Bundesrat sieht grosse Zukunft für Roboter-Autos Kinder bald alleine im Auto unterwegs!

Der Bundesrat rechnet damit, dass in 15 Jahren viele Autos automatische unterwegs sind. Damit könnten Betagte oder sogar Kinder alleine in Autos reisen.

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Bald alleine auf der Strasse unterwegs? Dank selbstfahrenden Autos ist das bald möglich.

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Automatisch gelenkte Autos werden in der Schweiz bald zur Normalität. Davon ist der Bundesrat überzeugt. Laut einem heute veröffentlichten Bericht geht die Regierung davon aus, dass automatisierte Fahrzeuge in den kommenden 15 bis 25 Jahren einen nennenswerten Anteil der zugelassenen Strassenfahrzeuge darstellen werden.

Mit der Automatisierung der Fahrzeuge werden die Menschen laut dem Bericht künftig noch mobiler sein als heute. Die Reise in einem selbstfahrenden Fahrzeug könne zudem für persönliche Tätigkeiten genutzt werden und müsse keine «verlorene» Zeit mehr darstellen. Der Bundesrat kann sich auch vorstellen, dass in Zukunft mehr Behinderte oder sogar Kinder alleine in automatischen Autos unterwegs sein werden. Er schreibt dazu im Bericht: «Im Weiteren werden mit diesen neuen Möglichkeiten auch neue Nutzergruppen wie Betagte, Menschen mit Behinderungen und Kinder automobil.»

Auto als Statussymbol ein Auslaufmodell

Das Auto als Statussymbol ist für den Bundesrat ein Auslaufmodell. Grund: Er sieht in der automatisierten Mobilität auch Einsparungspotenzial. Verzichte ein wachsender Teil der Bevölkerung in Zukunft auf den Besitz eines eigenen Fahrzeugs, werde die Mobilität kostengünstiger als heute.

Automatisierte Fahrzeuge werden den Strassenverkehr laut Bundesrat noch sicherer machen, den Verkehr verflüssigen und eine bessere Ausnützung der verfügbaren Kapazitäten ermöglichen. Experten gehen laut dem Bericht davon aus, dass aktuell über 90 Prozent der Verkehrsunfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind. Mit selbstfahrenden Fahrzeugen falle dieses Risiko weg. Unklar ist aber, ob und wie die Insassen künftig für Fehlverhalten des Fahrzeugs verantwortlich sind.

Längerfristig könten laut Bundesrat zudem neue Angebotsformen wie «Sammeltaxis», Car-Sharing-Modelle und andere linien- und fahrplanunabhängige Angebote die heutigen OV-Angebote wirkungsvoll ergänzen und teilweise auch ersetzen. In Sitten testet die Postauto AG seit dem Sommer den Einsatz eines automatisch fahrenden Kleinbusses.

Publiziert am 21.12.2016 | Aktualisiert am 22.12.2016
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  • E.  Huber aus Chur
    22.12.2016
    Und wohin mit den arbeitslosen Chauffeuren Taxifahrern usw. welche nach Bundesrat länger als bis 65 arbeiten sollen wegen der AHV und dann überall Kürzungen erfahren sollen z.B wenn sie dann Sozialhilfe brauchen weil die Politik sparen will. Auf diese Fragen muss es auch eine Antwort geben.
  • Zara  Wyss 22.12.2016
    Warum brauchen Kinder überhaupt ein Auto? Die Schule könnte längst auf den Laptop umgestellt werden - und dann brauchts KEINEN Schulbus mehr, - keine stinkigen Lehrer und verfurzte Klassenzimmer. und auch die Mütter hätten KEIN STRESS MEHR ihre Kinder in die Schule zu fahren. Das ist keine Zukunft . Das geht schon JETZT - wenn man nur wollte
  • Urs  Hagen 22.12.2016
    Diesen Bundesrat ist ja intelligenter als ich gedacht habe, schon fast zu intelligent, nun müssen die Schienen gebundenen Züge zuerst einmal führerlos werden da sehe ich eine grosse Zukunft und dann sehen wir wie es weiter geht mit führerlosen Autos. Das wäre nämlich der Untergang der Automobilindustrie, wer kauft schon ein Auto wo man nicht noch selber etwas spielen kann.
  • Urs  Lifart aus Volja Zaderevatska
    22.12.2016
    Ich weiss nicht, was für naive Köpfe dem Auto ein Ende voraussagen. Es sind 2 absolut verschiedene Dinge, ein Fahrzeug selbst zu fahren oder den Computer fahren zu lassen. Dieses Vergnügen werden sich nicht alle nehmen lassen. Computergesteuerte Fahrzeuge eigen sich übrigens auch viel besser zu Terrorzwecken. Da muss der Fahrer nicht mal nach Europa reisen. Wenn jetzt noch jemand sagt, das Internet oder Sattelitennavigation sei sicher - die fast täglichen Hackerzugriffe belegen das Gegenteil.
  • Thomas  Forster , via Facebook 22.12.2016
    Natürlich, es wird keine Unfälle mehr wegen menschlichem Verhalten geben. Dafür wird es viel mehr Unfälle wegen technischen Fehlverhalten geben. Aber das ist den führenden Technikunternehmen doch egal. Hauptsache das Bankkonto bekommt nochmals etliche Milliarden. Ich bin mal gespannt, wie das weitergeht. Wer zahlt, wenns "chlöpft"? Und falls eine Kollision unvermeidlich ist, wer bestimmt, wer geopfert wird? Das Auto spielt "Gott" und die Zeit, wo die Technik über dem Mensch steht, ist nun da.