Ecopop, Gold, Pauschalsteuer-Initiative: Die Schweiz sagt 3 Mal Nein!

Die Schweiz versenkte heute Ecopop, die Gold-Initiative und die Abschaffung der Pauschalbesteuerung. Blick.ch lieferte laufend Trends, Ergebnisse und Analysen.

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Politik

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So lief der Abstimmungssonntag
Aktualisiert:  Uhr
17:14

Damit beenden wir hier die Live-Berichterstattung. Besten Dank fürs mitlesen und einen schönen Sonntagabend.

17:13

Damit ergeben sich folgende Endresultate: 74,1 Prozent sagen Nein zu Ecopop, deren 77,3 Nein zur Gold-Initiative. Die Pauschalsteuer-Initiative bringt es auf einen respektablen Ja-Anteil. Am Schluss lehnen sie 59,2 Prozent der Bevölkerung ab.

17:02

Nun hat es auch der Kanton Zürich geschafft und fertig ausgezählt. Der grösste Kanton der Schweiz sagt ebenfalls drei Mal Nein, allerdings mit einem hohen Ja-Anteil (49%) bei der Pauschalbesteuerungsinitiative.

16:09

Bald wollen die beiden zuständigen Bundesrätinnen an die Öffentlichkeit treten. Eveline Widmer-Schlumpf spricht zur Gold- und Pauschalsteuer-Initiative, Simonetta Sommaruga zu Ecopop. Blick.ch berichtet live.

15:20

Aiaiai! Sogar Horrenbach-Buchen BE ist gegen Ecopop! Noch im Februar wollten 94 Prozent der Bevölkerung die Zuwanderung beschränken. Nun obsiegen die Gegner mit 43 zu 41 Stimmen.

14:58

Ziehen Büeler und Thommen nach Reissiswil BE? Hier sagte das Volk mit 34 zu 27 Stimmen Ja zu Ecopop.

14:55

Fast schon nordkoreanische Ergebnisse gibt es aus Saanen zu vermelden. Die Gemeinde im Berner Oberland, die viele Pauschalbesteuerte beheimatet, sagt mit 88 Prozent Nein zur Initiative.

14:34

Ebikon im Kanton Luzern hat die drei eidgenössischen Vorlagen am Sonntag klar abgelehnt. ETH-Forscher haben anhand einer Modellrechnung herausgefunden, dass die Gemeinde bei eidgenössischen Urnengängen am ehesten so stimmt wie das ganze Land.

14:11

Der Mann mit der Fliege rechtfertigt das folgendermassen: Von den 12 Prozent mit «eher ja» hätten sich eben gleich alle umbesonnen, da die radikale Ecopop-Initiative für sie das völlig falsche Rezept gewesen sei. So falsch, dass man nicht mal dem Bundesrat gegenüber ein Zeichen setzen wollte.

14:09

Etwas in Erklärungsnot im SRF-Abstimmungsstudio ist Claude Longchamp. Er lag mit seinen Umfrage-Ergebnissen im Vorfeld doch ziemlich daneben. Von den 35 bzw. sogar 39 Prozent Ja oder eher Ja sind jetzt laut Hochrechnung noch 24 Prozent übrig geblieben.

13:47

Und mittlerweile sind die Initiativen am Ständemehr gescheitert.

13:45

Die Schweiz ist heute bei allen drei Vorlagen tiefrot. Nein, Nein und nochmals Nein lautet das Verdikt. Kleine Ausnahme: Der Kanton Schaffhausen sagt Ja zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung. Kantonal ist das ohnehin schon so.

13:37

Das Gegenkomitee der Gold-Initiative erklärt das Nein mit dem Vertrauen der Stimmbevölkerung in die Nationalbank. «Die Bevölkerung wollte keine Abenteuer eingehen», sagte Nationalrat Urs Gasche (BDP/BE). (sda)

 

13:35

Nun liefern auch die traditionell langsamen Berner Resultate. Nach der Auszählung von 2 von 10 Verwaltungskreisen bestätigt sich auch hier ein dreifaches Nein.

