Bei der UBS kassierte er Millionen Lebt Kaspar Villiger jetzt wieder vom Staat?

Ruth Metzler, Joseph Deiss und Christoph Blocher erhalten keine Bundesratsrente. Ex-UBS-Präsident Kaspar Villiger dürfte somit wieder auf der Lohnliste des Bundes sein.

Verdiente gut bei UBS: Kaspar Villiger (FDP). play
Bei der UBS verdiente er Millionen: Bezieht Kaspar Villiger nun wieder eine Rente vom Staat? SABINE WUNDERLIN

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Der Staat gibt immer mehr Geld aus für Ruhegehälter der Alt-Bundesräte. Für 2015 rechnet der Bund mit Kosten von 5,05 Millionen Franken, wie BLICK berichtet. Eine Steigerung von 50 Prozent gegenüber 2009 (3,38 Mio Franken). Grund für die Kostenexplosion: Immer mehr ex-Magistraten beziehen eine Rente, rund 220 000 Franken pro Jahr.

Gemäss Bundeskanzlei erhalten aktuell 14 Alt-Bundesräte ein volles Ruhegehalt. Bei 17 lebenden ex-Magistraten bedeutet dies: Drei Alt-Bundesräte verzichten auf die Rente oder haben keinen Anspruch darauf, weil sie ein zu hohes Einkommen haben.

Nach eigenen Angaben sind dies Joseph Deiss (CVP), Christoph Blocher (SVP) und Ruth Metzler (CVP). Letztere teilt mit, dass sie auch keine Teilrente erhält, wie Medien vergangenes Jahr berichteten.

Treffen diese Angaben zu, stellt sich die Frage: Bezieht Kaspar Villiger (FDP, 73) neu wieder eine Bundesratsrente? Pikant: Von 2009 bis 2012 verdiente Villiger als UBS-Verwaltungsratspräsident rund 4 Millionen Franken. Er verzichtete zu Gunsten der Grossbank sogar auf einen Teil seines Einkommens.

Die Bundeskanzlei macht aus Datenschutzgründen keine Angaben darüber, welche Alt-Bundesräte ein Ruhegehalt beziehen. Gegenüber Blick.ch war Kaspar Villiger nicht erreichbar.

Publiziert am 05.09.2014 | Aktualisiert am 05.09.2014
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56 Kommentare
  • Heinz  Thommen aus Bonndorf
    05.09.2014
    es ist schon ein wahnsinn, wie die ehmaligen reichen politiker das schweizervolk abzockt. solche ruhegehälter für was, für ihre nachkommen ein gefundenes fressen, so viel einmal zu erben. diese renten müssen gestrichen werden, sollen vom vermögen leben.
  • OA  Schweiz 05.09.2014
    Die CH Drivted ab zu einem Diktatoren Land. Die Eidgenossen werden es schon noch Regeln wenn es dann wirklich Zeit ist, leider ist es dann aber zu spät, jedoch ist ein Neuanfang besser. Viva Helvetia.
  • Abbas  Schumacher , via Facebook 05.09.2014
    OK, Bundesräte sollen nicht darben nach dem Abgang, aber das Ruhegehalt von sagen wir einmal Fr. 8000.- würde doch reichen im Monat?
  • Heinz  von Allmen aus Nidau
    05.09.2014
    Gewisse Leute könne den Hals nicht voll genug kriegen. Hauptsächlich die Herren und Damen in der Politik. Ist für Private besser als für den Bund der Autofahrer.
  • marcel  klaus aus schmitten
    05.09.2014
    Eine Regierung hat Gesetze für die Regierung , gelten aber nicht für Volk und Steuerzahler. Somit ist es keine Regierung und Demokratie, sondern reine Ausbeutung vom Staat und BR ,die Gesetze umändern binnen 24Stunden im Sinne des BR gegen das Volkbegehren. Dieser Zyklus ändert sich nie, solange wir solchen Politikern vertrauen.