Der deutsche Finanzminister Schäuble outet sich als Widmer-Schlumpf-Fan «Hochintelligent, sehr sympathisch, nicht überheblich!»

Der neue Dok-Film über alt Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf bringt keine neuen Erkenntnisse. Dafür einen weiteren grossen Bewunderer.

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«Hochintelligent!»: Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble über Eveline Widmer-Schlumpf.

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Acht Jahre nach seinem aufsehenerregenden Film über die Abwahl von Bundesrat Christoph Blocher (75) widmete sich Dok-Filmer Hansjürg Zumstein dem Rücktritt von Blochers Nachfolgerin, Eveline Widmer-Schlumpf (60).

Neue Erkenntnisse bietet der Film, der heute Abend (20.05 Uhr, SRF 1) ausgestrahlt wird, nicht. Auch Widmer-Schlumpf als «Pensionärin» konnte Zumstein nicht für ein Interview gewinnen. Dafür outet sich der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (73) als richtiger Bewunderer seiner damaligen Schweizer Amtskollegin. Sowohl politisch als auch menschlich.

Eveline Widmer-Schlumpf sei eine hochintelligente Frau. Er sei mit ihr sehr gut ausgekommen – auch weil sie ein Fussballfan sei, so der CDU-Politiker. Man habe die Ex-Finanzministerin auf dem internationalen Parkett sehr geschätzt. Vor allem auch, weil sie zurückhaltend gewesen sei. «Sie hatte zugleich eine sehr sympathische Art, kompetent aufzutreten, ohne überheblich zu sein», so Schäuble.

Mit Ausnahme Blochers kommen im Film ausschliesslich Bewunderer zu Wort. Etwa Ruedi Noser (54). Der FDP-Ständerat lobt ihr Agieren bei der Fast-Pleite der UBS und in der «Too big to fail»-Gesetzgebung.

Und auch ihr Vorpreschen in Sachen automatischer Informationsaustausch lobt Noser plötzlich. Der Schweizer Finanzplatz sei deshalb besser aufgestellt als früher. 2012 verlangte derselbe Noser, dass der BDP-Bundesrätin deshalb das Steuerdossier entzogen wird. Das sei ein «Fehler» gewesen, sagt der FDP-Mann heute. Es sei eine hochemotionale Zeit gewesen.

Publiziert am 31.03.2016 | Aktualisiert am 31.03.2016
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68 Kommentare
  • Till  Meier aus Zuerich
    31.03.2016
    Ja die hat sich sehr lange durch geschlumpft....als Fahnen flüchtige.....
  • Marcel  Biedermann 31.03.2016
    Schäuble attestiert EWS - welche ich für ihre Leistungen sehr schätze - Attribute, welche er selbt nicht hat. Weshalb?
  • Jürg  Greiff 31.03.2016
    Bei der Wahl von EWS hat es die SVP einfach verpasst, sie zu unterstützen und in der Partei zu behalten und dadurch eine hervorragende Ministerin in ihren Reihen zu wissen. Denn Blocher hat damals sein Amt einfach nicht im Griff gehabt und wurde zu Recht abgewählt. Nur wollten all die Parteisoldaten dies nicht wahrhaben und gingen den Weg der allesamt wenig erstaunte Eine Chance, das Image der Partei wieder etwas aufzumöbeln wurde mit ihrem Ausschluss vertan.
  • Gian  Schumacher aus Köniz
    31.03.2016
    EWS hat drei Verdienste: 1. Blocher rausgeboxt, damit hat sie sich über alle Massen beliebt gemacht. 2. Sie hat dem deutschen und anderen EU Finanzämtern die Kassen gefüllt. Dass Schäuble das gut findet ist klar. 3. Sie hat die Schweizer Finanzindustrie EU tauglich gemacht. Was das netto für die Schweizer Einheimischen gebracht hat, erschliesst sich mir nicht so ganz. Aber Hauptsache Blocher ist out, oder?
  • Spam  Tub 31.03.2016
    An diejenigen, die sich immer noch über die Wahl von Widmer-Schlumpf ärgern:
    Christoph Blocher wurde eine Chance gewährt, er hat aber bewiesen, dass er des Amtes nicht fähig war und versagt hat. Frau Widmer-Schlumpf war zur Zeit ihrer Wahl bei der SVP, somit war ihre Wahl zur Bundesrätin vollkommen rechtens. Und sie hat verdammt gute Arbeit geleistet!
    Kommt endlich klar damit!
    Sowieso ist das alles Vergangenheit, jetzt gilt es in die Zukunft zu blicken.