«Bürgerliche Frauen brauchen seine Unterstützung nicht» Rickli geht auf Wermuth los

BERN - SVP-Nationalrätin Natalie Rickli ärgert sich über die Frauenquoten-Diskussion, die SP-Mann Cédric Wermuth lanciert hat.

Frauenquote Diskussion: Natalie Rickli geht auf Cédric Wermuth los play
«Soll einer Genossin Platz machen»: Natalie Rickli fordert Wermuth zum Verzicht auf. KEYSTONE/PETER KLAUNZER

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Werden Frauen in der Schweizer Politik noch immer benachteiligt und marginalisiert? Ja, finden viele Linke. SP-Nationalrat Cédric Wermuth (AG) hat deshalb einen Grundsatzentscheid gefällt.

Er will künftig nicht mehr an Podien oder Diskussionssendungen mit mehr als zwei Gästen teilnehmen, wenn nicht mindestens eine Frau dabei ist, wie er auf seinem Blog schreibt. Titel: «Notiz an mich selber: Keine All-Men-Podien mehr»

Das heisst: Wermuth wünscht sich bei Streitgesprächen mehr bürgerliche Gegnerinnen.

Allerdings kommt der linke Support bei Frauen aus dem rechten politischen Spektrum nicht gut an. SVP-Nationalrätin Natalie Rickli (ZH) sagt: «Bürgerliche Frauen brauchen keine solche Unterstützung der SP.»

«SP ist Lichtjahre weiter»

Die Winterthurerin fordert deshalb: «Da Cédric Wermuth eine Frauenquote wichtig ist, kann er ja jeweils auf einen Aufritt verzichten und einer Genossin seinen Platz überlassen.»

Frauenquote Diskussion: Natalie Rickli geht auf Cédric Wermuth los play
«Das kann eine Konsequenz sein, damit kann ich leben», antwortet Cédric Wermuth (SP) auf Ricklis Forderung. EQ

Der Angegriffene freut sich, «dass Natalie Rickli meinen Blog liest». Was die Massnahme des Verzichts angehe, habe er nichts einzuwenden. «Das kann eine Konsequenz sein, damit kann ich leben», räumt er ein.

Wermuth sagt weiter, die Linke sei «einige Lichtjahre» weiter als die SVP, was die Gleichstellung von Frauen in der Partei angehe.

So oder so heisst es für Besucher von Podien oder Zuschauer der «Arena» also künftig: Weniger Cédric Wermuth, mehr Mattea Meyer oder Susanne Leutenegger Oberholzer.

Publiziert am 30.11.2016 | Aktualisiert am 01.12.2016
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54 Kommentare
  • Sonja  Zwicker 02.12.2016
    Ich kann den ganzen Frauenquoten-Blödsinn schon nicht mehr hören! Gefragt sind Fähigkeiten in den entsprechenden Positionen. Ob das Männer oder Frauen sind, ist doch völlig egal! Man sieht ja, was die Frauenquote im Bundesrat bringt - nämlich nichts! Die Bedürfnisse des "Normalbürgers" werden ignoriert, die Ängste verharmlost! Geschleime und Inkonsequenz bringen uns nicht weiter!
  • Robert  Metzger aus Kaiseraugst
    01.12.2016
    Werden Frauen in der Schweizer Politik noch immer benachteiligt und marginalisiert? Nein finde ich. Frauen sind nicht Dümmer oder gescheiter als Männer, aber viele von den Frauen in der Politik oder BR haben der Schweiz viel Leid zugefügt. Auch deren Kinder die ohne Mutter aufwachsen, weil deren Kariere ja wichtiger ist. Frauenquoten sind unnötig es sind bereits genug Frauen in der Politik und höheren Stellungen am Werkeln.
  • sellina  klausis aus schmitten
    01.12.2016
    Solche Politik ist eigentlich ein Zeichen , dass sich immer noch Möchtegerne Politiker und langweilige, ernsthafte Psychos sich noch an Gesprächen beteiligen dürfen und eingeladen werden , so wie Arena oder Gillischlaumeiers Talk-Show. Sowas von daneben sich seinen Blödsinn anzuhören , egal was auch , ist sehr bedenklich wie sich die Menschheit doch selber ausrottet.
  • Gian  Schumacher aus Köniz
    01.12.2016
    stimmt doch genau. Wermuth ist mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs. Richtung marxistisch-leninistischem Planet. Wir wünschen ihm gute Reise. Hienieden im kapitalistischen Jammertal verzweifelt er tagtäglich ob des Mangels an ideologisch-reinem Verhalten der Erdenbewohner. Erzengel Marco Weber wird ihn begleiten, damit er nicht so ganz allein ist.
  • Daniel  Weilenmann aus Zürich
    01.12.2016
    Quoten hier, Quoten da. Egal welche. Es kann nicht sein, dass schlussendlich überall Quoten herrschen! Irgendwann könnte dann von jeder möglichen Gruppierungen Quoten verlangt werden. Z.B. von 20zig Jährigen, 30sig Jährigen, usw.....