Auch in den Gemeinden läufts miserabel CVP-Sitze wackeln oder sind schon weg

In Rapperswil wurde der CVP-Stadtpräsident abgestraft. Und in der Walliser Gemeinde Grimisuat gibts einen Volksaufstand gegen CVP-Nationalrätin Géraldine Marchand-Balet.

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Auch in den Gemeinden und Städten läuft es der CVP miserabel: In Rapperswil-Jona SG wurde gestern der amtierende Stadtpräsident Erich Zoller abgewählt, ja regelrecht deklassiert. Neuer Präsident der zweitgrössten St. Galler Gemeinde wird Martin Stöckling (FDP). Er erhielt 4989 Stimmen. Zoller als Zweitplatzierter lediglich 1649. 

Der Chefredaktor der Gratiszeitung «Obersee Nachrichten», Bruno Hug, wollte die Wiederwahl Zollers verhindern und inszenierte eine eigentliche Schlammschlacht gegen den 58-Jährigen. Seit Monaten publiziert die Zeitung scharfe Berichte über die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb). Die Stadt reichte eine Klage wegen Persönlichkeitsverletzung ein.

Auch in der Walliser Gemeinde Grimisuat droht einem prominenten CVP-Aushängeschild eine Schmach. Nationalrätin Géraldine Marchand-Balet droht der Verlust des Amts der Gemeindepräsidentin im 3000-Einwohner-Dorf. Am kommenden Sonntag findet der zweite Wahlgang statt. Gegenkandidat Raphaël Vuigner von der Bürgerbewegung Grimisuat autrement (Das andere Grimisuat) wirft Marchand-Balet vor, sie habe ihr Gehalt gleich zweimal selbst erhöht – und willkürliche Entlassungen vorgenommen.

Publiziert am 07.11.2016 | Aktualisiert am 28.11.2016
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12 Kommentare
  • John  Livers aus St.Gallen
    07.11.2016
    Lassen wir G. Pfister noch etwas Zeit, ein Kurswechsel von Links zu Mitte - Rechts lässt sich nicht so schnell bewerkstelligen. Aber Pfister ist auf dem richtigen Weg.
  • Ruedi  Voser 07.11.2016
    Tragisch, was aus der ehemals grossen Partei geworden ist. Aber mit dem Dauerlächeln der BR, die nur Preis- Abgabenerhöhungen, Pendlerstrafen im Angebot hat und die Partei die Fahne je nach Wind die Richtung ändert, ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen.
  • Bonifaz  Kühne , via Facebook 07.11.2016
    Das spezielle ist, in Rapperswil-Jona wurde Erich Zoller gegen ein FDP kandidaten abgewählt und in Quarten (SG) tretet er mi einer Koallition CVP-FDP an...
  • Hans-Peter  Stöckl 07.11.2016
    Hätte sich die CVP nicht über zwei Jahrzehnte linker als die SP positioniert, hätten wir nie über die MEI abgestimmt, da diese nie statt gefunden hätte. Wir hätten auch keine Heiratsstrafe oder Eigenmietwertbestrafung mehr.
  • Karl  Indergand aus Thalwil
    07.11.2016
    Um eine Brücke zu bauen zwischen "Schlammschlacht" der ON gegen die Kesb Linth und dem nun mirakulös abgewählten Stadtpräsidenten Erich Zoller: Letzterer hat den Kesb-Präsidenten trotz den zahlreich, von der ON aufgedeckten Kesb-Skandalen immer vollständig gedeckt. Grund: er hatte diesen praktisch im Alleingang eingestellt. Nun kann eben nicht sein, was nicht sein darf. Daraus entstand für Zoller nun dieser Bumerang, er wurde hochkant abgewählt.
    • John  Livers aus St.Gallen
      07.11.2016
      Karl Indergand
      Für mich ist diese Wahl / Abwahl ein Musterbeispiel wie die Medien die Politik beeinflussen. Wer nicht die Medien auf seiner Seite hat, hat verloren.
      Da gibt es Beispiele bis ins höchste Amt, deshalb wird auch Frau Clinton gewählt und nicht Trump, den haben die Medien fertig gemacht.
    • Tobias  Grütter 07.11.2016
      @John Livers: Ohne die "bösen" Medien wüssten wir heute noch nicht, wie die KESB Linth unbescholtene Leute in die Psychi einweist, Geld oder Kinder wegnimmt oder andere sinnlose Massnahmen anordnet. Wer nicht so spurt wie Zoller/Grob das verlangen, wird fristlos entlassen. DAS hat nun mindestens von Seiten Stadtpäsidium ein Ende. Ob der Leiter KESB Linth die Konsequenzen selber zieht, bleibt abzuwarten. Ein demokratisches Mitspracherecht gibt es bei der allmächtigen Schutzbehörde ja nicht.