Experten und Helikopter Schweiz soll sich im EU-Grenzschutz engagieren

Fabrice Leggeri, Chef der europäischen Grenzschutzagentur Frontex, wünscht sich von der Schweiz mehr Engagement. Dabei denkt er vor allem an Experten und Helikopter.

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Frontex-Direktor Fabrice Leggeri wünscht sich mehr Engagement der Schweiz im Grenzschutz. AP

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Der EU-Grenzschutzagentur Frontex steht seit Neustem eine schnelle Einsatztruppe von 1500 Grenzwachtexperten zur Verfügung. Wie die anderen Schengen-Staaten musste sich auch die Schweiz daran beteiligen. Sie hat sich dazu verpflichtet, 16 Grenzwächter bereitzustellen.

Frontex will von Erfahrungen bei Rückschaffungen profitieren

Der Frontex-Chef Fabrice Leggeri geht davon aus, dass diese Einsatztruppe bald schon in Italien zum Einsatz kommt. Er erwartet hier von der Schweiz ein spürbar grösseres Engagement im Grenzschutz. Die Schweiz könne noch mehr Experten zur Verfügung stellen, findet er.

«Diese könnten beispielsweise als Begleitpersonen auf Rückschaffungsflügen eingesetzt werden», sagte er in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF. Hier habe die Schweiz viel Erfahrung. Auch technische Einsatzmittel wie Helikopter wären sehr willkommen.

Im Gegenzug könnte Frontex der Schweiz verstärkt Möglichkeiten zur Rückführung von abgewiesenen Asylsuchenden anbieten, so Leggeri. Als Beispiele nannte er Afghanistan und Nigeria. (SDA/sf)

Publiziert am 05.11.2016 | Aktualisiert am 12.11.2016
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12 Kommentare
  • Ro  Be aus Rheintal
    06.11.2016
    Die Schweiz bezahlt schon Millionen an die EU und soll jetzt auch noch die EU Grenzen schützen?! Ohjeh, die verkaufte Schweiz und jeder in Bundesbern hat das Kopfnicken!
  • Markus  Immer aus Dumagete
    06.11.2016
    ... mehr Engagement wäre schon gut, ABER nicht um mehr von diesen "Eroberern" rein zu lassen, was de fakt geschieht, sondern um diese so abzuschrecken, dass sie es erst nicht wagen!
  • Ruedi  Voser 05.11.2016
    Da die EU nicht fähig ist, die Aussengrenzen wirksam zu schützen, soll die Schweiz keinen Cent dafür mehr ausgeben und die Schweizer Grenzen entsprechend schützen.
    • Giuseppe  06.11.2016
      Stimmt keinen Cent mehr ausgeben.Aber die Schweiz hat auch eine Marine.Was nützen diese Boote auf dem Walensee,Vierwaldstättersee und so weiter.Nicht alle Seen befinden sich an den Grenzen.Also auch kein Grenzschutz.Ach ja,das koste auch Geld.Steuergelder die eigentlich sinnlos ausgegeben werden.Jetzt könnte mal bewiesen werden,wie gut sie wirklich sind.Die Welt hört nicht an der Schweizer Grenze auf und die Neutralität wird auch nicht angetastet.
  • Istvan  Gorowich aus Switz
    05.11.2016
    Und die EU soll sich mehr für eine korrekte und gesetzestreue Umsetzung von Dublin einsetzen.
  • Johannes  Fischer aus Stans
    05.11.2016
    Was ist das für eine "Agentur"? Versicherung? Konzerte? Reisen? Und wenn er im öffentlichen Dienst steht, dann soll er bitte solch dumme Forderungen unterlassen. Es reicht uns damals aus dem VBS von angestellten Funktionä$ren hören zu müsssen, man müsse die Neutralität einschlafen lassen. Wer sorgt in Bern eigentlich für Ordnung? Sollte Leggeri im EFD angestellt sein, dann hat er allerdings nichts zu befürchten, denn sein Chef hatte auch im VBS keine Ordnung.