Platzproblem in Zürich Asylunterkunft mitten im Wohnquartier

  • Publiziert: 09.02.2012

Da die Stadt Zürich ihr Aufnahmekontingent für Asylsuchende nicht erfüllen kann, soll ab Mitte Monat für einige Wochen eine Zivilschutzanlage als Unterkunft dienen.

Die Zivilschutzanlage Rösliwiese in Zürich Unterstrass wird ab Mitte Februar 2012 kurzfristig für einige Wochen als Unterkunft für Personen des Asylbereichs genutzt.

40 Personen in einem Raum

«Für uns ist das wirklich eine Notlösung, da die Asylsuchenden in der Zivilschutzanlage weder waschen noch individuell kochen können», sagt Thomas Kunz, der Direktor der Asyl Organisation Zürich (AOZ).

Zudem biete die Zivilschutzanlage für die Bewohner auch sehr wenig Intimsphäre. «In einem Raum leben dann rund 40 Personen in Etagenbetten. Deshalb bringen wir dort keine Familien mit Kindern unter, sondern hauptsächlich Männer.»

Um die Sicherheit für die Bewohnenden und die Umgebung zu gewährleisten, sei eine 24-StundenBetreuung vor Ort.

Zu wenig Plätze für Aufnahmekontingent

Gemäss der kantonalen Vorgabe zur Aufnahme von Asylsuchenden ist die Stadt Zürich gegenwärtig verpflichtet, 1860 Personen unterzubringen.

Da aktuell nicht genügend Wohnraum zur Erfüllung des Aufnahmekontingents vorhanden sei, nutzt die Stadt die Zivilschutzanlage.

Bereits vor einem Jahr genutzt

Diese diente bereits im April 2011 nach einem Brand in einer Asylunterkunft in Zürich Altstetten notfallmässig als Unterkunft für 74 Asylsuchende. Von den Anwohnern habe es damals keine Reklamationen gegeben, sagt Kunz

Kommentare (7)

  • Frau  Zürcher
    Und bevor die Menschen überhaupt hier sind, gibt es schon wieder Bedenken, dass sie zu wenig Platz haben könnten ... Und eine 24stunden Betreuung auch noch, toll. Die Meisten kommen eh aus dem nördlichen Afrika, dort wo wohl niemand gefährdet ist ... So sollen sie doch einfach nehmen, was man ihnen zur Verfügung stellt!!
    • 09.02.2012
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  • Köbi  Karrer
    Asylanten nach Zürich? denke das passt! Da sind die erstens direkt am Drücker und können sich die lange Anfart vom Lande her sparen. 2 wird dort bald viel Wohnraum frei, wenn die Privatbanken erst mal alle Hops gegangen sind Steuersteit. Und 3. ist Zürich tiefrot, also mit anderen Worten ein Asylantenparadies.
    • 09.02.2012
    • 2 Gefällt mir
  • Schatzkarte  Schweiz , Amriswil
    was soll das Gezeter nach immer mehr Unterkünften? Viel höhere Geschwindigkeit beim untersuchen der Anträge und gleich weg mit denen die nicht herghören, dann reicht der Platz locker
    • 09.02.2012
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  • Albert  Knoll
    Mein herzliches Beileid an die Bewohner von Unterstrass. Wer sieht, was tagtäglich jetzt schon am Schaffhauserplatz mit "Asylsuchenden" abgeht, kann nur Mitleid mit den Einwohnern dieses Quartiers haben.
    • 09.02.2012
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  • Mailyn  Pelagio-Kerzenmacher , Frauenfeld
    Dann kann man nur noch hoffen, dass diese angeblichen Asylbewerber diese Anlage auch akzeptieren und nicht wieder davonlaufen wie vielfach in der Vergangenheit auch schon. Hiesige Zivilschutzanlagen bieten den von "Flüchtlingen" geforderten Komfort in der Regel nicht.
    • 09.02.2012
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