Der Abstimmungssonntag im Ticker Das sind die Endresultate

BERN - Nein zu den Initiativen für mehr AHV und für eine grüne Wirtschaft, Ja zum neuen Nachrichtendienstgesetz: Die Bevölkerung hält sich einmal mehr an die Empfehlungen von Bundesrat und Parlament.

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Die Erfolgsserie geht weiter: Seit zwei Jahren haben Bundesrat und Parlament keine Abstimmung mehr verloren. 23 Mal stimmte das Volk entsprechend den Parolen der Behörden.

Die letzte Behördenniederlage geht auf den 18. Mai 2014 zurück, als die Stimmenden Nein zum Kauf des Kampfjets Gripen sagten. Im gleichen Jahr kassierten Landesregierung und Parlament auch mit dem Ja zur Masseneinwanderungs- und zur Pädophileninitiative Niederlagen.

Seither wurden alle 23 Vorlagen nach den Empfehlungen «Berns» entschieden. Eine derart lange Serie von Abstimmungserfolgen hat es in den letzten 50 Jahren nicht gegeben. Zwischen November 2000 und Juni 2002 wurden immerhin 20 Vorlagen im Sinne der Behörden durchgewinkt - oder eben verworfen.

Eine ebenso positive Abstimmungsbilanz wie jetzt Bundesrat und Parlament kann einzig die BDP vorweisen. Die FDP lag lediglich einmal daneben, die CVP zweimal. Auf der anderen Seite standen SP und SVP jeweils neun Mal im Abseits, die Grünen sogar elf Mal. (sda/vuc)

Publiziert am 25.09.2016 | Aktualisiert am 26.09.2016
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So lief der Abstimmungssonntag

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  • Markus  Hof aus Birmensdorf
    26.09.2016
    Da habe ich doch gehört, dass die Nationalbank dem Volk (uns) gehören soll. Anstatt Gelder in die Wirtschaft zu pumpen, welche sich in der Abwärtsspirale befindet, noch Kapital in dubiose Bank-"Spiele" zu investieren, oder gar neue Finanzspiele zu erfinden, könnte man mit unserem Geld die AHV schon lange sanieren und sichern. Stattdessen wird großzügig Bund und Kantone zum weiter verscherbeln des Kapitals Gewinne ausbezahlt. Übertriebene Budgets lassen grüssen u. wenn was vorig bleibt, weg mit.
  • stefan  boeni 25.09.2016
    Dass ist kein direkte Demokratie mehr. Die Schweiz wird regiert von Möchtegern Intellektuellen, meistens Politiker, sowie im Netz der Unternehmer hängen. Linke, rechte oder Mitte haben ihre Basis, dass Vertrauen sowie die Glaubwürdigkeit verloren. Es ist 1924. Alles schreit nach Wechsel. Alles steht vor einem Aufschrei, der durch das mark der Wirtschaft gehen wird. Schade.
    • Köbi  Karrer 26.09.2016
      Also ich sehe keinen "Aufschrei". Das was da am Wochenende passiert ist, würde ich eher als "Leisetreten" bezeichnen. Die Linken haben ihr Waterloo erlebt und das ist gut so. Die können jetzt natürlich wieder ungestraft rum randalieren und alles kurz und klein schlagen. Aber was solls, wird am Ergebnis jetzt und in Zukunft nichts ändern. Die Linken haben dieses Wochenende abgedankt.
  • Stephanie  Ammann , via Facebook 25.09.2016
    GEDANKEN zur AHV : Wie bekannt hat die AHV rote Zahlen geschrieben, weshalb es eine Reform geben wird. Es ist klar, dass die AHV wegen der Demographie etwas unternehmen muss. Schliesslich bezahlen die Jungen für die Alten ein, ohne zu wissen, ob sie je eine Rente bekommen! Da ist es aus meiner Sicht nur SINNVOLL, sich um das Defizit und damit die Sicherung der Altersvorsorge zu bemühen; denn sonst bekommt irgendwann niemand mehr etwas, wenn er es im Alter benötigt! Denkt mal darüber nach!!!!
    • Urs  Schaad aus Zürich
      26.09.2016
      Die AHV ist Schneeballsystem und Reichensteuer in einem. Das Umlageverfahren lagert von jung nach alt um und die gedeckelte Rente von reich nach arm. Interessanter ist aber die Pensionskasse, die im Alter eine höhere Rente als die AHV ausschütten soll: Dort wird wegen dem falschen Umwandlungssatz und der draghischen Nullzinspolitik massivst von jung nach alt umverlagert, ohne dass die Einzahler überhaupt merken, was gerade passiert. Generation Schamlos greift auch hier kräftig ab.
  • Beat  Engelberger 25.09.2016
    Man schaue sich mal die prozentuale Stimmbeteiligung in der Schweiz genau an!
    Bisher habe ich je nach Kanton, Quoten von 33 bis 49 Prozent Stimmbeteiligung gesehen!
    Vielleicht überlegt sich Bundesbern einmal, woran es gelegen haben könnte?
    Ein Tipp, die Sonne war nicht Schuld heute Sonntag.
    • Kurt  Züst aus St.Gallen
      25.09.2016
      Solange die wenigen Wähler zu der Empfehlung von Bundesbern abstimmen, gefällt das denen da oben und sie brauchen nichts zu ändern.
  • Alexander  Burgstaller , via Facebook 25.09.2016
    NEIN JA JA NEIN. Wie kann man sich mit dieser spielerei den Sonntag verbauen? Egal welches Resultat, die Politik wird es sich so zurechtbiegen das es passt;).