Das meint BLICK zur Begrenzung der Cheflöhne von SBB, Post & Co. Dem Bundesrat wird zu Recht mulmig

BERN - Wenn immer mehr Bürger gegen die Eliten wettern, hat das auch mit Exzessen bei den Cheflöhnen zu tun.

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Co-Politikchef Joël Widmer.

Der Ruag-CEO und der SBB-Chef verdienen mehr als eine Million Franken im Jahr. Auch die Post-Chefin kratzt an der Lohn-Million.

Zu Recht wird dem Bundesrat nun mulmig. Zu Recht kündigt er Beschränkungen an. Für unsere Bundesbahnen oder den eigenen Rüstungskonzern findet sich auch ein fähiger Chef, der es für deutlich weniger Geld macht.

Wenn immer mehr Bürger gegen die Eliten wettern, hat das auch mit Exzessen bei den Cheflöhnen zu tun. Wenn sich die Elite in den Verwaltungsräten gegenseitig die schon fürstlichen Saläre laufend erhöht, entkoppelt sie sich selbst von einer wenig verdienenden Arbeiterschaft und einer Mittelschicht, die am Arbeitsplatz um jedes Prozent Lohnsteigerung hart kämpfen muss.

Der Bundesrat hat die Basis gelegt für eine Rückkehr zu einer gut schweizerischen Bescheidenheit. Doch nun müssen Taten folgen: Entweder von den Verwaltungsräten oder dann von der Politik mit Lohn-Obergrenzen, die deutlich unter einer Million liegen.

Publiziert am 23.11.2016 | Aktualisiert am 23.11.2016
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  • Annemarie   Setz 24.11.2016
    Das höre ich zum ersten Mal, das die CEOs rund um die Uhr arbeiten, das heisst ja wörtlich Tag und Nacht. Haben bei denen die Tage mehr Stunden, dass sie zusätzlich noch äusserst luxuriös leben können?
    • Sabi  Limmar 24.11.2016
      Luxuriös leben heisst nicht, dass man Zeit hat den Luxus zu geniessen! Zeit ist das kostbarste Gut im Leben und die hat man als Top CEO nicht mehr zur Verfügung!
  •   24.11.2016
    Es wird kommen wie immer. Es wird versprochen die Löhne massiv runter zu fahren. Passieren wird eine Weile lang gar nichts. Wenn Blick nach 2 Jahren das Thema wieder aufnimmt, dürfte man lesen können, dass die Saläre gerade mal 10 Prozent tiefer sind. Dies ist immer noch fürstlich für Leute die eigentlich nichts selber reissen, und deren Berater ebenfalls von unseren Steuern gut leben.
  • Sabi  Limmar 24.11.2016
    Alles OK, wo liegt das Problem? Das sind normale Saläre. Die CEOs arbeiten rund um die Uhr und die Steuern, die sie bezahlen müssen, nimmt die Gemeinde und der Staat gerne entgegen!
  • Annemarie   Setz 24.11.2016
    Diese "Lohn"- Exzessse in den Chefetagen und bei Verwaltungsräten nerven tatsächlich. Die tiefen Unterschieden zwischen unten und oben zeigen sich schon in der Wortwahl. Einfache Arbeiter und Angestellte erhalten Lohn, ohne Aufwärtstrend, Beamte haben Salär, auf der obersten Etage spricht man von Gagen und Boni. Wer da mehr für sein Geld arbeiten muss? Dass CEOs von Pharmaindustrie millionenfach überbezahlt sind, weiss man, wenn man Medikamente kauft, bei Post und Bahn zahlt man via Gebühren.
  • kurt  schlup aus Holziken
    24.11.2016
    Frau Hofer der Unterschied zwischen Privatwirtschaft und Bund ist. Das der Private das Geld durch den Verkauf der Hergestellten Produkte Verdient, und somit die Löhne bezahlt. Beim Bund werden die Löhne von den Mitbürgern bezahlt, und das geht die Leute was an.