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Er gehe nach wie vor davon aus, dass die beiden Schweizer bis zum 1. September in die Schweiz zurückkehren könnten, sagte der Aargauer Geri Müller (Grüne), Präsident der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates. Es gebe ein Versprechen und er glaube, dass dieses gehalten werde.
Die gleiche Meinung vertritt auch der Tessiner Ständerat Dick Marty (FDP). Auch der Präsident der ständerätlichen APK glaubt an eine Rückkehr am 1. September. Die Libyer wollten offenbar den Spielraum ihres Versprechen ausreizen.
Das Versprechen, dass die zwei Geschäftsleute bis zum 1. September zurückkehren könnten, erhielt Bundespräsident Hans-Rudolf Merz am Donnerstag vor einer Woche. Damals hatte sich Merz in der libyschen Hauptstadt Tripolis für die Verhaftung eines Sohnes des libyschen Diktators Gaddafi in Genf im Juli 2008 entschuldigt.
Am vergangenen Dienstag flog ein Flugzeug des Bundes mit einer Schweizer Delegation nach Tripolis, um die Geiseln zurückzuholen, die seit Juli 2008 in Libyen festsitzen. Das Flugzeug kehrte heute am ohne die zwei Geschäftsleute zurück. Der Jet landete kurz nach Mitternacht auf dem Militärflugplatz Dübendorf, wie Jürg Nussbaum, Sprecher der Luftwaffe, bestätigte.
Laut Angaben des Eidg. Finanzdepartements (EFD) vom Mittwoch fehlt für die Ausreise der beiden Männer noch die Zustimmung der libyschen Justizbehörden. Damals hiess es von Seiten der Libyer, dass dies lediglich eine Frage der Zeit sei.