Ami-Geld für Gold-Inititative: Warum greifen Ausländer in unsere Abstimmung ein?

Die Mitglieder des Initiativkomitees sind SVPler. Eines ihrer Lieblingsargumente ist jenes der Unabhängigkeit der Schweiz, die mit einem Ja gestärkt werde. Zumindest ihre Kampagne ist aber auch vom Ausland abhängig. Im Netz ruft Goldexperte und Initiativ-Befürworter Egon von Greyerz zu internationalen Spenden auf.

Am 30. November wird u. a. über die Gold-Initiative abgestimmt play

Am 30. November wird u. a. über die Gold-Initiative abgestimmt

Thinkstock

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Zerstritten, planlos, peinlich Chaos-Truppe Bundesrat
2 Brexit – und jetzt? 5 Folgen für die Schweiz
3 Wie soll die Zuwanderungs-Initiative umgesetzt werden? ...

Politik

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?

Sind politische Spenden aus dem Ausland heikel?

Abstimmen
teilen
teilen
67 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

Nachdem das Paypal-Konto des schweizerisch-schwedischen Doppelbürgers geblockt wurde (BLICK berichtete), findet man in der Rubrik Donations (Spenden) auf der Internetseite Gold­switzerland.com nun die IBAN-Nummer des Initiativkomitees – und auch via Netzwährung Bitcoin kann jedermann spenden. Erste Spenden sind bereits eingetroffen. Die Umstellung sei problematisch, sagt der Gründer der Firma Matterhorn Asset Management, da er das meiste Geld aus den USA erwartet.

Und Amerikaner bevorzugten, via Kreditkarte zu spenden, ausserdem können Gebühren anfallen. «Trotzdem hoffe ich, dass wir über 100 000 Franken zusammenkriegen, um die Pro-Kampagne zu unterstützen», sagt er. Die meisten Geld­geber seien Enthusiasten, die ungedecktes Papiergeld verachten und hoffen, dass die Schweiz eine Vorreiterrolle einnimmt. Einflussreiche US-Freunde von Egon von Greyerz werben für die Aktion. Und auch er selbst hat in die Tasche gegriffen – den Betrag will er nicht verraten.

Von Greyerz bestreitet nicht, dass er als Goldhändler von einem Ja profitieren könnte. Und das könne auch Motivation für manche Spender sein. Sein Engagement betreibe er aber «aus Leidenschaft». Bald soll eine Social-Media-Kampagne starten. Damit wird die Pro-Kampagne noch intensiver. Experten schätzen das Budget auf über eine Million Franken.

Publiziert am 05.11.2014 | Aktualisiert am 06.11.2014
teilen
teilen
67 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

1 Kommentare
  • Patrick  Soppelsa , via Facebook 06.11.2014
    Komisch, geht es um die SVP ist es ein Problem. Dass ein Amerikaner Wyss Millionen in die Ecopop Gegenkampagne steckt stört aber niemand. Da wird wieder einmal mit ungleichen Ellen gemessen, je nach dem was einem gerade passt.