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Die Zivilschutzanlage Rösliwiese in Zürich Unterstrass wird ab Mitte Februar 2012 kurzfristig für einige Wochen als Unterkunft für Personen des Asylbereichs genutzt.
40 Personen in einem Raum
«Für uns ist das wirklich eine Notlösung, da die Asylsuchenden in der Zivilschutzanlage weder waschen noch individuell kochen können», sagt Thomas Kunz, der Direktor der Asyl Organisation Zürich (AOZ).
Zudem biete die Zivilschutzanlage für die Bewohner auch sehr wenig Intimsphäre. «In einem Raum leben dann rund 40 Personen in Etagenbetten. Deshalb bringen wir dort keine Familien mit Kindern unter, sondern hauptsächlich Männer.»
Um die Sicherheit für die Bewohnenden und die Umgebung zu gewährleisten, sei eine 24-StundenBetreuung vor Ort.
Zu wenig Plätze für Aufnahmekontingent
Gemäss der kantonalen Vorgabe zur Aufnahme von Asylsuchenden ist die Stadt Zürich gegenwärtig verpflichtet, 1860 Personen unterzubringen.
Da aktuell nicht genügend Wohnraum zur Erfüllung des Aufnahmekontingents vorhanden sei, nutzt die Stadt die Zivilschutzanlage.
Bereits vor einem Jahr genutzt
Diese diente bereits im April 2011 nach einem Brand in einer Asylunterkunft in Zürich Altstetten notfallmässig als Unterkunft für 74 Asylsuchende. Von den Anwohnern habe es damals keine Reklamationen gegeben, sagt Kunz
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