«Besondere Beziehung zu Kuba» Jetzt spricht Burkhalter zum Tod Castros

Am Rande der FDP-Delegiertenversammlung in Thun äusserte sich Bundesrat Didier Burkhalter zum Tod Fidel Castros.

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«Ich spreche der Bevölkerung Kubas im Rahmen des Bundesrat mein Beileid aus», sagte Aussenminister Didier Burkhalter am späten Vormittag am Rande der FDP-Delegiertenversammlung in Thun BE.

«Als Schutzmacht der USA auf Kuba hatte die Schweiz 50 Jahre lang eine besondere Beziehung zu Kuba» sagte der FDP-Bundesrat. «Wir haben uns vor allem in den 60er Jahren diplomatisch engagiert, um die schwierigen Beziehungen zwischen Kuba und den USA zu retten.»

Eine wichtige Aufgabe, die nun vorbei sei, sagte Burkhalter. «Wir konnten eine neue Rolle einnehmen. In dieser versuchen wir, die Entwicklung von Kuba zu begleiten. Dort gibt es noch viel zu tun.»

«Gute Kontakte, gute Gespräche»

«Ich habe Fidel Castro nie persönlich getroffen, denn als ich im August 2015 auf Kuba war, war er bereits nicht mehr im Amt», sagte Burkhalter weiter. «Wir hatten aber gute Kontakte zu den Behörden und könnten gute Gespräche führen.»

Burkhalter glaubt nicht, dass Fidel Castros Tod die Entwicklung Kubas beschleunigen wird. «Es gab Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung und der Ausbildung. Die Wirtschaft zu entwickeln, wird aber Zeit brauchen.»

«Die kubanische Regierung will das Land öffnen, aber mit den alten Strukturen. Das erscheint mir schwierig», sagte Burkhalter. «Auch was die Menschenrechte angeht, braucht es viele Verbesserungen. Das heisst: Wir müssen den Dialog weiterführen.»

Publiziert am 26.11.2016 | Aktualisiert am 28.11.2016
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  • Herbert  Huber aus Münchwilen TG
    26.11.2016
    Ich bin der Meinung, es wäre gescheiter man würde hier in der Schweiz etwas unternehmen, dass es Allen gut geht und nicht nur einigen Betuchten !!!!!!! Man will immer in der ganzen Welt die Guten sein, vergisst aber die eigenen Leute. Aber eben für die Eigenen schaut man zuletzt.