Das meint BLICK zu Minders 2-Prozent-Regel Bestechend chancenlos

Unbürokratisch, verfassungskonform und zuwanderungssenkend ist das Modell, das Minder aus dem Zylinder zaubert.

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Es setzt bei einem ­Problem der Einwanderung an: dem Verdrängungseffekt und der Arbeitslosigkeit. Die Ständeräte täten gut daran, die Idee zu prüfen, statt sie – was wohl geschehen wird – ruck, zuck zu entsorgen.

Der Vorschlag zwingt jene Branchen mit vielen Arbeitslosen auf Inländer zu setzen. Und schont Firmen, die mit Fachkräftemangel kämpfen. Härtefälle wird es geben: Ein Gastronom, der einen

Sushi-Koch sucht, wird diesen auch unter Hunderten arbeitslosen Serviceangestellten nicht finden. Auch müsste das Minder-Modell von einer Weiterbildungs-Offensive begleitet sein. Viele Arbeitslose sind zu schlecht qualifiziert.

Das Ei des Kolumbus hat auch Minder nicht gefunden. Die Unvereinbarkeit des Verfassungsartikels mit der Personenfreizügigkeit bleibt bestehen. Deshalb ist eine Volksabstimmung zwingend.

Publiziert am 08.10.2016 | Aktualisiert am 08.10.2016
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21 Kommentare
  • André  Buchmann 09.10.2016
    Minder gibt sich parteilos. In Bern oben hat er sich der SVP-Fraktion angeschlossen. Heuchlerischer geht gar nicht...
  • Ruedi  Voser 09.10.2016
    Das mit dem Sushi Koch ist ein gutes Beispiel. Ich bin Sushiliebhaber seit vielen Jahren und habe in Japan gelebt und in vielen anderen Ländern Sushi gegessen von nicht Japanern. Holt einen Japaner und bildet Leute hier aus, dann kommst gut. Ich mache schon seit Jahren selber, die besser sind als z.B. 95 Prozent in Zürich. Ausbildung nicht jammern.
  • jürg  frey aus teufen
    09.10.2016
    Am Ganzen hat die Regierung, Bund, Kantone, Gemeinden und für einmal die SVP eine Mitschuld, die nicht unbedeutend ist, denn man streicht Bildungsgelder, heisst sparen auf dem Buckel der Schweizer Studis zu Gunsten billigerer Import-Ware; sprich Arbeitnehmer.
  • Maja  Naef , via Facebook 09.10.2016
    Man kann nicht bei der Bildung sparen und dann über fehlende Fachkräfte jammern. Die Zukunft kann man nicht mit Statistiken planen, denn das Leben wird sich nie danach richten.
  • Roland  Benz , via Facebook 08.10.2016
    Die Kriminellen haben bereits Teile der Verfassung ausser Kraft gesetzt: Wer ernsthaft glaubt, irgendetwas anderes als eine neue 51 Prozent Partei würde etwas ändern, dem ist nicht mehr zu helfen.