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In gut einer Woche, am 10. Dezember 2008, stehen die Bundesratswahlen an. Wird es der «Gruppe 13» gelingen, den Einzug der SVP-Hardliner in den Bundesrat zu verhindern? Wieso ihr Vorhaben nur schwer umzusetzen ist, erklärt Kommunikations- und Polit- Experte Prof. Dr. Iwan Rickenbacher im Interview mit Blick.ch.
Iwan Rickenbacher: Nein, auch in der Vergangenheit gab es in der Schweiz immer wieder Gruppen, die ad hoc gebildet wurden und denen irgendwelche Namen gegeben wurden. In der sogenannten «Nacht der langen Messer» (Nacht vor der Bundesratswahl) wurden immer wieder verschiedene Aktionen geplant, um die Bundesratswahlen zu entscheiden.
Bestimmt niemand aus der SVP. Diese Person würde ja sofort aus der Partei und der Fraktion der ausgeschlossen. In Frage käme jemand aus der CVP oder von den Grünen. Nationalrat Luc Recordon hat sich bereits offiziell zur Wahl gestellt.
Ein Geheimbund, der öffentlich wird, ist nicht mehr geheim. Somit verliert er einen erheblichen Teil seiner Wirkung. Wenn Geheimbünde wirklich etwas durchsetzen wollen, dann dürfen sie erst nach erfolgter «Operation» bekannt werden. So wären sie wirklich effektiv.
Das Volk wird seine Meinung dazu bei den Wahlen 2011 kundtun. Zuvor könnte jedoch schon bei den kantonalen Wahlen im Aargau eine Reaktion zu spüren sein.
Nein, denn die Konkordanz wird lediglich im Bundesrat auf die Probe gestellt. In den Kantonsregierungen und in Hunderten von Gemeinden wird die Konkordanz problemlos gelebt und gepflegt.
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Kommunikations- und Polit-Experte Prof. Dr. Iwan Rickenbacher: «Die Konkordanz ist noch nicht am Ende.»