82'000 Fr für ein gutes Gewissen: Leuthards Öko-Flitzer macht alle glücklich

Umweltministerin Doris Leuthard flitzt neu mit einem Tesla durchs Land. Nicht nur Umweltschützer sind erfreut, auch ihr Chauffeur ist begeistert.

Bundesrätin Doris Leuthard hat jetzt einen Elektro-Flitzer als Dienstwagen. play

Bundesrätin Doris Leuthard hat jetzt einen Elektro-Flitzer als Dienstwagen.

Remo Nägeli

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Doris Leuthards Chauffeur habe einen Freudenschrei von sich gegeben, als er erfuhr, dass er die Umweltministerin künftig mit einem Tesla durch die Schweiz kutschieren darf. Das erzählt man sich dieser Tage im Bundeshaus. Die Euphorie des Fahrers ist nicht verwunderlich: Leuthards Tesla S 85 erntet Applaus von Autokennern rund um den Globus.

Die harten Fakten: Der Tesla S 85 schiesst in gut 5 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 210 Stundenkilometer. Die Reichweite liegt bei bis zu 460 Kilometern - das reicht prima für die Strecke Bern-Genf retour.

Ein rasantes, ökologisches Schnäppchen

Und wenn dem Schlitten der Saft mal ausgehen sollte, gibts in der Schweiz Ende Jahr bereits acht Supercharger-Stationen, bei welchen der Akku in nur 30 Minuten wieder zu 80 Prozent aufgeladen werden kann. Zudem: Der Tesla S 85 ist ein Schnäppchen. Mit einem Basispreis von rund 82'000 Franken ist er deutlich günstiger als die übrigen Bundesratskarossen.

Mit ihrem neuen Flitzer aus der Manufaktur des US-Autopioniers Elon Musk befindet sich Bundesrätin Leuthard übrigens in erlesener Gesellschaft. Auch BDP-Parteigründer Hans Grunder ist stolzer Besitzer eines Teslas. Künstler Rolf Knie schwört ebenfalls auf das elegant-sportliche E-Mobil. Schweizweit sollen inzwischen über 700 Tesla Model S im Verkehr sein.

«Ein Fossil, ein Dinosaurier»

Die Tesla-Fans haben sogar bereits einen Verein gegründet, den Swiss Tesla Owners Club. Präsident Stephan Schwarz (41) aus Volketswil ist hocherfreut darüber, dass mit Bundesrätin Doris Leuthard eine weitere Tesla-Botschafterin durchs Land fährt. «Ich finde es sehr sympathisch, dass Doris Leuthard auf den Tesla setzt. Sie verzichtet damit auch auf einigen Komfort. Beinfreiheit und Raumgefühl sind bei der klassischen Staatskarosse grosszügiger als beim Tesla. Dafür ist der Tesla aber deutlich günstiger. Und natürlich viel umweltfreundlicher.»

Für Schwarz liegen die Vorzüge des Teslas insbesondere beim Fahrgefühl: «Ich besitze neben meinem Tesla Roadster auch noch ein Auto mit Verbrennungsmotor. Aber jedes Mal wenn ich einsteige und losfahre, denke ich: Dieses Brummen, Rumpeln und Vibrieren - das ist ein Dinosaurier. Total überholt! Deshalb gönne ich mir im nächsten Jahr auch einen Tesla Model S.»

Publiziert am 05.12.2014 | Aktualisiert am 05.12.2014
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57 Kommentare
  • Reto  Berger aus Zürich
    06.12.2014
    Würde mich auch glücklich machen, so ein Tesla. Ist gut fürs Image und kostet mich als Dienstwagen keinen Rappen und ich würde sogar auf den Chauffeur verzichten. Aber mit hat man im Fond mehr Hirnmasse zur Verfügung, um fürs Volk neue Gebühren auszuhecken. Gute Fahrt Doris.
  • Rolf  Hess aus Münchenbuchsee
    06.12.2014
    Ich kann mir mit meiner Rente auch so einen Wagen leisten, wenn ihn die Steuerzahler für mich kaufen, wie beim lieben Doris. Befehlen kann jede Bundesrätin. Mit faulen Argumenten ist da nämlich nichts zu machen. Wer zu viel Strom verkauft, wird dafür noch bestraft. Ein Hohn so etwas. Wenn weniger verkauft werden darf, steigen die Preise. In Deutschland werden den Menschen laufend die Stromzähler plombiert, weil sie die enorme Preissteigerung nicht mehr zahlen können.
  • Roland  Freyenmuth aus Mettlen
    06.12.2014
    Mit einem Einkommen " Lebenslang" von mehren Hunderttausend und ein Tesla wo mit Atomstrom gedankt wird, ist doch wunderschön?
  • Michael  Zingg 06.12.2014
    Finde ich toll! Meiner sollte auch noch diesen Monat kommen :- Und wenn man noch die Verbrauchs- und Unterhaltskosten, sowie die 8 Jahre Vollgarantie auf Antrieb, Motor und Batterie berücksichtigt, spart Frau Bundesrätin im Vergleich zu ihren KollegInnen sehr viel Steuergeld!!! Und an jene die meckern, E-Autos sind nicht Co2 neutral: dann rechnet bei eurem Auto auch noch zusätzlich die Suche nach neuen Ölfeldern, Bohr-, Fracking-, Förder-, Transport & Raffinerie in eure Co2 Billanz... und dann?
  • Justicia  Schweizer 06.12.2014
    Ich Ü50 w fahre täglich mit dem Velo-Zug zur Arbeit, das ist gut fürs Gehirn, Beine Bauch PO, Frau Leuthard und kostet die Steuerzahler gar nix!!