Albisgüetli-Tagung 2017 SVP unter sich

ZÜRICH - Nach der Absage von CVP-Ministerin Doris Leuthard springt SVP-Bundesrat Ueli Maurer ein. Er wird im Zürcher Albisgüetli nach Christoph Blocher zu seinen Getreuen sprechen.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Linksautonome wollen SVP-Demo stören Droht Bern wieder eine...
2 Alt Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf distanziert sich von ihrer...
3 Frisch verliebt! Irena fühlt SVP-Hess auf den Zahn

Politik

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
9 Kommentare
Fehler
Melden

Jedes Jahr pilgert der amtierende Bundespräsident an die Albisgüetli-Tagung der SVP in Zürich – jedenfalls fast immer. Im kommenden Januar wird Doris Leuthard nicht auftreten. Die CVP-Ministerin gab der Parteileitung der Zürcher SVP vor einigen Wochen einen Korb (BLICK berichtete).

Nächstes Jahr bleibt die Rechtspartei also unter sich. Die SVP hat zwar Ersatz gefunden, aber im eigenen Lager: SVP-Magistrat Ueli Maurer wird zum Publikum reden, wie sein Sprecher Peter Minder bestätigt. Der Politik-Event, laut Eigenwerbung der bedeutendste und wichtigste politische Anlass der Schweiz, dürfte damit vom hochgehaltenen Prinzip der Veranstaltung – Rede und Gegenrede – unfreiwillig abweichen.

Als Hauptredner referiert nämlich wie jedes Jahr alt Bundesrat Christoph Blocher. Es ist eher unwahrscheinlich, dass Maurer dem SVP-Übervater widersprechen wird – wie es im Januar 2016 der freisinnige Bundespräsident Johann Schneider-Ammann tat, als er im Albisgüetli eindringlich vor der Durchsetzungs-Initiative der SVP warnte.

Publiziert am 18.11.2016 | Aktualisiert am 28.11.2016
teilen
teilen
0 shares
9 Kommentare
Fehler
Melden

9 Kommentare
  • Fritz  Frigorr 19.11.2016
    Ist doch nicht schlimm, wenn es kein buntes Bild gibt, sondern alles nur braun gefärbt ist.
  • Uriella  Bianca aus Utopia
    18.11.2016
    nach guter alter demokratischer Tradition wird dieser Parteianlass gestört werden. Wetten dass?
    • Anita R.  Nideröst 19.11.2016
      Wäre nicht das erste Mal. Man denke nur an den Übefall auf a. NR Hans Fehr vor ein paar Jahren, der massiv verletzt wurde. Es gibt einfach solche, die es partout nicht leiden können, wenn andere fröhlich sind, sich zur Schweiz bekennen und sich den Mund nicht verbieten lassen.
    • André  Baldin 19.11.2016
      Ja, natürlich, von den "politisch geschützten" Links-Extremen! Traurig
  • Christoph  Immoos aus Basel
    18.11.2016
    Es war bisher eine schöne Tradition, sozusagen ein Zeichen menschlicher Reife, auch mal beim politischen Gegner reinzuschauen. Als deutliches Signal, dass man Andersdenkende Ernst nimmt und respektiert, auch wenn man selbst eine andere Meinung vertritt.
    Frau Leuthard fehlen diese Fähigkeiten. Sie betrachtet die SVPler als unwürdige politische Gegner. Das zeugt von Hochmut und einer undemokratischen Gesinnung.
    • Martin  Arnold aus Derendingen
      18.11.2016
      Es ist auch ein Zeichen der Reife mit dem politischen Gegenüber, ich schreibe bewusst nicht "Gegner", respektvoll und anständig umzugehen, zuzuhören, nicht zu diffamieren und lächerlich zu machen. Und das sind Eigenschaften die vielen Protagonisten der SVP abgehen! Daher verstehe ich jeden der anderen Parteien da nicht aufzutreten. Sollen die sich doch an ihrer Tagung selbst beweihräuchern!
    • Andreas  Meier aus Zürich
      19.11.2016
      Es war bisher auch schöne Tradition, dass man über Parteigrenzen hinweg zusammenarbeitet. Doch die SVP macht aus Politkollegen "Gegner". In jüngster Zeit haben wir es leider geradezu mit einer Welle von Verkehrungen ins Gegenteil zu tun: aus "böse" wird "gut", aus "links" wird "rechts", aus Erfindungen werden Fakten, aus Demokratie wird Diktatur und Linke werden zu Faschisten...
  • Ruedi  Voser 18.11.2016
    Kein Mumm als Bundesratspräsidentin. Passt. Warum tut sie sich das Amt ein 2. Mal an? Die Frau gehört in die Privatwirtschaft. Dort wird sie sehnsüchtig erwartet und verdient das x-Fache. Siehe Frau Metzler.
  • Gian  Schumacher aus Köniz
    18.11.2016
    ein Anlass ohne Hammer und Sichel Flaggen kann ja nichts gutes sein. Da wird sicher wieder Antifa und schwarzer Block angreifen.