Ermittlungen in rund 20 Fällen: Bundesanwaltschaft nimmt Dschihadisten ins Visier

Die Bundesanwaltschaft führt derzeit rund 20 Verfahren im Zusammenhang mit militanten Dschihadisten. Darunter auch gegen Dschihad-Reisende.

Brutalste aller Dschihad-Terrorgruppen: IS ist auf dem Vormarsch. play

Brutalste aller Dschihad-Terrorgruppen: IS ist auf dem Vormarsch.

AP

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Briten sagen Ja zum Brexit Bricht jetzt die EU auseinander?
2 Zuwanderungs-Umsetzung nach Brexit in weiter Ferne Die Schweiz muss...
3 SVP-Nationalrat zu Gast in Doppel-«Arena» Köppel stellt sich dumm

Politik

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
24 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

Die Bundesanwaltschaft (BA) ermittelt stärker gegen Dschihadisten als bisher bekannt. Mittlerweile führt sie im Zusammenhang mit dem militanten Dschihad «rund 20 Verfahren», wie BA-Sprecherin Jeannette Balmer im «Tages-Anzeiger» sagt. Betroffen seinen jeweils «einer oder mehrere Beschuldigte». Dabei gehe es immer um den Strafbestand der Unterstützung einer kriminellen Organisation.

Darüber hinaus macht die BA keine Angaben zu den Verfahren. Gemäss «Tages-Anzeiger» gestalten sich die Untersuchungen sehr unterschiedlich. Ins Visier genommen habe die BA demnach junge Männer, die aus der Schweiz in den Heiligen Krieg gezogen sind. Vier dieser Straffälle betreffe den Krieg in Syrien und im Irak, einer den in Somalia.

Zehn Dschihad-Reisende in Syrien

Im Weiteren ermittle die Bundeskriminalpolizei auch wegen Terrorpropaganda im Internet aus der Schweiz heraus. Zudem beschäftige sich das Kompetenzzentrum Terrorismus und Völkerrecht mit der finanziellen und logistischen Unterstützung krimineller Organisationen wie etwa des Islamischen Staats (IS).

Der Nachrichtendienst des Bundes wiederum zählt derzeit bei Syrien «rund zehn bestätigte Fälle von Reisenden in den Dschihad». Im Mai war noch von fünf bestätigten Fällen die Rede.

Publiziert am 15.09.2014 | Aktualisiert am 15.09.2014
teilen
teilen
24 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

5 Kommentare
  • Yvonne  Henz-Kleger , via Facebook 15.09.2014
    hoffe die sind nicht schneller als das visier als das BA und die Bundespolizei! Sehen wohl früher oder später beide alt aus. kann mir nicht vorstellen, dass da etwas über die bühne geht, das hände und füsse hat.
  • Rolf  Rossi aus Buchs
    15.09.2014
    Deutschland hat alles was mit IS zusammenhängt verboten. Nun einmal etwas vernünftiges aus dem EU Raum. Sollten wir schnellst möglich übernehmen.
  • richard  keith 15.09.2014
    wieso sperrt man sie einfach ein und macht ihnen den Prozess ?
  • rolf  sulzer 15.09.2014
    interessant, die brd nimmt die dschihadisten ins visier und in dänemark werden sie therapiert und anschliessend in die reha geschickt. wo ist denn da eu-recht?
  • Mario  Solario aus Lausanne
    15.09.2014
    gut so ... aber auch die rechtspopulisten und -extremen muss man beobachten bevors zu spät ist.