Bald gibt es mehr Studenten Fachmaturität als Zugang zur Uni

Ab nächstem Jahr kann man mit der Fachmaturität an die Universität gehen. Bisher musste man zwei Jahre Gymnasium anhängen.

BILDUNG, OBERSTUFE, SEKUNDARSCHULE, BERGHALDEN, KINDER, JUGENDLICHE, KLASSE, KLASSENZIMMER, SCHULZIMMER, SCHUELER, SCHULBANK, SCHULBUCH, SCHREIBEN play
Bald können auch Absolventen der Fachmittelschule an die Universität. (Symbolbild) Gaetan Bally

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Nicolas Voide zum Hauskrach in der CVP Wallis «Darbellay hat die Partei...
2 Grüner von Graffenried wird Berner Stapi Auf Alex folgt Alec
3 Pensionskassen kürzen Renten massiv «Das heisst Rentenalter 70!»

Politik

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
11 shares
9 Kommentare
Fehler
Melden

Ab nächstem Jahr soll die Fachmaturität eine universitäre Karriere eröffnen können. Das hat der Bundesrat in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen und eine Verordnung abgesegnet.

Die Anpassung des interkantonalen Rechts, die für eine solche Änderung notwendig ist, wurde am 27. Oktober 2016 von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren abgesegnet, wie die «NZZ» heute berichtet.

Passerellen-Prüfung machts möglich

Neu sollen Absolventen der Fachmittelschule eine Ergänzungsprüfung, die Passerellen-Prüfung, absolvieren. Damit soll die Fachmaturität wie die Berufsmaturität behandelt werden.

Bis jetzt mussten Fachmaturanden, die an eine universitäre Hochschule wollten, die gymnasiale Maturität nachholen, also nach der Fachmaturität noch zwei Jahre Gymnasium anhängen. (wif)

Publiziert am 10.11.2016 | Aktualisiert am 19.12.2016
teilen
teilen
11 shares
9 Kommentare
Fehler
Melden

9 Kommentare
  • Simon  Nüesch aus Widnau
    11.11.2016
    Tolle Sache. Man sollte die Hürden auch in anderen Bereichen senken. Ansonsten haben wir einfach Ausländische Fachkräfte für die interessanten Jobs in der Schweiz. Bei den Ärzten, Physiotherapeuten und allgemein im Gesundheitsbereich ist diese Fehlentwicklung der letzten Jahre ganz besonders spürbar.
  • Amélie  Müller aus Zürich
    11.11.2016
    Die Messlatte wird mitnichten gesenkt. Neu kann man nach einer Fachmaturität (wie bisher und weiterhin nach einer Berufsmaturität) die Passerelle absolvieren, allerdings braucht es zum Studiengang eine Zulassungsprüfung. Am Ende der Passerelle steht die gymnasiale Maturität und erst diese ermöglicht den Zugang zu allen Unis.
    Ich begrüsse diese weitere Durchlässigkeit unseres Bildungssystems.
  • Hans  Müller 11.11.2016
    Ein absoluter Skandal. Bereits heute hats zuviele Leute an der Uni, die da nicht hingehören und nun senkt man die Hürden, bzw. das Niveau weiter, so dass bald jeder Halbschlaue sich Student nennen darf? Was soll das bringen? Lernt man nichts aus den spanischen und amerikanischen Zuständen, wo dann Uniabgänger ein Leben als Taxifahrer oder Kellner fristen?
    • Pollner  Josef 11.11.2016
      Herr Müller, absolut richtig! Regelmässig müssen insgesamt 50 Prozent aller Studenten das Studium beenden. Das weiss ich aus eigener Erfahrung und kann ich Ihnen bekannt geben, dass einzelne Studenten gar nicht wissen was Trigonometrie ist. Da wird was auf uns zukommen.
  • Roger  Hofstetter 11.11.2016
    JA man lege die Messlatte noch tiefer, damit jeder seinen "Doktor" tschuldigung "Bachelor, Master" machen kann.
    Einfach das Niveau senken, sieht dann nach aussen gut aus.
    Und weiterhin die Handwerks- und technischen Berufe abwerten.
    Aber liebe Studierte, die Arbeiten müssen dann von den "Büezern" umgesetzt werden, und die sagen Euch dann gerne, wo Eure Theorien in der Praxis versagen.
    Niveau anheben, nicht absenken, dann gibts vielleicht auch wieder mehr normale Menschen.
  • Heidi  Engel , via Facebook 11.11.2016
    Ja es gibt schon jetzt viele die nur Studieren wollen, nur nachschauen im Bundeshaus wo es schon jetzt viele Politiker gibt die nach dem Studium gerade Direkt in die Politik Einsteigen!!
    Aber fürs normale Arbeiten nicht Gebrauchen kann, "die tun sich das ja nicht an Schmutzige Hände zu machen"