Wollen Gemeindepräsidentin werden Frau Darbellay und Frau Couchepin treten aus dem Schatten der Männer

Die Walliser Gemeinden Martigny und Martigny-Combe haben am Sonntag womöglich neue Präsidentinnen mit klingendem Namen.

Gemeindepräsidentin: Frau Darbellay und Frau Couchepin wollen ins Amt play
Tritt aus dem Schatten ihres Vaters: Anne-Laure Couchepin Vouilloz (39, links im Bild) mit ihrer Familie. YOSHIKO KUSANO

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Noch immer ist die Welt dabei, die US-Wahlen und den Triumph von Donald Trump zu verdauen. In seiner Siegesrede am Mittwochmorgen feierte der künftige Präsident der Vereinigten Staaten auch seine Familie.

Am nächsten Sonntag könnten nun ausgerechnet in der Schweiz Familienmitglieder von prominenten Politikern aus deren Schatten treten. In mehreren Walliser Gemeinden stehen die Präsidentenwahlen an.

Couchepins Tochter hat gute Chancen

Gemeindepräsidentin: Frau Darbellay und Frau Couchepin wollen ins Amt play
Anne-Laure Couchepin Vouilloz (39), Tochter von Alt-Bundesrat Pascal Couchepin zVg

Kronfavoritin für das Amt in Martigny ist Anne-Laure Couchepin Vouilloz (FDP), die Tochter von alt Bundesrat Pascal Couchepin (FDP). Die 39-Jährige schaffte im Oktober mit dem besten Resultat aller Kandidierenden den Sprung in den Stadtrat.

Bei der Ausmarchung ums Präsidium tritt sie gegen CVP-Mann Benoît Bender an. Ihre Chancen stehen gut. Schafft sie die Wahl, tritt sie definitiv in die grossen Fussstapfen ihres Vaters. Der war selbst lange Jahre Präsident der Gemeinde, bevor er in Bern Karriere machte.

Auch Darbellay könnte es schaffen

Gemeindepräsidentin: Frau Darbellay und Frau Couchepin wollen ins Amt play
Florence Carron Darbellay (45), Frau von Christophe Darbellay. Le Nouvelliste

Gute Chancen, Gemeindepräsidentin zu werden, hat auch Florence Carron Darbellay. Die Ehefrau von Ex-CVP-Chef Christophe Darbellay möchte dieses Amt in der Nachbargemeinde Martigny-Combe übernehmen. Den Sprung in den Gemeinderat hat sie bereits im Oktober souverän geschafft.

Die 43-jährige Anwältin tritt gegen FDP-Frau Dominique Chappot an. Im September hatte Darbellays Mann der Öffentlichkeit gestanden, ein aussereheliches Kind gezeugt zu haben. Die Familie hielt dennoch zusammen – somit könnten die Darbellays schon bald zu einem echten Politpaar werden. Christophe Darbellay will im nächsten Jahr in die Walliser Regierung einziehen. (vuc)

Publiziert am 10.11.2016 | Aktualisiert am 13.11.2016
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