schweiz immer deutlicher spürbar», findet die FDP. Deshalb will sie künftig auf parlamentarischem Weg für eine sicherere Schweiz kämpfen und sich zwischen «dem lähmenden Gutmenschentum der Linken» und der «manischen Ausländerhetze der SVP» positionieren.

Die Freisinnigen monieren, dass die Zahl der Opfer von Einbrüchen und Körperverletzungen in den letzten Jahren stark zugenommen habe. Deshalb soll der Begriff des «Wiederholungstäters» weiter gefasst werden. 

Generalsekretär Stefan Brupbacher liefert ein Beispiel: «Wer heute jemanden niederschlägt und morgen einen Raub begeht, gilt nicht als Wiederholungstäter. Das muss ändern.»

Es braucht mehr Polizisten

Personen, welche Beamte bedrohen, sollen ebenfalls härter bestraft werden und die «geringe Zahl» der Polizisten im Land müsse zumindest «überdenkt» werden.

Heute verfügt die 8-Millionen-Schweiz insgesamt über 16‘000 Polizisten. Die FDP macht den Vergleich mit New York: Dort stehen 40‘000 Polizisten für 7 Millionen Einwohner im Einsatz.

Nur schon um das Bevölkerungswachstum in der Schweiz abzufangen, brauche es mehr uniformierte Beamte, begründen die Freisinnigen ihre Forderung nach mehr Polizei.

Zu schnelle Freilassungen?

Ein Dorn im Auge ist der Partei auch, dass viele Kleinkriminelle kurz nach der Festnahme gleich wieder entlassen werden. Das liege an Verfahrensproblemen, welche die Staatsanwaltschaften machtlos machen würden. Deshalb soll hier die Frist zur Erbringung von Beweisen verlängert werden.

Um es nicht bei Forderungen zu belassen, will die Partei in der Wintersession vorwärts machen und in kantonalen Parlamenten die Budgetdebatten in Richtung von höherer Sicherheit lenken.

Ob das gelingt, müssen dann wohl die linken Gutmenschen und die rechten Ausländerhetzer entscheiden. Denn alleine ist die FDP zu schwach, um mit ihren Forderungen etwas zu erreichen. (vuc/kmu)

Brauchen wir mehr Polizei und härtere Strafen?»

Beliebteste Kommentare

  • Dominik  Wermuth
    Die SVP betreibt keine "manische Ausländerhetze". Sie bringen lediglich die Fakten auf den Tisch: Dank der ungebremsten Zuwanderung haben wir heute ein noch nie gekanntes Problem mit Kriminalität und Gewalt und das ist leider eine Tatsache! Eine unkontrollierte Zuwanderung bringt halt nicht nur Vorteile mit sich, das haben unsere Politiker scheinbar noch nicht begriffen. Ich persönlich gehe seit Jahren nicht mehr ohne Pfefferspray aus dem Haus, heutzutage ist die Schweiz kein sicherer Ort mehr.
  • jürg  frey , teufen

    da kommt doch mal was Gescheites aus der Ecke. Aber bitte ja und bald!!

Alle Kommentare (51)

  • Coni  Müller
    Das Problem ist, mehr Polizisten heißt nur noch mehr Wegelagerei um die Autofahrer zu schröpfen. Die wirkliche Kriminalität wird damit nicht bekämpft. Das sich das ändern wird ist und bleibt ein Traum.
  • alexa  sommer , frauenfeld
    Härtere Strafen ? Na bitte, ihr Richter, jetzt wisst ihr was zu tun ist ! Fertig gekuschelt.
    • 26.10.2012
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  • Anton  Werth , Visp
    Mehr Polizisten? Und was machen die? Unbescholtene Bürger belästigen weil sie ein Feierabend Bier getrunken haben! Nein es braucht endlich fähige Politiker aber davon sind wir weit entfernt!
    • 26.10.2012
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  • yvo  ovi
    bringt ja nichts, wenn wir mehr polizisten haben welche sich grün und blau ärgern dass die justiz die gauner so rasch als möglich wieder auf freien fuss setzen....die politik wäre eigentlich gefordert bzw. müssten die linken endlich aus dem bundeshaus befördert werden.
    • 26.10.2012
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  • Rolf  Fritz
    "Die FDP glaubt, dass die Schweiz immer unsicherer wird". Also für vuc/kmu nur ein Ammenmärchen
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