Diplomaten mit ganz bestimmten Vorzügen Burkhalter fehlen Juristen und Ökonomen

Diese Woche lancierte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten den Diplomaten-Concours. Gesucht sind Juristen, Ökonomen und Bewerber mit ganz speziellen Sprachkenntnissen.

Der Aussenminister Didier Burkhalter muss nach der Entscheidung des Nationalrats mit der EU reden. play
Didier Burkhalter sucht für die neu zu besetzenden Diplomatenjobs Juristen und Ökonomen. Auch an ihre Sprachkenntnisse hat er Anforderungen.  Gonzalo Garcia

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Diplomaten haben einen Traumjob. Sie reisen in ferne Länder und vertreten die Interessen der Schweiz. Seit Montag sucht das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) von Bundesrat Didier Burkhalter wieder Anwärter auf die Diplomatenlaufbahn.

Auffällig: Für den so genannten Concours hat das EDA heuer spezielle Ausbildungsprofile im Visier. «Dieses Jahr interessieren wir uns insbesondere für Absolventen der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften», heisst es im Inserat. Hat es im EDA nicht genug Juristen und Ökonomen?

«Das EDA zielt auf eine langfristig ausgeglichene und gut durchmischte Zusammensetzung des Personals», sagt EDA-Sprecher Tilman Renz auf Anfrage von SonntagsBlick. Dieses Jahr sucht das EDA ausserdem nach ganz speziellen Sprachkenntnissen: Neben zwei Landessprachen sollten die Bewerber eine weitere Uno-Sprache beherrschen – «vorzugsweise Arabisch, Chinesisch und/oder Russisch». «Geopolitisch gewinnen diese Regionen an Bedeutung», begründet Renz.

Es hätten aber alle die gleichen Chancen «Alle Dossiers werden geprüft.» Das Sprachkriterium stehe «sicher nicht an oberster Stelle». Aber: «Bei gleichwertigen Dossiers wird der spezifische Personalbedarf des Departements gewichtet.

Wer Diplomat werden will, muss einen Master-Abschluss haben, unter 35 sein und einen sauberen Strafregisterauszug vorweisen können. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis am 17. April. Die Ausbildung beginnt im Frühling 2017.

Publiziert am 13.03.2016 | Aktualisiert am 13.03.2016
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3 Kommentare
  • Wilhelm  Hess 14.03.2016
    Unter 35 jährige Menschen haben eine Gewaltige Lebenserfahrung sind bis zum Letzten ausgebildet oder Eingebildet Darum in 4 Jahren nur noch Bunderäte unter 35 Jahre alt am Besten gleich sollte wo die Kantonsschule hinter sich haben
  • Manfred  Schnyder aus Wanzwil
    13.03.2016
    Es gibt genügend Personen die dies können, aber unter 35 Jahren, so ein Schwachsinn.
  • René  Müller 13.03.2016
    Das ist doch alles kein Problem. Da würd ich mal bei der SVP Anklopfen. Da hat es massenhaft Alleskönner. Die können nicht nur alles, die Wissen auch alles besser. Und so ist die SVP auch am Debakel mitschuldig, das sie ja immer anprangern. Ähh sorry, es gibt ja kein Debakel mehr. In der SVP sind nur die Besten der Besten. Holt die SVP ins Boot, sofern es noch nicht voll ist. "ZB der da, der Bundesrat werden wollte, der junge "Hans Danpf in allen Gassen."