Beamte verschleudern Steuergeld – Das meint BLICK «Gravierende Missstände»

BERN - Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) zahlt höhere Rechnungen, als vereinbart - weil es so im Budget steht. Das meint BLICK zur Steuergeld-Verschwendung.

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Bundeshaus-Redaktor Christoph Lenz.

Bundesbeamte drängen Firmen grundlos Zehntausende Steuerfranken auf. Budgetposten werden wahllos aufgebläht, um die offenbar ehrgeizigen Ausgabenziele des Bundesrats zu erfüllen. Der Fall Milchprüfung zeugt von gravierenden Missständen beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV).

Dabei ist es nicht einmal der finanzielle Schaden von weit über 100'000 Franken, der diesen Skandal auszeichnet. Weit erschreckender ist die Pflichtvergessenheit, mit der Staatsangestellte absurde Anweisungen umsetzen und grob gegen die Interessen von Bürgern und Staat handeln.

Nun liegt der Ball bei der Politik. Sie muss aufklären, wie es zum Finanzskandal im BLV kommen konnte und ob es vergleichbare Fälle von Geldverschwendung gibt. Bis diese Arbeit getan ist, wird es der Verwaltung schwerer fallen, Sparanträge abzuwehren. Das hat sie sich allerdings selbst zuzuschreiben.

Publiziert am 29.03.2016 | Aktualisiert am 30.03.2016
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37 Kommentare
  • Coni  Müller 30.03.2016
    Mein Budget für Steuern ist Fr. 10000. Habe aber eine Steuerrechnung von Fr. 15000 erhalten. Senden sei mir bitte eine Rechnung über Fr. 10000, weil es so im Budget steht. Würde mich mal interessieren was Unsere Steuerverschwender dazu meinen.
  • Gerhard  Frey 30.03.2016
    Weil es so im Budget steht? Das heisst, wenn das Budget im Asyl- und Migrantenwesen auf NULL gestzt würde gäbe es da keine Aufwendungen mehr? Wer macht das Budget? Auch Akademische egozentrische Angestellte welche noch nicht begriffen haben, dass die Handarbeit (der normale Büetzer) das Einkommen erwirtschftet welches von sog. höheren Titelheischern Sinnlos verschleudert wird. Ach Du arme Eidgenossenschaft wie weit musst Du noch fallen....?
  • Daniel  Vuilliomenet aus Ettingen
    30.03.2016
    Das kommt davon, wenn in unserer Verwaltung alle Schafe einander nachtrotten - ohne Führung und Verantwortung. Und das alles bei immer näher kommendem Abgrund...
  • Ernesto  Lippuner aus Bischofszell
    30.03.2016
    Die Frage ist relativ einfach, nach welchen Kriterien werden Bundesangestellte ausgewählt und welche Parteizugehörigkeit wird bevorzugt. Es gibt nur eine Möglichkeit diese Übel zu besiegen und das heisst: es werden keine Mitarbeiter eingestellt die 1. die gefordete Qualifikation nicht erfüllen und zweitens nicht von einer Partei ober Lobbyisten gesponsert sind. Personal - Rekrutierung ist etwas sehr kompliziertes und kann nicht von irgendwelchen Laien Vollzogen werden. Ernesto



  • Dracomir  Pires aus Bern
    30.03.2016
    Nicht aufregen, lieber "Blick": Die hunderttausend Fränkli sind doch lächerlich im Vergleich zu der unsäglichen Entwicklungshilfe, wo mehrere 1`000`000`000 (Milliarden) unserer Steuergelder verlocht werden.
    • Peter  Schatzmann aus Menziken
      30.03.2016
      Ich bin mir sicher, dass es noch weit mehr wären. Stellen Sie sich nur einmal vor, wir würden auf mindestens 30 Prozent Bundesangestellte - die ausser, dass sie nur kosten, nichts zum Sozialprodukts beitragen.