Fabian Molinas Nachfolge wird sicher weiblich Die Juso will mehr Frau

BERN - Erstmals wird eine Frau Präsidentin der Jungsozialisten. Die Baslerin Samira Marti und die Bernerin Tamara Funiciello werden das Rennen wohl unter sich ausmachen.

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Fabian Molina (25) gibt im Juni das Amt des Juso-Chefs ab. Nach nur etwas mehr als zwei Jahren. Ihn beerben wird mit allergrösster Wahrscheinlichkeit eine Frau. Drei Jungsozialistinnen haben grosses Interesse am medienwirksamen Amt, wie Recherchen zeigen: Die Baselbieterin Samira Marti (22), die Bernerin Tamara Funiciello (25) und die Waadtländerin Muriel Waeger (20).

Laut Juso-Mitgliedern wird es auf einen Zweikampf Marti–Funiciello herauslaufen – Ausgang völlig offen. Eine ernsthafte männliche Kandidatur ist weit und breit nicht in Sicht.

Samira Marti ist Geschäftsleitungsmitglied der Juso Schweiz und beendet im Sommer ihr Wirtschafts- und Soziologiestudium. Ein perfekter Zeitpunkt also, um die Juso zu präsidieren? «Ich bin mir ernsthaft am Überlegen, ob ich voll auf die Karte Politik setzen und kandidieren soll», sagt die Hobby-Musikerin. Zuerst müsse sie nun aber noch ein paar Gespräche führen.

Keine männlichen Kandidaten

«Ich habe Interesse, muss mir eine Kandidatur aber gut überlegen», sagt auch ihre wohl grösste Konkurrentin, Tamara Funiciello. Die Gewerkschaftssekretärin und Geschichtsstudentin amtet bereits als Berner Juso-Präsidentin.

In Juso-Kreisen ist man sich sicher: die beiden Power-Frauen wollen. Sie hätten bereits begonnen, ihre Chancen auszuloten und für sich zu weibeln.

Die Wahl findet am 18. Juni statt. Noch-Juso-Chef Fabian Molina hofft auf eine weibliche Nachfolge: «Seit die Juso 2007 das Präsidentenamt eingeführt hat, waren drei Männer an der Spitze. Jetzt ist eine Frau am Zug.»

Publiziert am 17.03.2016 | Aktualisiert am 20.06.2016
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18 Kommentare
  • marcello  klause aus schmitten
    18.03.2016
    Niemand weis was diese Juso eigentlich will. Nirgends sich für etwas schlaues einsetzen, nur motzen und kassieren fürs Nichtstun. Ideen, die aus der Luft geholt werden, die das Volk nicht braucht, denn es ist nur Schwachsinn was herauskommt.
    • Marco  Weber 18.03.2016
      Genau dasselbe könnte man von den rechten auch behaupten!
    • Andreas  Ruuska 18.03.2016
      Genauso wie die meisten Schreiberlinge hier. Nichts anderes als geist- und willenslose Lemminge der SVP die das gleiche rauf und runter schwafeln und alle was in der Schweiz gibt schlecht redet. Ist euch mal aufgefallen dass 90 Prozent der Leserbriefe im Blick nicht als Gemotze ist. Egal welches Thema. Wie frustriert muss die Leserschafft sein.
  • marcello  klause aus schmitten
    18.03.2016
    Alles rausgeschmissene Kohle. Die Juso braucht kein Mensch.
  • Philipp  Rittermann 18.03.2016
    wenn ich mir den "leistungsausweis" der jusos in den letzten jahren ansehe, komme ich zum schluss, dass die juso ein ganz anderes problem hat. nämlich das der fehlenden glaubwürdigkeit und realitätsfremden "politik".
  • Urs  Gersbach aus Möhlin
    18.03.2016
    Wird auch nicht besser. Wieder Realitätsfremd !
  • Rolf  Hess 18.03.2016
    Alles ist besser als Molina. Die junge Garde der ewigen Studenten.