«Schwesternrepubliken» Schneider-Ammann telefonierte mit Trump

BERN/NEW YORK CITY - Bundespräsident Johann Schneider-Ammann und der gewählte US-Präsident Donald Trump haben am Mittwochnachmittag ein Telefongespräch geführt. Schneider-Ammann bekräftigte dabei die Partnerschaft zwischen den zwei Ländern.

Donald Trump bei einem Auftritt am 17. Dezember in Mobile (Alabama, USA). play

Donald Trump bei einem Auftritt am 17. Dezember in Mobile (Alabama, USA).

AP Photo/Evan Vucci

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Wie das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) mitteilte, gratulierte der Schweizer Bundespräsident dem zukünftigen US-Präsidenten zur Wahl. Er bekräftigte in dem bereits zuvor angekündigten Telefongespräch zudem die starke wirtschaftliche und politische Partnerschaft zwischen den «Schwesternrepubliken» Schweiz und USA.

Die Schweiz ist sechstgrösster Investor in den Vereinigten Staaten, Schweizer Unternehmen bieten dort 450'000 Menschen eine Arbeit, wie das WBF schrieb.

Johann Schneider-Ammann habe auch über die Stärken der Schweiz wie das einzigartige duale Bildungssystem gesprochen, das in den USA auf grosses Interesse stosse, sowie die hohe Innovationskraft. Zudem habe er die Bedeutung offener Märkte betont.

Donald Trump habe der Schweiz «seinen Respekt für ihre politische Stabilität, die wirtschaftliche Situation und das exzellente Bildungssystem» ausgesprochen. Er habe sich insbesondere erkundigt über die Schweizer Handelssituation, das Bildungssystem und die Migrationsfrage in Europa.

Eine Person aus dem Umfeld von Donald Trumps «Transition Team» hatte angeboten, ein Telefongespräch zu organisieren (BLICK berichtete). (SDA)

Publiziert am 21.12.2016 | Aktualisiert am 21.12.2016
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6 Kommentare
  • Hanspeter  Oppliger aus Valencia Philippinen
    21.12.2016
    Schwesternrepubliken? Ich schäme mich als Schweizer, von einer solchen Heuchelei lesen zu müssen. Ausser das Interesse an Geld ist Macht, hat die Schweiz hoffentlich nichts gemeinsam mit der USA. Die USA, Sinnbild für Schlechtes wie Umweltschutz, Kriegsmaschine, Konfliktaustragung mit Waffen, Innenpolitik, Rassismus, schlechtes Bildungssystem, Zweiklassen Gesellschafet, Gesundheitssystem und so weiter. Auch das Bankenwesen mit Bankgeheimnis ein Hohn und Spot. Nein Danke Schwesternrepubliken.
  • Thomas  homberger 21.12.2016
    Seit wann haben wir ein "exzellentes Bildungssystem"?
    1. In der Schule werden Schulschwache Kindern in ein Untericht erzwungen in dem sie weniger lernen.
    2. Auch in der Schule lernen Kinder in keinem Untericht wie man richtig lernt was wohl eigentlich das wichtigste ist
    3. Durch EBA Berufsleheren werden Junge Menschen für Arbeiten missbraucht bei der man sagt sie hätten damit gute aussichten! Dazu muss man sagen das so eine Lehre als eine Volle Lehre Gilt.Die meisten sind dannach arbeitslos.
    • Marcel  Stierli aus Mérida, México
      21.12.2016
      Es ging um das duale Bildungssystem, welches zwar nicht einzigartig ist aber höchstwahrscheinlich nirgends so stark gelebt wird wie in der Schweiz. Und das ist gut so. Schneider Ammann hat jenes System auch hier in Mexiko beworben und nach einer 1-jährigen Pilotphase will man das nun umsetzen. Das ist ein guter und grosser Schritt. Bei Ihnen Herr Homberger scheint das Schulsystem effektiv versagt zu haben. Zumindest bei der Umsetzung der deutschen Sprache.
    • Thomas  homberger 21.12.2016
      Naja schon komisch Leute die Sozialhilfe beziehen waren leider unter anderem Schlecht in der Schule. Das sagt wohl eher nicht aus das wir ein gutes Bildungssystem haben. Hätten wir ein gutes System dan glaube ich nicht das es jemals EBA lehrstellen gegeben hätte den dan könnten die Leute auch EFZ machen. Was man nicht vergessen darf ist auch, das es recht peinlich ist was man heute in einer Berufslehre lernt in Betrieben. Den da geht es nur um "Billig" zu arbeiten und damit hat es sich.
    • Niko  Cord 22.12.2016
      Das Schweizer Bildungssystem ist sehr viel besser als jenes in den USA und zieht Interesse aus der ganzen Welt auf sich, und das aus gutem Grund. Viele Länder haben gute Universitäre Ausbildungen, aber oft mangelt es an guten Ausbildungen für Handwerker und co. Wir haben beides. Und bei uns ist sogar vorgesehen dass einer der Klempner lernt sich weiterbilden kann und dann auf die UNI kann. Stichwort Berufsmatura.
    • Ronald  Schmid aus Miami
      22.12.2016
      Bei einer Berufslehre geht es vor allem darum, den "Belernten" in Wirtschaft und Industrie zum Ochsen zu machen. Geht lieber in die Hochfinanz oder Recht, da koennt Ihr ohne Konsequenzen dem Volk und dem Staat Milliarden abklauen ohne was zu arbeiten.