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Eine Panne mehr um die UBS. «Noch keine», antwortet Finanzminister Hans-Rudolf Merz laut Zeitung «Sonntag» auf die Frage, wie viele der 4450 Dossiers von UBS-Kunden bereits in den USA seien. Jetzt zeigt sich, dass das so nicht stimmt.
EFD-Sprecherin Nadia Batzig bestätigt zwar gegenüber BLICK: «Von den 4450 Fällen wurden bisher rund 600 Fälle rechtskräftig verfügt. Noch keines dieser Dossiers ist in die USA gegangen.»
Daneben gab es laut Batzig aber auch 6 UBS-Kunden, die nichts gegen die Datenübergabe an die USA einzuwenden hatten, sogenannte «Konsensfälle».
«Diese Daten sind aufgrund des Einverständnisses des Kunden an die USA gegangen», so Batzig.
Im Finanzdepartement versichert man, Merz habe nichts verheimlichen wollen. Er habe von den «Konsensfällen» vermutlich gar nichts gewusst, als er am Samstag am Rand des FDP-Parteitags mehreren Journalisten Fragen beantwortete, heisst es.
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Finanzminister Hans-Rudolf Merz: Doch schon UBS-Daten an USA ausgeliefert. (Keystone)