Auf Staatsbesuch Schneider-Ammann liest Iranern ein bisschen die Leviten

TEHERAN - Für Bundespräsident Johann Schneider-Ammann ging heute sein zweitägiger Staatsbesuch im Iran zu Ende. Vor seiner Abreise bewarb er vor Studenten und Ministern das Schweizer Wirtschaftsmodell – nicht ohne einige Seitenhiebe an das Regime zu verteilen.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Garantiert patriotisch! Der perfekte Wortschatz zum Nationalfeiertag ...
2 Cervelat-Papst warnt vor Initiative «Grüne wollen uns die Wurst verderben»
3 Gewagter Vergleich mit Frauenstimmrecht Basler Veganer fordern...

Politik

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
2 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

Am Sonntagmorgen hat Bundespräsident Johann Schneider-Ammann seinen Staatsbesuch in der Islamischen Republik Iran fortgesetzt. Am letzten Tag seines zweitägigen Besuchs fand zunächst ein Treffen mit dem Parlamentspräsidenten Ali Larijni statt.

Damit traf Schneider-Ammann während seiner Reise mit den vier wichtigsten Führungspersönlichkeiten des Iran zusammen. Gestern hatte der Schweizer Bundespräsident bereits den iranischen Präsidenten Hassan Rohani, den obersten Religionsführer Ali Chamenei sowie den ehemaligen Präsidenten, Akbar Hashemi Rafsanjani, getroffen. Letzterer ist immer noch sehr einflussreich.

IMAGE-ERROR Nach dem Treffen mit dem Parlamentspräsidenten heute Morgen ging es für Schneider-Ammann weiter zur Universität Teheran, wo er in der überfüllten Aula der Hochschule vor den Studenten einen Vortrag über das Schweizer Erfolgsmodell hielt. Zugegen waren auch weitere Minister.

In seiner Rede betonte Schneider-Ammann unter anderem, dass ein Staat gute Rahmenbedingungen für das Gedeihen der Privatwirtschaft schaffen sollte. Zudem seien die Garantie von Eigentumsrechten, die Kontrolle von Korruption sowie Innovation wichtige Säulen für eine erfolgreiche Wirtschaft. Damit liess es sich Schneider-Ammann nicht nehmen, vor den Wirtschaftsstudenten einige Seitenhiebe im Hinblick auf iranische Zustände zu verteilen.

Der Schweizer Wirtschaftsminister zeigte sich am Ende seine Rede aber optimistisch für die Zukunft Irans. Die Gespräche der vergangenen Tage hätten ihm einen guten Eindruck vom Weg des Landes und seinen Menschen vermittelt.

Am frühen Nachmittag reist der Bundespräsident zurück in die Schweiz, um pünktlich für die Bekanntgabe der Ergebnisse der Volksabstimmungen wieder in Bern zu sein. (SDA)

Publiziert am 28.02.2016 | Aktualisiert am 20.03.2016
teilen
teilen
2 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

5 Kommentare
  • Ulrich  Schwab 28.02.2016
    Ich glaube kaum, dass diese Schlaftablette grossen Eindruck macht.
  • Christian  Müller aus Genf
    28.02.2016
    Gute Rahmenbedingungen für die Privatwirtschaft? Wie wäre es, wenn er seine eigene Aussage umsetzen würde? Pro Arbeitskraft ist das reale BIP-Wachstum hier SEIT JAHRZEHNTEN schlecht. Und Korruption... Die Täter machen die Gesetzte, darum ist es legal, also existiert keine Korruption. Ein Vorbild für die Welt, sofern man sich traut, dermassen dreist vorzugehen. :-]
  • Max  Brüllhardt 28.02.2016
    also ih wäre sehr (!) vorsichtig als schweizer BR anderen Ländern korruption vorzuwerfen; da gibts bei uns auch noch jede menge aufzuräumen
  • Gerhard  Marti , via Facebook 28.02.2016
    Bevor andere kritisieren vor der eigenen Türe wischen herr schneider-Ammann. Haha vor studenten grossangeben ja. vor den mulahs still.
    Machen sie einmal etwas fürs eigene volk herr ammann bevor andere kritisieren. Iran kritisieren und vor der EU wie kleine buben schweigen und nichts tun fürs volk. Das sind unsere bundesräte.
  • Hubertus  Frankenstein aus Wohlen
    28.02.2016
    Wie wir täglich den Nachrichten entnehmen können, setzt sich die Regierung des Irans durch, wo es für den Iran notwendig ist. In dieser Beziehung könnte die Schweizer Regierung noch einiges lernen vom Iran.