13:33

 Das Resultat ist ein Erfolg für den Bundesrat und die Mitteparteien. Auch die FDP um ihren Vize Christian Wasserfallen gehört zu den grossen Siegern.

13:23

Was sagen Sieger und Verlierer der Ecopop-Abstimmung? Blick.ch spracht mit Andreas Thommen, Andy Tschümperlin und Heinz Karrer. Die Video-Interviews finden Sie hier.

13:01

Die Hochrechnung von Claude Longchamp spricht eine deutliche Sprache. 74 Prozent Nein zu Ecopop, 78 Prozent Nein zur Gold-Initiative und 60 Prozent Nein zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung.

12:56

Die Gold-Initiative wird in Basel-Stadt mit 78 Prozent verworfen und die Ecopop-Initiative mit 75 Prozent. Zur Initiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung sagten 55,8 Prozent der Stimmenden Nein.

12:43

Das Polit-Team von Blick.ch ist unterwegs in Bern und sammelt Reaktionen. Was Economiesuisse-Chef Heinz Karrer zum Ecopop-Nein sagt, sehen Sie schon bald bei uns.

12:37

Im Kanton Genf geht der Trend in Richtung dreimal Nein zu den eidgenössischen Abstimmungsvorlagen. Ecopop wird mit 78 Prozent, die Gold-Initiative mit 76 Prozent und die Initiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung mit rund 68 Prozent abgelehnt.

 

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Ecopop-Verlierer: «Haben das Stimmvolk überfordert»

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61 Kommentare
  • rolf  sulzer 01.12.2014
    Es ist eine ganz grosse "Genugtuung", dass die CH -Stimmbürger mit der Erweiterung der Überfremdung einverstanden sind - ihre Wohlstandssucht ist unermesslich.
  • Heinz  A. 30.11.2014
    Da wurden doch die Zahlen manipuliert! Nur 25.91 Prozent für Ecopop, das glaube wer will! Ich nicht!
    • Tobias  Hohl , via Facebook 30.11.2014
      Selbst wenn es ein paar hypothetische Prozente mehr wären, Egoflop wurde bachab geschickt und das ist in einer Demokratie zu respektieren!
    • Franz  Gastl , via Facebook 01.12.2014
      Ich Glaube nicht, dass hier Manipulirt wurde. Wir leben nicht in einem Unrechtsstaat Sie wollen es einfach nicht wahrhaben, dass Sie als Befürworter verloren haben.
  • Daniel  Hofmann aus Privat
    30.11.2014
    hmm also wenn man Bedenkt wie viele hier gross Geschrieben haben das Sie " JA " Stimmen werden. Warum haben dann doch bei der Entscheidung so viele mit " NEIN " abgestimmt?! Aus Angst vor den Folgen ? Hier Ja und im Wahllokal dann für NEIN stimmen und sich über die Politik aufregen die Ja sagt und Nein Vollendet in vielen Punkten ? Hat man doch zu grosse Angst vor Wirtschaftlichen Folgen? Soll sich nun aber keiner mehr über Zuwanderung und Ausländer beklagen!
  • Albert  Knoll 30.11.2014
    Die Schweiz nähert sich dem Europäischen Durschnitt an. Quantität kommt vor Qualität. Man wird sehen, ob das die richtige Strategie ist.
  • jürg  frey aus teufen
    30.11.2014
    Ok, man muss fair sein und sagen Volkes - Wille wird umgesetzt. Gell, nicht wie nach der MEI, wo man bis heute schlampt. Am meisten verwundert mich, dass das Tessin abgelehnt hat, ja das schon wirklich. Damit habe ich nicht gerechnet.
    • Bruno  von Arx , via Facebook 30.11.2014
      Wenn mann nichts machen muss, dann macht man das - wie gesagt - anders als bei der MEI - da müsste man machen.