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Durch die Socialmedia-Kanäle würde aus jedem Steinchen eine Lawine ausgelöst. Diese Auffassung vertritt SVP-Nationalrat Christoph Blocher heute auf «Tele Blocher». «Aus jeder Kleinigkeit entsteht ein ‹Salat› durch Facebook-Einträge», erklärt der SVP-Nationalrat heute früh.
Es gibt Gegner und Neider in den eigenen Reihen
Deshalb sei die Story rund um die Wahl von Natalie Rickli zur Fraktions-Vizepräsidentin eskaliert.
«Auf das ganze Geschwätz muss man nicht eingehen. Das sind einfach Leute, die die Partei und Fraktion kritisieren. Es gibt auch in den eigenen Reihen Gegner», eröffnet er das Gespräch.
Rickli sei eine junge Frau, die gut ankommt. «Sie ist die bestgewählte Nationalrätin. Sie ist durch Twitter und Facebook sehr gut vernetzt. Das schafft Neider.»
Gemäss Reglement haben wir vier Vizepräsidenten in der Fraktion. Blocher: «Plötzlich wollte jeder Vize werden. Wir sagten, ein Vize muss ein Westschweizer sein. Und wir beschlossen, dass wir einen Vertreter der Facebook-Generation reinnehmen.»
Generation Facebook musste in der Fraktion vertreten sein
Rickli selbst habe sich nicht gemeldet. Sie sei dazu ermuntert worden. Ebenfalls zur Diskussion stand der junge Nationalrat Lukas Reimann.
Die Wahl fiel schliesslich auf Rickli, weil Reimann sein Studium noch nicht beendet habe, so Blocher.
Dann sei der Vorschlag gekommen, dass ein Ständerat vertreten sein müsse. «Dafür müssen wir jedoch erst das Reglement ändern und schaffen dann einen fünften Sitz für einen Ständerat», erklärt der Chefstratege. Durch «Zufallsmehr» wurde Rickli gewählt.
«Ich muss Natalie Rickli in Schutz nehmen: Sie wollte das Amt gar nicht. Sie wurde gebeten. Sie kommt in der Bevölkerung gut an, sie ist die Bestgewählte. Und nun kommen die Neider aus allen Ecken und dann wird geschwafelt, nur wegen Blocher ist sie drin.»
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