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Klarer gehts fast nicht mehr. Mit 47 zu einer Stimme hat der Zürcher SVP-Vorstand Übervater Christoph Blocher (68) gestern Abend auf den Schild gehoben. Er allein soll antreten, um der SVP wieder einen Sitz in der Regierung zu erobern. Den Sitz, den der gleiche Blocher mit vierjähriger Obstruktionspolitik vermasselt hat.
«Christoph Blocher ist die beste Kandidatur», erklärte der Zürcher Parteipräsident Ueli Maurer (57) nach der Wahl. Man wolle keine Zugeständnisse machen, sich nicht von anderen Parteien einen Kandidaten aufzwingen lassen.
Nur: Sogar in der Zürcher SVP weiss man genau, dass Blocher im Parlament null Chancen hat. «Wahlchancen sind nicht mein Problem», wischt Blocher diesen Einwand vom Tisch. Aber sehr wohl das seiner Partei. Die will nämlich mehrheitlich einen Kandidaten, der auch gewählt wird. Blocher selbst lässt eine Tür offen: «Wenn die anderen Parteien erklären, mich nicht zu wählen, muss die Fraktion entscheiden, ob sie vielleicht doch mit einer Nummer 2 antreten will.»
Bei Ueli Maurer tönt es so: «Keiner der anderen Kandidaten stand am Schluss zur Verfügung.» Womit er Rita Fuhrer, Bruno Zuppiger – und vor allem sich selbst meint.
Aber was gestern nicht war, kann morgen schon sein. Am Schluss entscheidet die Fraktion in Bern. Und wenn Maurer dann wieder nicht will, stehen andere bereit. Zwei Berner haben sich schon gemeldet. Interessenten gibts auch im Thurgau und im Kanton Schwyz. Und im Aargau wartet Ueli Giezendanner. Die SVP hat eben doch mehr als nur einen fähigen Mann.
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