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Christoph Blocher ist stolz auf die Wahlstrategie der SVP: «Wenn ich nicht vorangegangen wäre, wäre Ueli Maurer jetzt nicht Bundesrat», sagte er heute im Interview auf dem Internet-TV-Sender «Teleblocher».
Blocher schliesst nicht aus, wieder einmal in Bern zu politisieren. Eine Rückkehr ins Parlament ist für den alt Bundesrat zwar momentan keine Option. Ein Türchen liess er aber offen und fügte hinzu: «jedenfalls nicht vor 2011.»
Der alt Bundesrat verfolgte die Wahl nicht vor dem Fernseher oder am Radio, er arbeitete in einem Hotel etwas ausserhalb von Bern. Er sei von der Parteisekretärin und seiner Frau jeweils informiert worden, sagte er.
Wäre Walter ein SVP-Bundesrat?
Von einer Abfuhr durch die Bundesversammlung will der SVP-Leader nichts wissen: Er sei mehr als zufrieden mit seiner Stimmenzahl im ersten Wahlgang, er habe weniger erwartet, sagte Blocher. Auf ihn fielen 54 Stimmen, von der Fraktion waren 64 Parlamentarierinnen und Parlamentarier anwesend.
Blocher verurteilte die Strategie der Linken. Wäre Bauernverbandspräsident Walter gewählt und aus der Partei geworfen worden, hätte das «etwas Mais» gegeben, zeigte sich Blocher überzeugt.
Gleichzeitig machte er deutlich, dass es Mitte-Links vielleicht doch gelungen wäre, mit Walter einen gemässigten SVPler in die Regierung zu setzen, der auch SVPler geblieben wäre: «Ich weiss nicht, ob ihn die Fraktion bei einer Annahme der Wahl wirklich ausgeschlossen hätte», bemerkte Blocher. (SDA/hhs)
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Christoph Blocher hat sich heute für seine Nummer 2 Ueli Maurer «geopfert» – und ist stolz darauf. (Keystone)