Balkanroute blockiert - Soldaten an die Grenze? «Wir gehen von einer Zunahme der Asylgesuche aus»

EU-Länder verschärfen ihre Grenzkontrollen. Das könnte eine Verschiebung der Fluchtrouten zur Folge haben. Das Grenzwachtkorps sagt offen, dass es mit einer Zunahme der Flüchtlingsströme rechnet.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 SP-Nationalrat Cédric Wermuth will vielen Ausländern rasch zum roten...
2 Brexit und die Schweiz Die Union der UnbEUgsamen
3 Brexit – und jetzt? 5 Folgen für die Schweiz

Politik

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
28 shares
62 Kommentare
Fehler
Melden

Österreich verschärft seine Asylpolitik weiter. Ab morgen Freitag will unser östlicher Nachbar nur noch maximal 80 Asylgesuche pro Tag entgegennehmen. Auch Slowenien will härter durchgreifen.

Weil damit die Fluchtroute über den Balkan immer schärfer gehandhabt wird, könnte auch die Schweiz betroffen sein. «Wir gehen davon aus, dass es zu einer Zunahme der Asylgesuche kommen wird», sagt Attila Lardori von der Zollverwaltung zum «Tages-Anzeiger».

ASYLSUCHENDE, GRENZE, GRENZE SCHWEIZ ITALIEN, SCHWEIZER GRENZE, GRENZWACHE, GRENZWACHTKORPS, GWK, GUARDIA DI CONFINE, GARDE-FRONTIERE, GRENZBEAMTER, GRENZVERKEHR, GRENZUEBERGANG, GRENZKONTROLLE, ZOLL, ZOELLNER, ZOLLBEAMTER, ZOLLBEHOERDE, play
KEY

Weil im Frühling auch das Wetter wieder besser werde, glaubt er, «dass die Mittelmeerroute wieder an Bedeutung gewinnen wird» – unabhängig von den aktuellen Ereignissen. Das Staatssekretariat für Migration hält einen Rückstau in Griechenland fü ein realistisches Szenario.

Damit würde wohl die Grenze im Tessin wieder vermehrt zum Hotspot. Denn Flüchtlinge, die via Griechenland und Italien nach Europa kommen, stellen deutlich häufiger Gesuche in der Schweiz als jene, die via Balkan reisen.

SCHENGEN, EUROPA, FLUCHT, FLUECHTLINGE, MIGRATION, GRENZEN, SCHLIESSUNGEN, SPERREN, OESTERREICH play
Die Balkanroute als Fluchtweg nach Europa wird deutlich erschwert. GERHARD RIEZLER

Der Tessiner Staatsrat Norman Gobbi fordert deshalb vom Bundesrat, dass er die Armee an die Grenze schickt. Er üsse dieses «Tabu» überwinden, sagt er dem «Tages-Anzeiger».

Gemäss der Zeitung gibt es tatsächlich vermehrt Hinweise, dass die Schweiz nun reagieren und allenfalls sogar Soldaten an die Grenze schicken wird. Gefordert wären in diesem Fall die beiden SVP-Bundesräte.

FEIER, UNABHAENGIGKEIT, WAADT, play
Handelt nun Verteidigungsminister Guy Parmelin? KEY

Verteidigungsminister Guy Parmelin ist für die Armee zuständig. Sprecher Renato Kalbermatten sagt der Zeitung:«Die Schweizer Armee könnte rasch gut ausgebildete Einheiten bereitstellen». Allerdings brauche es dafür ein Gesuch des Grenzwachtkorps, dem Ueli Maurer vorsteht.

