Die Lehrer sind schuld Deshalb gibts bei den Blochers zu Weihnachten keine Rindszunge mehr

Alt Bundesrat Christoph Blocher feiert Weihnachten mit seiner Grossfamilie in seiner Villa in Herrliberg ZH. Aber gestaffelt. Wegen der mittlerweile so vielen Enkelkinder. Diese bestimmen auch den Menüplan mit, wie er im Interview sagt.

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BLICK: Herr Blocher, in einer Woche ist Weihnachten. Wie feiern Sie?
Christoph Blocher
: Ganz traditionell: grosser Christbaum mit vielen Kerzen und wunderschönem Schmuck. Silvia und ich haben elf Enkel, deshalb kommt nicht mehr die ganze Familie auf einmal. Fast in jedem Jahrgang von einem Jahr aufwärts haben wir ein Grosskind. Mit all den Kerzen auf so viele kleine Kinder zu achten, geht nicht. Die Familien kommen also gestaffelt. Dann wird verlangt, dass ich allen die Weihnachtsgeschichte vorlese. Es wird gesungen und musiziert! Die Kinder spielen Instrumente, das gefällt mir sehr. Und gegessen wird natürlich auch.

Was ist Ihr Festtagsmenü?
Früher gab es immer Rindszunge, aber das mussten wir leider umstellen. Sobald Enkelinnen und Enkel älter werden, wollen sie das lieber nicht mehr essen.

Sie haben also Vegetarier in der Familie. 
Es geht in diese Richtung. Aber sie werden ja in höheren Schulen auch so erzogen. Wahrscheinlich glauben sie, kein Fleisch essen zu dürfen, damit ihnen die gesunden Lehrer nicht eine schlechte Note geben (lacht).

Haben Sie Vorsätze für 2017 gefasst?
«Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert», habe ich im Elternhaus gelernt. Ich brauche und fasse keine. Ich entscheide ja dann doch spontan. Und ich habe ja so viele Fehler, die bringen Sie mit den besten Vorsätzen nicht weg (lacht).

Publiziert am 17.12.2016 | Aktualisiert am 05.01.2017
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15 Kommentare
  • Beat  Schenker aus Lugano
    18.12.2016
    Nochmal Glück gehabt, hatte schon Angst das ich in etwas gleich bin. Bin nähmlich, vielleicht einer der Wenigen, die Fleisch gerne haben aber nicht Rindszunge.
  • Georg  Kuster 18.12.2016
    Bei Blocher sind grundsätzlich immer die anderen Schuld. Nur selbst hat er leider nie eine Lösung parat. Es sei denn Rechtspopulismus, in diesem Fall gegen Lehrer, wäre eine.
  • Daniele  Vincenzo aus Solothurn
    17.12.2016
    @ P. Habermacher: Zum Thema Volkswillen durchsetzen gilt ja nur, was eine Mehrheit bei Abstimmungen will. Das heisst im Falle z.B. der MEI es nur heissen kann, diese resultatkonform umzuzusetzen. Das Alternaiven, wie die von Herrn Flury und Müller aus der FDP dann durch die SVP blockiert versucht werden, ist legitim und entspricht dem Volkswillen, der Mehrheit des Volkes, welches gewählt hat. Alle anderen sind entweder Leute die nicht gewählt haben oder verloren haben. Auch schöne Festtage.
  • Peter  Klein , via Facebook 17.12.2016
    WOW, wie spannend und sehr interessant. Übrigens hier noch etwas, mindestens genauso interessant, in Mexico City hat jemand das Fenster offen gelassen.
    • Fritz  Frigorr 18.12.2016
      Wirklich? Na da muss aber sofort ein Blick-Reporter hin. Denn das offene Fenster ist ja mindestens so interessant, wie die erwähnte Familie.
  • Mike  Rich 17.12.2016
    Blocher ist ein hochintelligenter Mensch. Im Gegensatz zu den Schreiberlingen hat er Charakter und Format. Amüsant, zu sehen, wie die ihm intellektuell Unterlegenen von ihrer Unterlegenheit abzulenken versuchen. ;)
    • Zimmermann  Hans 17.12.2016
      Abstimmung fälschen, Erben über Ohr hauen, die Apartheid finanzieren, Firmen finanziell aussaugen und ins Ausland verscherbeln, selber von sich sagen dass man jeden Tag lügt und stolz darauf sein.... Also so sieht ein Mann mit Charakter und Format aus.
    • Beat  Schenker aus Lugano
      18.12.2016
      Muss er ja sein. Wie schafft man es sonst gegen die EU zu wettern und gleichzeitig EU Subventionsenpfänger zu sein und gleichzeitig durch Intelligenter Umzug seiner Investionen Dauer Steuersparer zu sein?
      Kleiner Nachteil ein Paar EU Bürger werden Arbeitslos.