Bischof Huonder verteidigt Natalie Rickli nach Kirchenaustritt «Jesus Christus hat nie etwas zum Service Public gesagt»

ZÜRICH - Der Churer Bischof sorgt sich um seine Schäfchen. Jetzt nimmt er Natalie Rickli in Schutz, nachdem diese ihren Austritt aus der Kirche bekannt gab. Auslöser war ein Streit zwischen Rickli und dem katholischen Medienportal kath.ch.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Unternehmenssteuerreform III Gemeinden drohen mit Initiativen
2 CVP- und FDP-Ständeräte im Einbürgerungs-Dilemma Im Boot mit dem...
3 SVP-Ständerat Alex Kuprecht «Dieses Plakat ist mir einige Niveaus zu...

Politik

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
45 Kommentare
Fehler
Melden

Natalie Rickli (SVP) will nicht mehr in der Katholischen Kirche sein, darüber berichtete der SonntagsBlick, nachdem sie vom katholischen Medienportal kath.ch angegriffen wurde. Jetzt erhält sie bischöfliche Schützenhilfe. «Wir haben Verständnis für Frau Ricklis Reaktion», heisst es in einer Stellungsnahme aus dem Churer Bischofssitz, «Jesus Christus hat nie etwas zur SRG oder zum Service Public gesagt.»

Es sei falsch, jemand aufgrund solcher Differenzen nicht mehr als katholisch zu bezeichnen, schreibt der Sprecher von Bischof Vitus Huonder. «Das Bistum Chur bedauert eine solche parteipolitische Instrumentalisierung der Kirche.» Da Rickli lediglich ihre Mitgliedschaft in der staatskirchenrechtlichen Körperschaft gekündigt habe, dürfe sie sich immer noch als Teil der katholischen Kirche sehen.

Auslöser des Streits zwischen Rickli und dem katholischen Medienportal kath.ch war ein Blogbeitrag des Leiters Charles Martig. Er bezeichnete darin Rickli als nicht sehr katholisch, dabei bezog sich der Service Public-Unterstützer, der auch ich Publikumsrat der SRG sitzt, auf Ricklis Attacken gegen die SRG. (shu)

Publiziert am 05.09.2016 | Aktualisiert am 31.10.2016
teilen
teilen
0 shares
45 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

45 Kommentare
  • Nicola  Harrison , via Facebook 06.09.2016
    Der wahre Gott ist der Gott der Bibel, nicht der Kirchen, nicht der Sekten.
    Kirchen und Sekten, einschließlich dem Pabst bzw. dem Vatikan betreiben Blasphemie (Gotteslästerung). Er wollte nur, dass wir seine Gebote halten, die er seinem Knecht Moses auf seinem heiligen Berg Horeb, im Land Midian gegeben hatte. Religionen dagegen sind alle nur von Menschen gemacht und sorgen immer nur für Missverständnisse, Vorurteile, Kriege und Gewalt!
  • Marion  Jost aus Schönenwerd
    06.09.2016
    Man kann auch gut ohne Mitglied einer kirchlichen Organisation Christ sein und seinen Glauben haben!! Gott ist überall und zu Beginn gab es diese monströse Institution auch nicht, Petrus war erster Papst, somit begann die Kirch schon früh, Anfang Mittelalter ist sie dann durch Gier und Dekadenz total überbordet und hatte mit Kirche nichts mehr zu tun!! Wer glaubt, braucht keine Institution sondern nur sich und die Natur, denn Gott ist überall zu finden, schon Jesus sagte das in seinen Predigten!
  • Andreas  Jäggi aus Solothurn
    06.09.2016
    Nur kurz; der Glaube ist gratis. Es steht nirgends, dass man dafür Gebühren oder Mitgliedschaft bezahlen muss. Man unterstützt mit einem Betrag nur die Organisation. Also ist man nicht ungläubig, wenn man aus dieser Organisation austritt.
    • Willi  Meier aus Saland
      06.09.2016
      Nein ist man nicht,Trotzdem ist es gut wenn man einen Gottesdienst besucht in dem das Evangelium gepredigt wird.
    • Marion  Jost aus Schönenwerd
      06.09.2016
      Herr Meier, ich finde diese Alibi-Kirchgänger wesentlich übler die am Sonntag ihren Pflichtbesuch absolvieren aber den Rest der Woche komplett das Gegenteil leben!! Lieber nicht in die Kirche, dafür ein redlicher Mensch sein!
  • David  Brunner aus Wetzikon
    06.09.2016
    Ich habe keinen Grund, irgend etwas zu glauben, und keinen Grund, jemandem seinen Glauben ausreden zu wollen, so lange man nicht damit missioniert und weder sich selbst noch anderen schadet. Widermenschlich und inakzeptabel wird es jedoch, wenn man sich auf ein allzu verkorkstes Weltverständnis beruft, um sich der gehörigen Solidarität und Verantwortung zu entziehen oder gar um Streit und Feindschaft zu legitimieren, egal ob als Christ, Jude, Muslim, Buddhist, Esoteriker, Globulianer etc. pp.
    • Willi  Meier aus Saland
      06.09.2016
      Ihr Statement gefällt mir nicht-ihre Offenheit aber schon.Trotzdem wer entscheidet denn was ein verkorkstes Weltverständnis ist?
  • Marco  Nesti aus Gerlafinbgen
    06.09.2016
    Mein Gott, interessiert das jemanden? Wieso solche Artikel bringen? Habe vor drei Jahren meinen Kirchenaustritt gegeben, kam aber am nächsten Tag nicht im Blick...