Publiziert am 18.02.2016 | Aktualisiert am 07.03.2016
teilen
teilen
28 shares
62 Kommentare
Fehler
Melden

62 Kommentare
  • Walter  Staub , via Facebook 19.02.2016
    Diverse EU-Staaten wie Slowakei, Ungarn, Tschechien, Polen nehmen aus Sicherheitsüberlegungen gar keine Flüchtlinge auf, die EU-Staaten Oesterreich, Frankreich, England haben strenge Obergrenzen eingeführt. Nur die Schweiz nimmt neben Deutschland offenbar noch alles auf was Einlass begehrt. Will man nicht überrannt werden, wird man sich in der Schweiz langsam auch etwas einfallen lassen müssen oder will man einfach Brüssel möglichst gefallen?
    • Henri  Burri 25.02.2016
      Glauben sie wirklich, wir müssen uns langsam etwas einfallen lassen? Nein, schnell, und das ist noch zu langsam. kein einziger wird jemals nach Hause gehen. Und das werden dereinst alles links Wähler sein., Darum will Somarugga so vielen hier Einlass gewähren.
  • Robert  Mosimann 19.02.2016
    Der Grenzschutz gehört logischerweise zum Aufgabenbereich einer Armee wenn es notwendig ist. Das ist jetzt klar der Fall, weil es im Frühling eher schlimmer als besser werden wird. Dem Zuwanderungsproblem entgegenwirken kann man nur mit Hilfe vor Ort, aber nur in Abstimmung mit der Entwicklungshilfe für diese Länder. Wenn das alle Länder inkl. UNO / EU tun würden, wären dessen Regierungen gezwungen, ihre Probleme ohne Krieg zu lösen.
  • Dracomir  Pires aus Bern
    18.02.2016
    Ausser der Klavierspielerin wissen wirklich alle, dass die Asylflut dank Merkel noch zunehmen wird. Es wird Zeit, dass wir die Armee zur Bewältigung dieses Chaos schon jetzt entsprechend vorbereiten.
    • Hugo  Ehrismann 19.02.2016
      Sommaruga stürtzt die Schweiz ins Elend mir ihrer verfehlten Asylpolitik . Jetzt wird es höchste Zeit die Grenzen für Flüchtlinge zuzumachen . Wenn das nicht geschieht dann werden die Bürger sich selber gegen diese Flüchtlinge zu wehren wissen . Die Mentalität sowie die Religion dieser Menschen passt nicht zu uns und das wird zwangsläufig wohl zu Bürgerkriegs ähnlichen Zuständen führen . Sie haben keinen Respekt vor fremdem Eigentum und Frauen sind auch nicht viel wert in deren Augen .
    • Andreas  Aeschlimann aus Gümligen
      19.02.2016
      Dies konnte man schon vor den Grenzschliessungen befürchten und bewahrheitet sich früher oder später. Und wer hat gesagt, dass es nicht so schlimm kommt. Wir haben ja keine Probleme. Wer wird hier für dumm verkauft?
  • Markus  Thalmann aus Luzern
    18.02.2016
    Unverständlich diese Vogel Strauss Politik unseres Bundesrates. Wenn diese Migrationsströme über die Schweiz ausweichen, dann haben wir Zahlen die wir nicht mehr bewältigen können. Und diese Invasoren verschaffen sich auch mit Gewalt den Grenzübertritt was bewiesen ist. Dann können wir hier in der Schweiz die Schalusien runterlassen und den Schlüssel drehen.
    • Henri  Burri 25.02.2016
      Und dann gibt es noch das Radio SRF, das jeden Tag die Helden sucht. Und sie sucht diese Helden/Heldinnen immer im Umfeld der Migranten Helfer. Das ist ein Zumutung., dies alle Tage zu hören. Ich habe den Knopf gedrückt. Höre nur noch ausländische Sender. Zahlung Bilag? Nein danke.
  • werner   zuercher aus Pfaffnau
    18.02.2016
    die einzige die noch an schengen-dublin glaubt ist frau sommaruga! selbst die EU-staaten glauben nicht mehr an ihr eigenes schengen-dublin! nur noch unzurechnungsfähige küsser und sozis in brüssel wollen nicht aus ihrem dornröschenschlaf erwachen! hier müssten eigentlich keine asylsuchenden an der grenze auftauchen, da sie nur über sichere drittstaaten an unsere landesgrenze gelangen können! mit dem hier verschwendeten geld könnte vorort, an richtigen flüchtlingen so viel gutes getan werden!