Bundespräsident Johann Schneider-Ammann abgeschossen Der Crash-Fahrer ist erst 23!

Nach der Eröffnung eines Bildungscampus in Delsberg verunfallte das Fahrzeug von Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann auf dem Weg nach Pruntrut. Der Bundespräsident blieb aber unverletzt. play
Nach der Eröffnung eines Bildungscampus in Delsberg verunfallte das Fahrzeug von Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann auf dem Weg nach Pruntrut. Der Bundespräsident blieb aber unverletzt. @_BR_JSA

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Ein  junger Waadtländer  (23) raste am Freitagabend mit einem Freund über die A16 von Delsberg Richtung Glovelier JU, deutlich schneller als die erlaubten 120 Stundenkilometer – jugendlicher Leichtsinn?

«Der Fahrer machte keine Angabe, weshalb er mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war», sagt Valérie Cortat von der Staatsanwaltschaft Jura. Alkohol sei nicht im Spiel gewesen, das habe ein Test ergeben. Wie schnell der Wagen genau fuhr, ist unbekannt.

Auf jeden Fall zu schnell, um rechtzeitig zu bremsen. Bei der Autobahneinfahrt Bassecourt kracht der Wagen von hinten in ein Zivilfahrzeug der jurassischen Polizei – in dem ausgerechnet Johann Schneider-Ammann (FDP, 64) sitzt.

Unfall-Lenker war wohl zu schnell

Der Chauffeur des Bundespräsidenten kann das Auto auf dem Pannenstreifen zum Halten bringen. Schneider-Ammann hat Glück: Er bleibt unverletzt und entscheidet, das vorgesehene Programm beizubehalten. Ein anderes Fahrzeug bringt ihn nach Pruntrut JU, wo er vor Unternehmern einen Vortrag hält.

Für den Unfallverursacher verläuft der restliche Abend weniger erfreulich. Sein Wagen bleibt demoliert quer auf der Fahrbahn stehen. Zwar wurden der 23-Jährige und sein Kumpel nicht verletzt; dies ergab die medizinische Untersuchung. Nach dem Notfallarzt hatten aber auch die Polizisten noch Fragen. Sprecherin Cortat: «Es wurde eine Untersuchung eröffnet wegen Fahrens mit überhöhter Geschwindigkeit.»

Publiziert am 25.09.2016 | Aktualisiert am 25.09.2016
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39 Kommentare
  • Franz  Von Berg aus Wil
    26.09.2016
    1.Polizisten sind unfehlbar.
    2.Ein Polizeiauto hat einen Bremsweg von 2 m egal welche Geschwindikeit.
    3.Der normale Autofahrer muss sich sofort beim erscheinen eines Polizeiautos mit Blaulicht im Rückspiegel in Luft auflösen.
    4.Der normale Verkehrsteilnehmer muss sofort platz machen auch wen er dadurch mit seinem Wagen unter einem LKW durchfahren muss.
    5.Die Aufgabe der Polizei ist es Leben zuschützen auch wen es anderes Leben kostet.
    Erkenntnis:DIE POLIZEI HAT IMMER RECHT.
  • Yvonne  Henz-Kleger , via Facebook 25.09.2016
    120 km was war denn erlaubt? Macht jetzt nicht ein Staatsdrama draus ssolche Unfälle passieren täglich. Gut ist er der Schneider -Amann nicht selber gefahren.
  • Abraham  Teufel 25.09.2016
    Täglich passieren solche Unfälle mit und ohne Verletzte Personen. Wie jedoch soll "Blick" die Seiten füllen, ohne Bericht und fast grosse Trauer wegen eines unverletzten hmm Staatsmannes?
    Fehler können jedem passieren, ob es ein Chauffeur mit Staatskarosse ist oder ein junger Mensch. Ich bin fast überzeugt, dass nach der polizeilichen Unfalluntersuchung nichts gschrieben wird, sollte der fehlbare Lenker, jener mit der Staatskiste sein.
  • Abraham  Teufel 25.09.2016
    Täglich passieren solche Unfälle mit und ohne Verletzte Personen. Wie jedoch soll "Blick" die Seiten füllen, ohne Bericht und fast grosse Trauer wegen eines unverletzten hmm Staatsmannes?
    Fehler können jedem passieren, ob es ein Chauffeur mit Staatskarosse ist oder ein junger Mensch. Ich bin fast überzeugt, dass nach der polizeilichen Unfalluntersuchung nichts gschrieben wird, sollte der fehlbare Lenker, jener mit der Staatskiste sein.
  • Alexandra  Weber aus Kloten
    25.09.2016
    Jeder fängt mal an - was soll der Quatsch! oder meint Ihr:
    Jung gegen Oldy?
    ewz